Plugin Instrumente

Mit dem starken Freeware-Synth Arturia Pigments Play kann man trotz vieler Limitierungen immer noch erstaunlich gut arbeiten. Dafür sind unter anderem der Dateiimport, die vier Macros, die 68 Filtermodi und die 20 gut klingenden Effekte verantwortlich.

JMG HyperspaceCore ist nicht einfach nur ein Reverb-Plugin mit hervorragendem Sound – es eignet sich nämlich besonders gut für Soundscapes und Atmosphären mit Gänsehautpotential. Ebenfalls sehen lassen kann sich die Ausstattung – mit X/Y-Pad, dreistufigem Randomizer, Limiter und A/B-Vergleich.

Auf die Mastering The Mix EQ Academy haben Producer auf der ganzen Welt schon lange gewartet. Diese auditive Lernsoftware beschränkt sich auf den Einsatz von EQ. Damit lässt sich das eigene Ohr professionell in 100 Levels schulen. Im Battle-Modus tritt man gegen andere User der Community an.

Das kostenlose Hall-Plugin PBS Wave Sonora NoirVerb ist perfekt für warme, musikalische und charaktervolle Reverb-Effekte geeignet. Mit über 100 Presets in 14 Kategorien und Features wie Damping, Tail Density, Diffusion sowie einem Filter-Modul entstehen hier die verschiedensten Effekte.

Soule DSP Resonarium befindet sich zwar noch im Alpha-Stadium, überzeugt im Test trotzdem schon jetzt mit Stabilität, individuellem Sound per PM-Synthese, drei Exciter-Modulen, vier MSEGs, sechs Effekten und External-in, durch das man externe Soundquellen direkt ins Plugin schleifen kann.

DLP Audio Smoke Mono 1 erfüllt zwar nicht alle Erwartungen, die der große Namen seines geistigen Vaters geweckt hat. Mit seinem soliden Sound, dem überzeugenden Ladder-Filter im Moog-Style und den zahlreichen Presets von Mike Dean hinterlässt das Plugin dennoch einen starken Eindruck.

Absolute Sensation in der Freeware-Community! UAD Explore FREE bietet sieben hochwertige Effekte, einen Synthesizer und eine DAW.

Kayrock Ultramaster KR-106 emuliert zwar nicht explizit den Roland Juno-106, und trotzdem eröffnet das Plugin ein faszinierendes Klanguniversum im Stil der legendären Juno-Reihe. Funktion und Optik des Freeware-Synthesizer-Plugins orientieren sich ebenfalls weitestgehend an der Hardware.

Full Bucket Music FB-02 simuliert das Expander-Modul Yamaha FB-01 nicht nur, zu den Verbesserungen des Plugins gehören der erleichterte Workflow und der Support für das Micro-Tuning der MTS-ESP-Suite. FB-02 klingt zudem realistisch und kann als Editor für die Hardware genutzt werden.

Nakst Apricot gehört zu den druckvollsten Synthesizern im Freeware-Segment. Und der der Hands-on-Synth verzichtet komplett auf Firlefanz. Die hybride Klangerzeugung erlaubt sogar den Import eigener Samples und auch die implementierten Effekte klingen gut.

Full Bucket Music Ragnarök emuliert ein Synthesizer-Unikat aus den 80ern. Mit Version 2.0 erweitert das Plugin den Funktionsumfang des Originals deutlich und gehört dadurch zu den bisher vielseitigsten Emulationen des Programmierers. Ragnarök klingt gut und basiert auf einer ungewöhnlichen Klangerzeugung.

Cymatics Pandora Essentials ist das erste spielbare Instrument des Herstellers. Das Interface ist schlicht, die Sounds teilweise sehr gut und neun Effekte sind auch noch mit an Bord.

Audio Imperia Glade überzeugt mit vielschichtigen und organisch klingenden Snapshots. Außerdem bietet diese kostenlose Kontakt-Library zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten, Orchester-Sounds und massenhaft World-Instrumente.

Full Bucket Music Fury-68 steht in der Tradition des Entwicklers, Vintage-Hardware nicht nur zu emulieren, sondern sie auch zu verbessern und zu erweitern. Deshalb klingt Fury-68 nicht nur nach den 80ern. Die VST-Version des Korg Poly-61 umfasst auch variable Filtertypen, erweiterte Polyphonie und eine Effektsektion mit Phaser, Chorus und Ensemble.

Fors Pivot Lite konzentriert sich auf die wesentlichen Funktionen moderner FM-Synths – soundtechnisch klingt das Freeware-Instrument aber alles andere als reduziert: Zwei Operatoren, ein Morphing-Filter und ein Randomizer sorgen für lebendige und hochwertige Ergebnisse.

Ternär Music Technology Flechtwerk unterscheidet sich von anderen Synthesizern vor allem durch das Macro-Konzept und die 24 Synthese-Engines. Die Sounds des Freeware-Instruments hängen vom Zusammenspiel der Klangerzeuger und den drei Parameter Harmonics, Timbre und Morph ab.

Isivisi Audio Slurp setzt bei der Klangerzeugung auf ein innovatives Konzept – eine Kombination aus FM-Synthese und Spatial Dynamics, bei der die Oszillatoren rotieren. Das Ergebnis sind Patches mit viel Bewegungsfreude. Ein Macro-System mit vier Modulen gibt es ebenfalls.

u-he Zebralette 3 macht richtig Lust auf die bald erscheinende Vollversion des überarbeiteten Synthesizers. Highlights der Freeware sind der tolle und moderne Sound, die beiden Editoren mit ihren vielen Gestaltungsoptionen und die OSC-Effekte, die jetzt mehrere Parameter bieten.

Der Freeware-Synth Nakst Regency wandelt auf Casios Pfaden und nutzt die Phase-Distortion-Synthese, die der japanische Hersteller Anfang der 80er Jahre in seine ersten Instrumente einbaute. Regency klingt groß und lebendig und eignet sich hervorragend für Modulationen jeglicher Art.

Wer die kostenlose Workstation von UVI installiert, bekommt automatisch das UVI Starter Soundpack. Die Sammlung enthält 50 Presets und klingt hervorragend – lässt allerdings ein wenig klangliche Vielfalt vermissen. Im Multi-Mode lassen sich die Macro-Controls eines Sounds direkt verändern.

Tracktion präsentiert mit Attracktive seine neue Sample-Plattform. Das Projekt wird kontinuierlich mit neuen Libraries wachsen – derzeit gibt es bereits 100 kostenlose Presets zum Reinschnuppern. Diese überzeugen klanglich durchweg und richten sich vor allem an Anhänger elektronischer Sounds.

Die Klangerzeugung von Greg Recco Audible Planets ist im wahrsten Sinne nicht von dieser Welt: Sie greift die Umlaufgeschwindigkeit mehrerer Planeten und die dazwischen auftretenden Verhältnisse auf, um Sounds daraus zu erzeugen. Das Ergebnis sind völlig neue und lebendige Klänge.