Anaheim – Na wer hätte das gedacht? Solid State Logic überraschen auf der NAMM 2026 mit einer neuen Inline-Analogkonsole auf Basis der Origin. Die SSL Origin EVO tritt laut Solid State Logic in die Fußstapfen der 4000E, kommt mit vollem Inline-Prinzip mit zwei Signalpfaden und zwei Fadern, vor allem aber Dynamics der 4000er–Legende, mit 242-EQs mit HPF&LPF. Und mit guten Preamps.


Ist das eine neue 4000er-Konsole?
Naja, dann würde sie ja 4000 heißen. Aber die klassischen Black-Knob-EQs, die Dynamics mit Compressor/Limiter, Expander/Gate sowie der 4000er-Bus-Kompressor sprechen eine klare Sprache. Eine qualitativer Schritt nach vorn sind sicher die Preamps mit 70 dB Gain.
In welchen Konfigurationen ist die SSL Origin EVO erhältlich?
Es gibt eine 16-Kanal- und eine 32-Kanal-Variante. Nicht täuschen lassen: Die 32er-Version bietet im Mixdown 88 Inputs!


Ob nun als Hardware oder als Software in der DAW: Mischpultfunktionen sollte man kennen. Hier wird das Basiswissen über Funktion und Bedienung verständlich erklärt!
Was macht dieses Pult sonst noch besonders?
Neben den 4000er-Ingredientien ist sicher ein ganz großes Plus die flexibel gestaltbare Mastersektion. Der analoge Bereich mit den klassischen Bestandteilen und einem erweiterten Bus-Kompressor kann je nach deinem Wunsch an unterschiedlichen Positionen installiert sein, es gibt Platz für UF8/UF1-Controller, Computer-Keyboards oder auch nur Ablageflächen für die Fernbedienung eines Hallgeräts.

Was kostet der Spaß?
Die 32-Kanal-Variante wird in Großbritannien für £ 57360 (inc. VAT) angeboten. Über einen Lieferzeitpunkt ist noch nichts bekannt.
Aber das Beste? Origin-Bestandskunden können in Achterrblöcken auf EVO upgraden.
