Reloop PTB-2 DJ-Mixer Test

Mit dem Reloop PTB-2 haben wir einen äußerst kompakten DJ-Mixer in der Testredaktion zu Gast, der trotz seiner Bauform einige spannende Features vorzuweisen hat. Das beginnt mit umschaltbaren Phono/Line-Eingängen sowie einem AUX-Kanal für externe Zuspieler und dem speziellen Mischfeld mit Filter. Das geht weiter mit der Bluetooth-Funktion für Streaming-Music über euer Smartphone/Tablet und mündet in einem 4-Kanal-USB-C-Audio-Interface mit djay Pro DVS-Support – hardwareseitige Curve-Controls nebst Hamster-Switch inklusive. Und ihr braucht nicht mal ein Abo von Algoriddim djay Pro abzuschließen, um mit der Software aufzulegen. Dank USB-C-Power eliminiert das Pult zudem ein nicht seltenes Problem mobiler DJ-Setups oder Portablism-Anwendungen, da es sich auch mit einer Power-Bank versorgen lässt. Der perfekte (DVS) DJ-Mixer für das kleine Besteck unterwegs? Nicht nur, wie wir in diesem Artikel erläutern werden.

Unser Fazit:
3,5 / 5
Pro
  • kompakt und leicht
  • Flexibilität dank 4/4-Interface, Phono/Line, Aux-In und Bluetooth-Kanal
  • funktioniert auch mit iPad und iPhone
  • schaltet Algoriddim djay mit DVS frei
  • geringe DVS-Latenz möglich
  • attraktiver Preis
Contra
  • kein Gemischtbetrieb von Phono und Line oder USB
  • Cue-Metering optimierbar und Verzögerung bei der Preview-Umschaltung
  • Filter regelt nicht stufenlos
Artikelbild
Reloop PTB-2 DJ-Mixer Test
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Reloop PTB-2 – das Wichtigste in Kürze

  • kompakter DJ-Mixer mit USB-C-Stromversorgung
  • integriertes 4×4-Audio-Interface
  • DVS-Nutzung möglich
  • Filter, Curve-Controls und Hamster-Switch
  • Phono/Line, Bluetooth und Aux-Input für Player und mobile Endgeräte
  • solides Metall-Chassis für unterwegs, aber leider nur Plastik-Potistifte
  • auch für kleinere Bedroomer-Setups und iOS eine Option

Was ist im Lieferumfang des Reloop PTB-2?

Im Paket des USB-C-Mixers, der 105 x 200 x 60 mm misst und gerade einmal 700 g wiegt, befinden sich zwei Kabel als zusätzliche Dreingaben, außerdem ein Aufkleber sowie eine Danksagung an den Käufer.

Wie ist die Verarbeitungsqualität des Reloop PTB-2?

Rock-solid, was das Metallgehäuse angeht. Auch die Anschlussbuchsen wackeln nicht und beide USB-C-Buchsen nehmen die Kabel fest genug auf. Die Miniklinkenbuchsen sorgen ebenfalls für sicheren Halt der Kabel. Was den Gesamteindruck indes etwas trübt, sind die Plastikstifte bei den Drehreglern statt Metallachsen. Besorgt euch am besten ein kleines Transportcase für das Teil, statt es unachtsam mit weiteren Dingen in eine Tasche zu stopfen, damit es nicht zu Potibruch kommt!

Der Einschaltknopf sitzt – sobald gedrückt – etwas vertieft im Gehäuse gegen versehentliches Ausschalten. Mit dem Zeigefinger komme ich da grad noch so rein.

Ansonsten orientiert sich das Pult im Aufbau an seinen großen Vorbildern. Seitliche Lüftungsschlitze, ordentlich bemessene Gummifüße, die die auch bei Crossfader-Action noch für eine gewisse Standfestigkeit sorgen, sofern man nicht zu impulsiv ans Werk geht. Die Schrauben auf der Oberseite hätten gern noch einen Tacken tiefer versenkt werden können, aber wahrscheinlich war das Aufgrund der Materialstärke der Faceplate nicht möglich.

Welche Anschlüsse hat das Reloop PTB-2 DJ-Mischpult?

