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Eden AstroFlange Test

Eden Amplification konnte sich in den vergangenen vier Jahrzehnten mit robusten Highend-Basstops und -Lautsprecherboxen einen erstklassigen Ruf in der Szene erarbeiten und zählt nach wie vor zu den alteingesessenen Anbietern von Bass-Equipment. Im Laufe der Jahre hat die Ampschmiede, die mittlerweile unter britischer Marshall-Fahne segelt, ihr Portfolio stetig mit neuen Produkten erweitert, und ab 2010 kamen auch einige Geräte im Bodentreterformat hinzu, wie beispielsweise die Preamp/Di-Lösung WTDI, der Bass-Filter CaliforniWah oder der Chorus I-90. Beim jüngsten Spross in der Eden-Effektfamilie handelt es sich um einen Flanger – er trägt den Namen AstroFlange und wurde speziell für die Verwendung mit dem Bass entwickelt.

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Seine hohe Praxistauglichkeit verdankt das Eden-Pedal unter anderem dem Low-Cut-Regler, mit dem sich nerviges Bassgewummer unterbinden lässt!

Details

Rein optisch unterscheidet sich der AstroFlange kaum vom I-90-Chorus. Er besitzt exakt das gleiche Gehäuse und auf der Front sitzen ebenfalls vier große, griffige Regler. Das quaderförmige Metallgehäuse misst 5,5 x 12,2 x 9 cm und macht einen sehr robusten Eindruck – die Verarbeitung des Pedals ist wirklich ohne Tadel und alle Komponenten wirken hochwertig.
Damit das Pedal auf der Bühne nicht wegrutscht, wurde die komplette Bodenplatte mit einer Gummimatte beklebt. Wer den AstroFlange auf ein Pedalboard installieren möchte, muss die Beklebung logischerweise erst abziehen, um das Klettband anzubringen. Klar, das ist nicht allzu mühsam – ich ziehe es aber dennoch immer vor, wenn Hersteller das Gerät nicht bekleben und für Bassisten, die das Pedal im Standalone-Betrieb verwenden möchten, einfach Gummifüße in den Karton legen.
Aber wie auch immer: Bedienung und Setup mit dem AstroFlange sind erfreulicherweise äußerst simpel und im Grunde selbsterklärend: Der Bass wird mit der Klinkenbuchse auf der rechten Seite verbunden, und die Klinke auf der linken Seite leitet das Signal zum Amp weiter.

Fotostrecke: 3 Bilder Extrem cooler Look – rein optisch macht das AstroFlange …
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Der dritte Anschluss des Bodentreters ist für die Stromversorgung zuständig und parkt auf der Rückseite. Zum Betrieb benötigt der AstroFlange eine Spannung von 15 Volt, weshalb er nicht von zentralen Pedalboard-Netzteilen versport werden kann, die üblicherweise 9, 12 oder 18 Volt liefern. Ein passendes 15V-Netzteil befindet sich aber im Lieferumfang des Pedals, sodass dafür nicht noch einmal das Portemonnaie gezückt werden muss.

Fotostrecke: 4 Bilder Anschlüsse für die Klinkenkabel befinden sich …
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Der Sound des AstroFlange wird mit insgesamt vier Reglern eingestellt: Der Parameter Velocity wirkt auf die Geschwindigkeit des Flanger-Effekts, die Höhe des Effektes wird mit dem Altitude-Regler justiert, und mit dem Low-Cut-Regler legt man fest, wie viel der unteren Bassfrequenzen vom Effekt bearbeitet werden. Der vierte Regler mit der Bezeichnung “Effect-Level” ist schließlich für die Ausgangslautstärke des Pedals in Relation zur Grundlautstärke bei deaktiviertem Effekt zuständig. Ein- und ausgeschaltet wird der Effekt mit einem Bodentreter-typischen Fußtaster, der beim AstroFlange auf dem leicht abgeschrägten vorderen Bereich der Front sitzt.

Fotostrecke: 3 Bilder Intuitiv bedienbar: die Front des AstroFlange …
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