Plugin Instrumente

Nakst Apricot gehört zu den druckvollsten Synthesizern im Freeware-Segment. Und der der Hands-on-Synth verzichtet komplett auf Firlefanz. Die hybride Klangerzeugung erlaubt sogar den Import eigener Samples und auch die implementierten Effekte klingen gut.

Full Bucket Music Ragnarök emuliert ein Synthesizer-Unikat aus den 80ern. Mit Version 2.0 erweitert das Plugin den Funktionsumfang des Originals deutlich und gehört dadurch zu den bisher vielseitigsten Emulationen des Programmierers. Ragnarök klingt gut und basiert auf einer ungewöhnlichen Klangerzeugung.

Cymatics Pandora Essentials ist das erste spielbare Instrument des Herstellers. Das Interface ist schlicht, die Sounds teilweise sehr gut und neun Effekte sind auch noch mit an Bord.

Audio Imperia Glade überzeugt mit vielschichtigen und organisch klingenden Snapshots. Außerdem bietet diese kostenlose Kontakt-Library zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten, Orchester-Sounds und massenhaft World-Instrumente.

Full Bucket Music Fury-68 steht in der Tradition des Entwicklers, Vintage-Hardware nicht nur zu emulieren, sondern sie auch zu verbessern und zu erweitern. Deshalb klingt Fury-68 nicht nur nach den 80ern. Die VST-Version des Korg Poly-61 umfasst auch variable Filtertypen, erweiterte Polyphonie und eine Effektsektion mit Phaser, Chorus und Ensemble.

Fors Pivot Lite konzentriert sich auf die wesentlichen Funktionen moderner FM-Synths – soundtechnisch klingt das Freeware-Instrument aber alles andere als reduziert: Zwei Operatoren, ein Morphing-Filter und ein Randomizer sorgen für lebendige und hochwertige Ergebnisse.

Ternär Music Technology Flechtwerk unterscheidet sich von anderen Synthesizern vor allem durch das Macro-Konzept und die 24 Synthese-Engines. Die Sounds des Freeware-Instruments hängen vom Zusammenspiel der Klangerzeuger und den drei Parameter Harmonics, Timbre und Morph ab.

Isivisi Audio Slurp setzt bei der Klangerzeugung auf ein innovatives Konzept – eine Kombination aus FM-Synthese und Spatial Dynamics, bei der die Oszillatoren rotieren. Das Ergebnis sind Patches mit viel Bewegungsfreude. Ein Macro-System mit vier Modulen gibt es ebenfalls.

u-he Zebralette 3 macht richtig Lust auf die bald erscheinende Vollversion des überarbeiteten Synthesizers. Highlights der Freeware sind der tolle und moderne Sound, die beiden Editoren mit ihren vielen Gestaltungsoptionen und die OSC-Effekte, die jetzt mehrere Parameter bieten.

Der Freeware-Synth Nakst Regency wandelt auf Casios Pfaden und nutzt die Phase-Distortion-Synthese, die der japanische Hersteller Anfang der 80er Jahre in seine ersten Instrumente einbaute. Regency klingt groß und lebendig und eignet sich hervorragend für Modulationen jeglicher Art.

Wer die kostenlose Workstation von UVI installiert, bekommt automatisch das UVI Starter Soundpack. Die Sammlung enthält 50 Presets und klingt hervorragend – lässt allerdings ein wenig klangliche Vielfalt vermissen. Im Multi-Mode lassen sich die Macro-Controls eines Sounds direkt verändern.

Tracktion präsentiert mit Attracktive seine neue Sample-Plattform. Das Projekt wird kontinuierlich mit neuen Libraries wachsen – derzeit gibt es bereits 100 kostenlose Presets zum Reinschnuppern. Diese überzeugen klanglich durchweg und richten sich vor allem an Anhänger elektronischer Sounds.

Die Klangerzeugung von Greg Recco Audible Planets ist im wahrsten Sinne nicht von dieser Welt: Sie greift die Umlaufgeschwindigkeit mehrerer Planeten und die dazwischen auftretenden Verhältnisse auf, um Sounds daraus zu erzeugen. Das Ergebnis sind völlig neue und lebendige Klänge.

AUTOR Tobias HomburgerTEASER Wer schon immer mal für Orchester komponieren wollte ohne Geld auszugeben, braucht Spitfire Audio Spitfire Symphony Orchestra Discover. 44 Instrumente, 74 Spieltechniken und eine Mikrofonposition sind freigeschaltet und überzeugen mit realistischem und lebendigem Orchester-Sound.

Nach Reaktor und Kontakt kommt nun Native Instruments Massive X Player. Das Freeware-Plugin beschränkt sich auf das brandneue Play-Tab der Vollversion. Die vier Zielpunkte des großen X/Y-Pads könnt ihr per Zufall einstellen – sodass die acht korrespondierende Effekte tiefgreifende Klangveränderungen vornehmen.

Daniel Gergely Spirals schließt die Lücke zwischen Musik und Sounddesign – mit einer interessanten Kombination aus Delay und Pitch-Shifting. Das Plugin beherrscht sowohl Shimmer-Reverb als auch tonale Verzögerungseffekte.

Splice INSTRUMENT klingt nach Loop und Samples, ist in Wahrheit aber das erste spielbare VST der Sample-Plattform und löst gleichzeitig die Freeware-Instrument LABS von Spitfire Audio ab.

TiagoLr RipplerX nutzt Physical Modeling, um akustische Instrumente realistisch nachzubilden. Die Freeware umfasst neun grundlegende Modelle, zwei Resonatoren, zwei Generatoren und 28 Presets – viele davon klingen absolut realistisch.

The Crow Hill Company Vaults Acid Synth ist der eindrucksvolle Beweis dafür, dass Christian Henson auch „Synth kann“. Die zwei Hauptparameter des Plugins steuern Cutoff und Resonance, dazu gibt es noch Regler für Mod und Decay. Der Sound von Acid Synth wird seinem Vorbild Roland TB-303 absolut gerecht.

Spitfire Audio zeigt sich für den Erfolg der letzten Jahre erkenntlich, mit dem kostenlosen Instrument LABS. Hier geht’s zum Test.

Universal Audio LUNA v1.9 ist ein kostenloses Update mit KI-Features wie Sprachsteuerung, Instrument Detection und Smart Tempo – für noch schnellere Workflows und intuitives Recording.

Emergence Audio Infinite Collection gibt einen guten Überblick über das gesamte Portfolio des Herstellers. Aus jeder der zehn Libraries hat man jeweils ein Basis-Preset für diese Freeware-Library herausgefiltert!