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Boss WL-20 und WL-20L Wireless System Test

Praxis

Leider empfinde ich die Bauweise des Senders als nicht optimal, da er bei Klinkenbuchsen an der Oberseite einer Gitarre oder auch in der Zarge heraussteht und mir die Sorge vermittelt, leicht abbrechen zu können.
Was die Sende- und Empfangsfähigkeit anbetrifft, kann ich nur Gutes berichten. Da mein Studio Teil eines weitläufigen Komplexes ist, bin ich einfach mal losgegangen und habe während des Spaziergangs gespielt und dies aufgenommen. Erst, nachdem ich eine Tür und eine Abbiegung hinter mir gelassen hatte, begannen die Aussetzer. Eine Sende-/Empfangsleistung, die für den normalen Bühnenbetrieb vollkommen ausreicht, solange man sich nicht auf die Reise macht. Auch was das Nutzen von Mobiltelefonen betrifft, zeigt sich das System bei einkommenden und ausgehenden Telefonaten nicht störanfällig.

Das Boss WL-20 und WL-20L Wireless System klingt gut und bietet eine kurze Latenz.
Das Boss WL-20 und WL-20L Wireless System klingt gut und bietet eine kurze Latenz.

Für die folgenden Aufnahmen verwende ich eine Les Paul, stecke den Empfänger direkt in mein Marshall JVM 410 Topteil und beginne mit dem WL-20. Zum direkten Vergleich lasse ich das WL-20 und das WL-20L gegeneinander antreten. Ersteres besitzt die Cable-Tone-Modifikation.

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Boss WL-20 mit Cable-Tone-Modifikation Boss WL-20L

Im Vergleich erscheint mir das WL-20 leicht bedämpft in den Höhen und wirkt somit etwas wärmer. Die Attacks werden bei beiden Systemen sauber übertragen und auch was die Latenz anbetrifft, gibt es rein gar nichts zu bemängeln. Das Spielgefühl ist ausgesprochen natürlich.
Ich wiederhole den Vorgang, schalte aber nun in den High-Gain-Kanal des Amps.

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Boss WL-20 – High Gain Boss WL-20L – High Gain

Auch im Zerrkanal des Amps sind die aus den Beispielen zuvor gehörten Charakteristika herauszuhören. Das WL-20 zeigt sich im Vergleich zum WL-20 etwas wärmer, was an der Höhenbedämpfung liegt, ansonsten kann ich, was das Spielgefühl betrifft, keinerlei Unterschiede bemerken.

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