Vorn residiert der 3,5-mm-Kopfhörerausgang. An der Rückseite gibt es zweimal Cinch-In L/R mit der obligatorischen Rändelschraube für die Massekabel der Plattenspieler dazwischen sowie einen Master-Out Cinch L/R. Dazu kommen ein Aux-In und ein Record-Ausgang als Miniklinke. Praktisch, wenn man einen Session-Recorder wie Reloop Tape 2 im Gepäck hat. Dazu kommt ein Quellenumschalter.

Rechts unter dem Power-Button sind die beiden USB-C-Ports platziert, einmal für den Stromanschluss via Powerbank oder Adapterstecker, einmal für den Host, der zwischen Laptop und Smartphone umgeschaltet werden kann. Das Smartphone kann im Betrieb durch den PTB-2 geladen werden, das Laptop nicht.

Was bietet die Mixer-Oberfläche des Reloop PTB-2?

Auch wenn der Mixer kaum mehr Stellfläche benötigt als meine ausgestreckte Handfläche, so bietet er dem DJ doch grundlegende Features für Mixing und Klangregelung an. Es geht format-bedingt ein wenig beengter auf dem Bedienfeld zu, sodass „Riesenpranken“ hier möglicherweise mit den Fingerspitzen arbeiten werden. 

Jeder der beiden Hauptkanäle ist mit Gain-Regelung und einem 2-Band-EQ sowie einem kombinierten Hoch/Tiefpassfilter ausgestattet. Linefader gibt es nicht. Es wird mit dem 5-mm-Ultra-Glide-Crossfader gemixt. Für diesen stehen an der Vorderseite des Chassis, wo auch das Kopfhörerlautstärkepoti nebst Anschlussbuchse für diesen zu finden ist, ein Umkehrschalter und die stufenlose Curve-Control via Drehregler bereit.

Zwischen den LED-Anzeigen in der oberen Mitte des Mischpults sitzen der Bluetooth-Button sowie die Regler für den BT-Aux-Pegel und die Master-Lautstärke. Daran schließen sich gut platziert der Cuemix-Regler und die Preview-Taste an. 

Mit welcher DJ-Software und auf welchen Betriebssystemen und Plattformen kann ich das Reloop PTB-2 nutzen?

Reloop PTB-2 läuft mit iOS, Mac und Windows – hier stehen ASIO-Treiber zur Verfügung. Nutzen lässt sich auch jede Dongle-freie DJ-Software, die externes Audiorouting zulässt. Darunter fallen Programme wie VirtualDJ, Dex4, Traktor, etc. Serato bleibt aber bis auf Weiteres außen vor. Und dann wäre hier noch Algoriddim djay zu nennen, für das ihr im Zusammenspiel mit dem PTB-2 kein Abo abschließen müsst, um die App inklusive DVS-Modus zu nutzen. Also auf in den Praxistest.


Reloop PTB-2 im Praxischeck

Wir haben den Reloop PTB-2 mit Turntables und Line-Zuspielern, Computer und Tablet getestet. Zunächst wurden die lokalen Plattenspieler, dann die CD-Player angeklemmt. Grundsätzlich erfolgt die Quellenauswahl über den rückseitigen kleinen Schiebeschalter, der auf mich nicht den widerstandfähigsten Eindruck macht. 

Ich hätte ehrlich gesagt lieber zwei Taster an der Oberseite zur Auswahl zwischen USB oder PH/Line gesehen und einen weiteren Taster pro Kanal am Backpanel, um Phono/Line umzuschalten. Denn so heißt es: entweder USB oder Phono oder Line – und nicht etwa Plattenspieler auf 1 und CD-Player auf 2 oder USB-Deck auf 1 und Plattenspieler auf 2 etc. Ob das für euch im Einzelfall relevant ist, ist natürlich eine andere Sache.

Die Stromversorgung des Kompaktmixers erfolgte im oben geschilderten Setup über USB-C mit Steckernetzteil, wobei eine gute Powerbank eine solide Option darstellt. Besonders, wenn man mit zwei batteriebetriebenen Spin-Turntables oder ähnlichem auf der Piste ist. Da ist der Mobilitätsfaktor natürlich ein großes Kaufargument.

