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TC Helicon Voicetone C1 Test

“Möönsch, ehrlich? Nee, oder?” Ich muss schon zugeben, dass ich seinerzeit ziemlich entrüstet war, als ich erfuhr, dass das urzeitliche Gegrunze des “Sängers” einer meiner damaligen Lieblingsbands nur mit technischen Hilfsmitteln zu dem werden konnte, was mich auf den Alben so begeistert hat. Ok, das war Ende der 1980er Jahre, als Otto-Normalmusik-Konsument noch nicht einmal aufgefallen ist, dass die Leute bei der Hitparadenshow gar keine Kabel in der Gitarre stecken hatten – mal ganz abgesehen davon, dass in dem Song, zu dem sie merkwüdig herumhampelten, überhaupt keine Gitarre vorkam. Hörgewohneiten ändern sich, man sensibilisiert sich. Dass aber Eingriffe in die Tonhöhe mittlerweile nicht nur im Studio in unterschiedlichsten Musikstilen eingesetzt werden, sondern es überhaupt erst ermöglichen, dass sich so manches singende Soap-Sternchen “live” auf die Bühne trauen kann, bleibt der Allgemeinheit im Regelfall verborgen. 

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TC Helicons C1 aus der Voicetone-Serie ermöglicht zum einen, Sänger vor peinlichen Erlebnissen durch unbeabsichtigt freie Interpretation des Begriffs “in tune” zu schützen, zum anderen, die verbreitetsten Vocal-Pitch-Effekte zu realisieren: Hard-Tune à la Cher und Gender-Change.

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Profilbild von Ronny Funk

Ronny Funk sagt:

#1 - 19.02.2018 um 22:55 Uhr

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Eine Sache ist seltsam. Bisher war bei TC Helicon-Geräten der Gender-Wechsel von männlich zu weiblich deutlich besser, als umgekehrt. Hier ist es anscheinend genau anders herum.

Profilbild von Rob F

Rob F sagt:

#2 - 10.02.2021 um 14:39 Uhr

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Dieses Teil hat gute und weniger gute Seiten.Die Guten sind:
Die Pitch Correction funktioniert gut
Man kann zusätzlich zur Korrektur auf den nächsten Halbton Tonarten einstellenDie weniger guten:Leider nur so einen „Gender“-Regler, wobei die Frage ist, wieso man dies ausgerechnet in diesem Teil braucht, denn er macht ja nicht die männliche Stimme weiblich und umgekehrt, sondern erzeugt eine Chipmunk-Stimme.
Ich muss zugeben, wenn anstelle dieses Gender Reglers noch ein Schalter wäre, mit dem man zwischen Dur, natürliches Moll, melodisches Moll, harmonisches Moll und Blues umschalten könnte, würde dies das Gerät noch richtig perfekt machen.Dann noch, dass ich beim Abhören über Kopfhörer den Gesang nicht gut intonieren kann, wenn ich das bearbeitete Signal höre, weiß nicht, wie das dann über Lautsprecher wäre, aber im Grunde genommen verleitet mich das C1 dazu, kleine Fehler groß zu machen.Gut, aber ich habe eine Menge Kram und kann dies sicher ausgleichen.

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