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Alesis DM10 MKII Studio Mesh Kit Test

Fazit

Alesis macht sich mit dem DM10 MKII Studio Mesh Kit Konkurrenz im eigenen Haus. Das Set kostet 100 Euro weniger als das Crimson Mesh Kit, verfügt aber über dasselbe Modul, in diesem Fall sogar um einige Sounds und Kits erweitert und bietet ein zusätzliches Beckenpad. Demgegenüber hat das Crimson Set einen separaten, nicht sehr hochwertigen, Snareständer und eine um zwei Zoll vergrößerte Fläche beim Snarepad zu bieten – zu wenig, um den Preisunterschied zu rechtfertigen. Meine Wahl fiele also auf das DM10 MKII, allerdings ist aber auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Einer üppigen Soundauswahl und der Möglichkeit, eigene Sounds zu importieren, steht eine begrenzte Dynamik gegenüber sowie die Tatsache, dass die Sounds überwiegend recht eindimensional klingen und kaum klangliche Variationen bieten. Wer Wert auf die Meshhead-Komplettausstattung legt, sollte das DM10, das gegenüber dem Millenium MPS-750 Meshhead-Preisbrecher die Nase vorn hat, dennoch einfach mal testen. Anders sieht es aus, wenn man – abgesehen vom Snarepad – mit Gummipads leben und auf ein zweites Crashbecken-Pad verzichten kann. Dann rückt dem DM10 MKII nämlich mit 999 Euro Verkaufspreis das bewährte Roland TD-11K gefährlich nah auf die Pelle.

Unser Fazit:

Sternbewertung 3,5 / 5

Pro

  • große Auswahl an Sounds und Kits
  • Importfunktion für eigene Samples
  • angenehm spielbare Pads
  • stabiles Rack

Contra

  • Sounds größtenteils zu undifferenziert
  • begrenzte dynamische Bandbreite
  • nur eine Triggerzone beim Hi-Hat Pad
Artikelbild
Alesis DM10 MKII Studio Mesh Kit Test
Für 798,00€ bei
Gute Ausstattung, zahlreiche Sounds – trotzdem konnte das Alesis DM10 MKII Studio Mesh Kit im Test nicht vollends überzeugen.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Alesis
  • Bezeichnung: DM10 MKII Studio Mesh Kit
Modul
  • Anzahl der Drumkits: 74 (54 Presets + 20 User Kits)
  • Anzahl der Sounds: 671
  • Anzahl der Songs/Patterns: 125 (120 Presets + 5 User Songs, zusätzlich max. 99 Songs über USB Flash Card)
  • Importfunktion für maximal 99 User Samples (insgesamt 15 MB)
  • Sequencer: Kapazität max. 6800 Noten pro User Song
  • Tempobereich: 30 – 280 bpm
  • Polyphonie: max. 64 Voices
  • Display: 64 x 128 Pixel mit Hintergrundbeleuchtung
  • Effekte: Reverb, 3-Band Equalizer
  • Auto Power Off Funktion
  • Abmessungen (BxTxH): 160 x 230 x 69 mm
  • Gewicht: 0,5 kg
Anschlüsse:
  • 1 x 25-pin Multiport zum Anschluss der Pads
  • 2 x Pad In (Tom 4, Crash 2)
  • 1 x Aux In (Miniklinke)
  • 1 x Phones Out (Miniklinke)
  • 2 x Main Out (Klinke)
  • 2 x MIDI (In, Out)
  • 1 x USB-to-MIDI-Anschluss
  • 1 x USB-Port
  • 1 x Netzteilanschluss (9 Volt)
Pads + Controller
  • Bass Drum: 8“ Mesh Head Pad
  • Snaredrum: 10“ Mesh Head Pad (2 Zonen)
  • Rack Toms: 2 x 8“ Mesh Head Pad (2 Zonen)
  • Floor Tom: 10“ Mesh Head Pad (2 Zonen)
  • Crash-Becken: 2 x 12“ (je 2 Zonen mit Choke-Funktion)
  • Ride-Becken: 14“ (3 Zonen)
  • Hi-Hat-Pad: 12“ (1 Zone)
  • Hi-Hat Controller
Hardware
  • Drum Rack verchromt
  • Zubehör: Vierkantschlüssel, Drumsticks, Netzteil, Klettbänder
Preis (Verkaufspreis Juli 2017)
  • Alesis DM10 MKII Studio Mesh Kit: EUR 888,-

Seite des Herstellers: alesis.de

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von Lars-Oliver Horl

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