Die Musik läuft und die sechsschrittigen LED-Meter zeigen ampelfarben die Aussteuerung des Summenpegels an. Das LED-Meter reagiert nicht auf Cue-Umschaltung, zum Beispiel indem es ein gesplittetes Signal mit Cue links/Master rechts anbietet. Schade eigentlich. 

An jedem Kanal gibt es einen EQ für die hohen Frequenzen mit einem maximalen ANhebung von 9dB und einer maximalen Absenkung von 24 dB. Dazu kommt ein EQ für die tiefen Frequenzen mit dem gleichen Cut-Boost, beide nachstehend zu hören.

Audio Samples
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Hi-EQ Reloop PTB-2 Low-EQ Reloop PTB-2

Beim Filter musste ich leider feststellen, dass dieses bei meinem Testmuster keinen vollständig nahtlosen Sound, sondern wahrnehmbare Stufen erzeugt, als würde man einen Encoder verwenden, wenn man das so beschreiben kann. Dazu einige Audiobeispiele.

Audio Samples
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Kombifilter Hochpass PTB-2 Kombifilter Tiefpass Reloop PTB-2 Kombifilter NI Traktor Z2 HPF Kombifilter NI Traktor Z2 LPF

Vorhören mit dem Reloop PTB-2

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt eines Mischpults ist die Vorhörabteilung. Der einzelne Preview-Knopf beim PTB-2 erlaubt, entweder Channel 1 oder Channel 2 vorzuhören und dieses Signal über den zuvor genannten Drehregler stufenlos auf dem Kopfhörer mit dem Master-Preview zu mischen. Spartanisch, aber funktional. Das dürfte ausreichen. An meinem Testmuster ist die Kopfhörertaste nach dem Betätigen tiefer als die Faceplate und etwas verkantet. Das wirkt etwas seltsam, aber sie kommt trotzdem anstandslos wieder hervor. Was mich allerdings etwas verwundert, ist die kleine, wahrnehmbare Signalverzögerung beim Umschalten mit der Preview-Taste auf dem Kopfhörer-Signalpfad, der ansonsten ordentlich klingt.  

Preview-Knopf beim PTB-2 erlaubt, entweder Channel 1 oder Channel 2

Aux-In und Smartphone über Bluetooth?

Kein Thema für das Pult. Entweder den 3,5-mm-AUX-Eingang nutzen oder das Handy mittels BT-Knopf pairen. Nur dass die BT-Taste bei Nicht-Verbindung ständig blinkt oder leuchtet, finde ich ungünstig. Ist die BT-Verbindung eingerichtet, läuft diese stabil. Das Bluetooth-Signal bleibt in der Lautstärke verglichen mit dem digitalen Signal allerdings etwas zurück (getestet mit 100 % Lautstärke am iPhone und BT-Kanal).

Der Bluetooth-Knopf fungiert als Start-Stopp-Taste. Beats via mobilem Endgerät für Scratch-Sessions einzubinden, ist also kein Problem. Mal nen Plattenwunsch über Streaming-Services zu erfüllen, geht folglich auch. Aber wisse: BT und Aux-In laufen zusammen. Es gibt keine Trenn- oder Vorzugsschaltung. Praktisch in diesem Zusammenhang, wenn ihr mit dem Smartphone agiert (Schiebeschalter vorn umstellen): Der USB-C-Port ermöglicht das Laden der Geräte.

Reloop PTB-2 und DJ-Software

Fühlen wir nun der Performance des Reloop PTB-2 mit DJ-Software auf den Zahn. Und weil das Pult djay DVS freischaltet, gebührt dieser Kombi der Praxischeck. Dabei gilt es zu beachten, dass die Hardware den Free-Mode von djay aktiviert inkl. Timecode-Steuerung, nicht jedoch alle Features der Pro-Version. Das ist aber kein Beinbruch. Früher gab es ständig „LE-Versionen“, und so habt ihr nicht nur die Basics zum Mischen kostenlos am Start, sondern bekommt auch eine Auswahl an Tools. 

Das Nutzen von Streaming-Services ist ebenfalls möglich. Allerdings müsst ihr in der Free-Version auf Recording, erweiterte Layouts, Content-Packs, Neural Mix, Crossfader FX und dergleichen verzichten. Das integrierte 4×4-USB-C-Audiointerface kann laut Mac-Check mit folgenden Einstellungen betrieben werden, im Manual gibt es keine weiteren Hinweise dazu.

