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Daredevil Pedals Atomic Cock Test

Das Daredevil Pedals Atomic Cock Wah-Pedal gehört zum Angebot des amerikanischen Herstellers aus Chicago, der sich mit hochwertigen handgearbeiteten Effektgeräten innerhalb relativ kurzer Zeit einen Namen gemacht hat. Während sich die Mehrzahl seiner Pedale um den verzerrten Ton kümmert, beheimatet das Atomic Cock zusätzlich einen Filter-Effekt.

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Dabei handelt es sich um den sogenannten Fixed Wah-Effekt, wie man ihn von Michael Schenker, Carlos Santana, Kirk Hammett und vielen anderen kennt und der durch seinen speziellen Sound einer Vielzahl von Songs seinen Stempel aufgedrückt hat. Darunter zum Beispiel Money For Nothing von den Dire Straits, um nur einen zu nennen.

Details

Optik/Verarbeitung

Das Pedal wird in einem schlichten Karton geliefert, in dem sich neben unserem Testobjekt auch eine Bedienungsanleitung, ein Firmensticker und ein Plektrum befinden. Wie bei vielen anderen Boutique-Effektpedal-Herstellern waren auch bei Johnny Wator die ersten Pedale der Tatsache geschuldet, dass der Markt nichts für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse bereithielt. Inzwischen hat Daredevil Pedals einen soliden Namen in der Branche und die Pedale, die ich anspielen konnte, überzeugten allesamt durch ihre hohe Fertigungsqualität und ihren Sound. Unser heutiges Testpedal steckt in einem robusten Metallgehäuse, dessen Bedienoberfläche grau-silber lackiert ist und die Grafik einer Rakete trägt. Drei Potis im vorderen Drittel des Pedals lassen ein Einstellen von Gain, Blend und Heel/Toe zu. Mit Gain wird wie üblich der Zerrgrad bestimmt, der Blend-Regler mischt den Effekt anteilig mit dem Direktsignal und Heel/Toe bestimmt die gewünschte Filterfrequenz. Letzterer übernimmt dabei die Aufgabe der Wippe eines Wah-Pedals und verschiebt einen engen Frequenzbereich, durch den der gewünschte Effekt generiert wird.

Fotostrecke: 3 Bilder Handgefertigt in Chicago, präsentiert sich der Atomic Cock Filter Effekt in einem grau-silber lackierten Outfit.
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Das Pedal besitzt einen True-Bypass, der das einkommende Signal im ausgeschalteten Zustand vorbei an der Schaltung direkt an den Ausgang weiterleitet. Wird es mithilfe des satt einrastenden Metallfußschalters im unteren Drittel der Bedienoberfläche aktiviert, zeigt eine grüne LED den Betriebszustand an. Die Ein- und Ausgangsbuchsen sind an der rechten und linken Gehäuseseite zu finden. Soll das Pedal mit einem Standard 9-Volt-Netzteil betrieben werden, wartet der Anschluss an der rechten Seite neben der Eingangsbuchse. Ein Netzteil ist jedoch nicht Teil des Lieferumfangs, ebenso wenig wie eine 9-Volt-Blockbatterie, mit der das Pedal nach Entfernen der Bodenplatte ebenfalls betrieben werden kann.

Fotostrecke: 4 Bilder Die rechte Gehäuseseite ist der Eingangsbuchse und dem Netzteilanschluss vorbehalten.
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Das Atomic Cock Pedal misst übrigens 114 mm x 99 mm x 51 mm und bringt 311 Gramm auf die Waage. Somit bewegt es sich, was Abmessung und Gewicht anbetrifft, in Standardpedal-Gefilden. Wie bei anderen Boutique-Herstellern sind auch hier leider keine Gummifüße oder ähnliches zu finden. Aber sei’s drum, ansonsten gibt es verarbeitungsseitig rein gar nichts zu bemängeln, daher geht es mit dem Praxisteil weiter.

Fotostrecke: 4 Bilder Auf der Bedienoberfläche finden wir Regler für Gain, Blend und Heel/Toe, sowie den obligatorischen Fußschalter.
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