Mit der Gretsch Broadkaster LX und dem kleineren Schwestermodell Gretsch Broadkaster Jr. LX zeigt der Traditionshersteller unter der Schirmherrschaft von Fender zwei semiakustische E-Gitarren, die die bewährte Konstruktion weiter optimieren sollen. Rein optisch handelt es sich schon einmal um echte Leckerbissen. Und natürlich darf ein Bigsby nicht fehlen!

Gretsch Broadkaster LX
Die größere Gretsch Broadkaster LX bietet zwei Cutaways. Der Korpus der Konstruktion besteht aus dekorativ geflammtem Ahorn. Sie ist in den transparenten Lackierungen Havanna Burst und Bourbon Stain verfügbar, die wirklich großartig aussehen.
Bei den neuen Modellen setzt Gretsch auf den neu entwickelten Channel-Core-Center-Block, der Ahorn- und Fichtenholz miteinander kombiniert und laut Hersteller die akustischen Eigenschaften verbessern soll. Generell wirbt Gretsch hier mit einem schnell reagierenden Klang mit Druck im Mittenspektrum.
Der verleimte Hals mit dem herstellertypischen U-Profil besteht ebenfalls aus Ahorn, wobei die Mensur bei 24,6″ liegt. Er trägt ein seitlich verrundetes Griffbrett mit 12″-Radius aus Ebenholz. Verbaut wurden 22 Medium-Jumbobünde, die typischen Thumbnail-Inlays, ein Sattel aus Graph Tech sowie Luminlay-Seitenmarkierungen.
Üppigen Schmuck gibt es in Form von Korpus- und Griffbrett-Binding, umrandeten F-Löchern, einem Schlagbrett und vergoldeter Hardware im Gretsch-Retro-Look. Letztere besteht aus einem Bigsby B7GP Vibratosystem mit Saitenführung durch den Korpus sowie Klemmmechaniken von Grover.

Gretsch Broadkaster Jr. LX
Das Modell Gretsch Broadkaster Jr. LX setzt auf einen kompakteren Single-Cut-Korpus. Diese Version ist in den Lackierungen Tropic Aura und Caramel Dawn verfügbar, die ebenfalls wirklich lecker daherkommen.
Die Holzauswahl und Basiskonstruktion sowie die Hardware und Elektronik entsprechen der Gretsch Broadkaster LX. Hier entscheiden entsprechend der Geschmack sowie der Klangeindruck.
Elektronik mit neuen Humbuckern
In beiden Instrumenten kommen zwei hauseigene neue passive Humbucker zum Einsatz, die auf den Namen „Pro Twin Six“ hören. Das Stegmodell arbeitet mit Alnico-4-Magneten und fällt mit einem Ausgangswiderstand von 12 kOhm durchaus kräftig aus.
Er soll laut Gretsch mit schneller Ansprache, straffen Bässen, präsenten Mitten und einem kräftigen Obertonspektrum überzeugen und sich durchaus für moderne Klänge eignen. An dieser Stelle bewegt sich der Hersteller offenbar etwas weg vom reinen Retro-Sound.
Der Halstonabnehmer setzt auf Alnico-5-Magnete und einen reduzierten Ausgangspegel. Hier soll man warme und dennoch offene Klangfarben finden. Gesteuert wird die Elektronik in typischer Gretsch-Manier durch einen 3-Wege-Toggle-Schalter, individuelle Lautstärkeregler sowie übergreifende Potis für die Ausgangslautstärke und die Klangfarbe.

Preise und Verfügbarkeit
Beide Instrumente sind ab sofort im Musikhaus Thomann zu bestellen und in ausgewählten Farben sofort beziehungsweise kurzfristig lieferbar. Es handelt sich um reine Rechtshändermodelle aus Fertigung in South Carolina, die mit einem Deluxe-Hartschalenkoffer ausgeliefert werden. Die Gretsch Broadkaster LX und die Gretsch Broadkaster Jr. LX kosten jeweils 3.349 Euro.
Weitere Informationen unter: https://www.gretschguitars.com/gear/family/broadkaster