USB-C-Audiointerface in den Dienstprogrammen des Mac
USB-C-Audiointerface in den Dienstprogrammen des Mac

Setup und die Performance mit Algoriddim djay DJ DVS

Das Setup ist denkbar einfach. Ihr müsst die aktuelle Version von algoriddim djay auf eurem Laptop aufgespielt haben, und bei Verbindung des Mischpults erkennt die App euren Mixer und schaltet die Features automatisch frei. Beim Laptop heißt es dann Touchpad, Keyboard-Shortcuts oder Touchbar zum Browsen und Laden nutzen.

djay, PTB-2, Turntable
DVS ist kein Problem mit Reloops Mini-Mixer und Algoriddim djay

Ein zusätzlicher, nicht nativ unterstützter Add-on-Controller bringt euch nur bei einer Pro-Subscription zusätzlichen Mehrwert, da ihr ihn mappen müsstet, aber der MIDI-Mapper nicht Gegenstand der Free-Version ist. An der Performance der Soundkarte in Kombination mit dem MacBook und an dem transparenten Klang des Audio-Interfaces habe ich in Anbetracht des Preises nichts zu bemängeln.

Der DVS-Test mit 128 Samples auf dem iPad verlief ebenso ohne Probleme. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Neural-Mix-Seite des djay Timecodes nicht funktioniert, da Neural-Mix ein Feature der Pro-Version ist. Goodies wie einstellbare Crossfader-Kurve und Reverse-Funktion am PTB-2 lassen wiederum Scratcher-Herzen höherschlagen. 

Reloop PTB-2 – klappt auch mit dem iPhone und iPad

Beim iPad ist das Arbeiten mit dem PTB-2 natürlich komfortabel, da es dank Touch-Funktionen des Tablets nicht unbedingt eines zusätzlichen MIDI-Controllers bedarf, um die Software zu bedienen und mit dem PTB-2 zu mischen – ein echt kompaktes Setup, besonders wenn ihr nicht viel Platz im Raum habt oder unterwegs seid. 

Mini-Setup mit iPhone – es muss ja nicht immer DVS sein.
Mini-Setup mit iPad – es muss ja nicht immer DVS sein.

Etwas umständlicher ist die Verbindung zwar mit älteren Lightning-iPhones, da hier ein Camera Connection Kit gefragt ist und für eine USB-Stromversorgung via Powerbank etc. gesorgt werden muss, aber immerhin wird das Gerät dann auch – im Gegensatz zu einem Notebook – geladen. Das gilt auch für USB-C-Tablets und Smartphones, wenn eine Powerbank zusätzlich an den Mixer angedockt ist.

PTB-2 DVS klappt auch mit dem iPhone
PTB-2 DVS klappt auch mit dem iPhone

Mobilitätsfaktor

Das dürfte einer der Hauptgründe sein, sich diesen Mixer zuzulegen. Besonders als Portablism-Performer. Ich würde den Reloop zudem als mobilen Begleiter für ein Tablet in Erwägung ziehen. Mit einem schnellem Mobil-Netzwerk (für Streaming, so erforderlich) sowie einer Soundboks oder anderen Portable-PAs ist man Outdoor schon ganz gerüstet. Der PTB-2 unterstützt außerdem den Anschluss von CDJs oder Turntables, bietet aber keinen Gemischtbetrieb an.

Und klar, außerhalb der portable DJ- und DVS-Nummer treten natürlich eine Heerschar an DJ-Controllern in Konkurrenz. Also heißt es abzuwägen, wie die Verwendung kurz- und mittelfristig aussehen soll. Aber allein schon, um eine kompakte Ersatzlösung im DJ-Setup zu haben, würde sich ein PTB-2 für manchen sicher auch lohnen.

Eine Frage stelle ich mir am Ende aber doch noch: Warum hat man nicht gleich einen Akku im Gerät integriert, wie es beispielsweise Mackie bei seinem Mobile-Mix-Mischer gemacht hat? Okay, der ist kein DJ-Mixer, sondern ein Live-Mixer und zudem größer, aber das würde den Portable-Faktor noch weiter boosten. Zeit für ein Fazit.

