Mit dem Lewitt MTP 5 haben wir ein dynamisches Gesangsmikrofon des österreichischen Herstellers im Review, mit dem Sänger und Sprecher von der Bühne herab den charakteristischen „crispen“ Lewitt-Sound liefern können. Und auch Content Creator wie Podcaster erweitern mit ihm ihr Setup. Warum das so ist, erfahrt ihr im Test.

- großer Frequenzumfang
- detailreiche Höhen
- hohe Rückkopplungssicherheit
- robuster Metall-Body
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Mehr als nur Standard beim Zubehör
Zum Lieferumfang des Lewitt MTP 5 gehören ein Mikrofon-Clip und ein Windschutz. Eine gepolsterte Transporttasche schützt Mikrofon und Zubehör bei Lagerung und Transport. Damit geht das Zubehör des MTP 5 leicht über den Standard der Konkurrenz hinaus.

Servicefähig und robust
Das Lewitt MTP 5 kann dank Serviceschraube am Schaft und abschraubbarem Mikrofonkorb unkompliziert repariert und gereinigt werden. Sein Body besteht aus Zinkdruckguss und ist entsprechend leicht und doch widerstandsfähig. Der Mikrofonkopf wird von einem Drahtgeflechtkorb umgeben, der durch seine flache Endseite stabilisiert und gut vor Verformung geschützt wird. Damit ist das Mikrofon nicht nur für gelegentliche Bühneneinsätze, sondern auch als Tour-Equipment geeignet. Obendrein garantieren die vergoldeten Pins seines XLR-Anschlusses Korrosionsschutz und damit langfristig zuverlässigen Kontakt.

Alltagsnahe Dimensionen
Seine Kapsel ist gummigelagert und dadurch ausreichend akustisch entkoppelt, um Griffgeräusche und Körperschallübertragung abzumildern. Die Länge des Lewitt MTP 5 beträgt 17,9 cm und ist damit etwas größer als andere Bühnenmikrofon-Klassiker. Dafür ist es aber mit einem Durchmesser von 4,8 cm schmaler als manch gängige Konkurrenz. Das Design des Mikrofons hat einen hohen Wiedererkennungswert, durch den es auf der Bühne leicht auszumachen ist. Insofern ist der Einsatz des MTP 5 bei Gigs auch ein Statement. Optional ist das Modell auch in einer Variante mit Ein/Aus-Schalter erhältlich.

Gut aufgestellt in den Höhen
Mit einer Empfindlichkeit von 2 mV/Pa gibt das Lewitt MTP 5 Signale in etwa so laut aus wie einige seiner Mitbewerber. Sein 280 Ohm großer Widerstand passt optimal zu üblichen Mischpulten und gängigen Vorverstärkern und garantiert Störsicherheit und lange Kabelwege. Der Frequenzumfang umfasst den Bereich von 50 Hz bis 17 kHz. Damit beschränkt es sich zwar auf stimmrelevante Frequenzen, reicht aber in den Höhen weiter als manch anderes dynamisches Handmikrofon. Zu guter Letzt sorgt seine Nierencharakteristik für eine deutliche Verringerung der Wandlung seitlich und rückseitig auftreffenden Schalls.