Reloop PTB-2 – mögliche Alternativen

Reloop PTB-2Omnitronic Gnome 202PAllen & Heath XONE 24CNumark Scratch
Kanäle2232
Inputs2 x PH/Line, Aux-Miniklinke2 x Line, Mike2 x PH, 2 x LI, Aux, Mike2 x PH/LI, Mike
OutputsCinch-Master, REC-MiniklinkeCinch (Rec, Master)XLR, CinchXLR, 2x Cinch
USB-Interface4×4 USB-C
24 Bit / 192 kHz
nein, USB-MediaplayerUSB-C, 24 Bit / 96 kHz, 6 In/6 OutUSB 2.0 24 Bit und 48 kHz
6-In/4-Out-USB-Kanäle
Klangregelung2-Band-EQ, Filter2-Band-EQ,3-Band-EQ, Filter,2-Band-Mike-EQ3-Band-EQ, Filter, Mike-Tone-Q
EffektekeinekeineSend/ReturnFilter, Serato FX
BesonderheitenBluetooth, iOS-kompatibel, schaltet Algoriddim djay DVS frei, 45 mm Crossfader mit Reverse-Funktion und einstellbarer KurveBluetooth und MP3-PlayerInnofader, XONE-Filter, Input Routing umschaltbarSerato-Lizenz, FX und MIDI-Controller
Preis (UVP)249,- Euro79,- Euro479,- Euro499- Euro

Fazit zum Reloop PTB-2 Test

Reloop PTB-2 ist ein kompakter, transportabler und mobiler DJ-Mixer mit integriertem USB-C-Audio-Interface, der einerseits durch die pure Präsenz in dieser Kategorie, andererseits durch gemessen am Preis solide DVS-Performance und Features punktet. Dank umschaltbarer Phono-Line-Eingänge, Bluetooth und den klassischen Klangformungsoptionen nebst Filter ist dieses Mischpult für unterschiedlichste Einsatzszenarien gewappnet. Analog mit Plattenspieler? Check! Portablism-Jünger werden ebenfalls bedient. Mit Mediaplayer? Check! Mit MP3-Player oder Groovebox am Aux? Logo. Streaming Music via Smartphone? Auch kein Problem. Und DJ-Software? Das geht dank 4-Kanal-USB-Interface mit DVS-Option. Algoriddim djay funktioniert hier von Haus aus ohne Mehrkosten. Last but not least bekommt hier auch „Auflegen mit dem Smartphone“ dank iOS-Kompatibilität eine haptische Komponente geliefert. Dafür ist der Preis alles in allem sehr fair angesetzt, auch wenn ich ein paar Aspekte in den Kategorien Fertigung, Handling und Sound für optimierbar halte, was aber teils auch Geschmackssache ist.

Und nicht zu vergessen würde dieser Mixer mitunter auch in die Bresche springen können, wenn mal das Haupt DJ-Pult ausfällt. Oder gehört ihr vielleicht zu den Anwendern, die einfach ein wenig mit Hardware mixen wollen, aber nicht viel Platz haben, dazu keinen großen Controller kaufen möchten, an dem sich eingangsmäßig sonst nicht viel anschließen lässt, und sich nebenbei bemerkt noch die Option offenhalten wollen, bei Bedarf einen Plattenspieler oder einen CD-Player oder sonstiges zuzulegen? Dann könnte Reloop PTB-2 ebenfalls eine Lösung für euch darstellen.

Features Reloop PTB-2

  • 2+1-Kanal DJ-Mixer
  • integriertes USB-C 4×4 Audio-Interface mit DVS-Unterstützung
  • Bluetooth-Funktion
  • Eingänge: 4x Cinch, 3,5 mm Klinke (AUX IN), 2x USB-C (DVS, Strom)
  • Ausgänge: 2x Cinch, 2x 3,5 mm Klinke (Rec Out, Cue out)
  • Gain, Treble und Bass Klangregelung pro Kanal
  • Sound-Filter: Hoch- und Lowpassfilter
  • Ground Screw
  • 45 mm Crossfader mit Reverse-Funktion und einstellbarer Kurve
  • inkl. USB-C auf USB-C Kabel und Bedienungsanleitung
  • Preis: 249,- Euro

Reloop – Website des Herstellers

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