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Genre-Guide: Ein Überblick über verschiedene Musikrichtungen

Du willst Musik finden, machen oder einfach nur besser beschreiben lernen  und plötzlich steht da „Alt Pop“, „Neo-Soul“ oder „Post-Punk Revival“? Keine Panik: Wir sortieren den Genre-Dschungel in übersichtliche Familien, erklären die wichtigsten Begriffe und zeigen dir typische Subgenres, ohne dich mit 300 Begriffen zu erschlagen. Ob Gitarren, Beats oder Club-Sounds: Hier findest du schnell deinen Einstiegspunkt. Und wenn du dich danach verlieren willst: Every Noise at Once ist das ultimative Genre-Rabbit-Hole.

Shutterstock / von kentoh

Es gibt unzählige Musikrichtungen. Das ist gleichzeitig schön und manchmal auch maximal verwirrend. Unterm Strich sind Genres wie praktische Schubladen, mit denen wir Sounds schnell einordnen: nach Instrumenten, Groove, Ästhetik, Szene und „Vibe“. Und weil Musik sich ständig gegenseitig beeinflusst, entstehen überall Subgenres: Unterkategorien, die typische Merkmale eines Genres nehmen und mit neuen Zutaten mischen.

Damit du nicht in einer Liste aus 300 Begriffen versinkst, machen wir’s Bonedo-praktisch: Genre-Familien statt Lexikon, ein paar typische Subgenres als Orientierung und außerdem als Bonus ein Tool, in dem du dich durch tausende Mikro-Genres klicken kannst: Every Noise at Once.

Inhalt

  1. Genre in 30 Sekunden: Was ist Genre, was ist Subgenre?
  2. Genre-Familien: Finde deinen Sound schneller
  3. Rock & Gitarrenmusik
  4. Metal: Heavy bis Extrem
  5. Punk: DIY, schnell, direkt
  6. Pop: Hooks, Charts, Chamäleon-Gen
  7. Hip-Hop/Rap: Beats, Flow, Kultur
  8. Jazz & Blues: Wurzeln, Improvisation, Feeling
  9. Klassische Musik: Formen, Epochen, Orchester
  10. Folk, Volksmusik & Country: Tradition und Storytelling
  11. Elektronik & Dance: Club, Maschine, Sounddesign
  12. Latin: Rhythmus, Wurzeln, Weltpop
  13. Weitere Genre
  14. Tool-Tipp: Every Noise at Once – der Genre-Atlas
  15. Fazit

1) Genre in 30 Sekunden

Genre ist der Oberbegriff, der Musik nach typischen Merkmalen sortiert (Sound, Instrumentierung, Rhythmik, Haltung, Szene).
Subgenre ist die Unterkategorie mit eigener „Signatur“ (z. B. Rock → Indie Rock → Post-Punk Revival).
Stilrichtung ist oft ein Szenebegriff oder eine Mischform („Pop mit R&B-Einfluss“, „Jazz-Fusion“, „Rap-Metal“).

2) Genre-Familien: Finde deinen Sound schneller

Wenn du gerade nicht weißt, wo du anfangen sollst: Denk in Familien statt in Fachbegriffen.

  • Gitarrenlastig: Rock, Metal, Punk, Indie, Alternative
  • Urban: Hip-Hop/Rap, Trap, Drill, R&B
  • Mainstream/Radio: Pop, Dance-Pop, Synthpop, Pop-Rock
  • Handwerk & Wurzeln: Jazz, Blues, Soul, Funk
  • Tradition & Story: Folk, Country, Volksmusik, World
  • Club & Elektronik: Techno, House, EDM, Ambient

3) Rock & Gitarrenmusik

Rock ist stark verknüpft mit der E-Gitarre: entstanden aus Rock ’n’ Roll und beeinflusst von Blues, Country und Folk. Rock lebt von Riffs, Band-Energie und einem robusten Sound.

Typische Merkmale: E-Gitarre/Bass/Drums, treibender Backbeat, Riffs, oft „Live-tauglich“ gedacht.
Subgenres (Auswahl): Classic Rock, Hard Rock, Indie Rock, Alternative Rock, Progressive Rock, Grunge, Psychedelic, Blues Rock, Art Rock, Celtic Rock, Country Rock, Folk Rock, Glamrock Grunge, Jazz Rock, Industrial Rock, Mittelalter Rock, Psychedelic Rock, Punk Rock, Rockabilly, Southern Rock, Surf Rock, Rap Rock.

Beispiele: AC/DC, Queen, Led Zeppelin, The Rolling Stones, Nirvana, Foo Fighters, Radiohead, Kiss, U2, The Beatles, Linkin Park, Scorpions, Genesis

Mini-Merkhilfe: Wenn du beim Refrain automatisch „Luftgitarre“ spielst, bist du irgendwo im Rock-Universum.

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4) Metal: Heavy bis Extrem

Metal ist Rock, der sich weiter nach vorne lehnt: mehr Gain, mehr Präzision, mehr Intensität – manchmal auch mehr Technik. Heavy Metal ist dabei sowohl ein Stil (klassischer Metal-Sound) als auch ein Oberbegriff für viele Subgenres.

Typische Merkmale: verzerrte Gitarren, druckvolle Drums, oft virtuose Soli, breite Vocal-Spanne (clean bis Growls), häufig komplexe Strukturen.
Subgenres (Auswahl): Black Metal, Death Metal, Power Metal, Metalcore, Funk Metal, Nu Metal, Rap Metal, Doom Metal, Dark Metal, Alternative Metal, Symphonic Metal, Viking Metal, Thrash Metal, True Metal, Sludge Metal, Progressive Metal, Neue Deutsche Härte, Glam Metal.
Bekannte Namen (Auswahl): Metallica, Iron Maiden, Black Sabbath, Slayer, Nightwish, Ghost, Sabaton, Van Halen, Ozzy Osbourne, Amon Amarth, Halloween.

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5) Punk: DIY, schnell, direkt

Punk entstand als Gegenreaktion auf zu viel Bombast und Virtuosen-Show: weniger „Schaut, was ich kann“, mehr „Hört, was ich zu sagen habe“. Dazu die berühmte DIY-Attitüde: nicht warten, machen.

Typische Merkmale: schnelle Tempi, einfache Strukturen, kantige Sounds, provokante und gesellschaftskritische Texte.
Subgenres (Auswahl): Hardcore, Punkabilly, Pop Punk, Skate Punk, Post-Punk, Emo, Oi!, Ska Punk, Riot Grrrl, Celtic Punk.
Bekannte Namen (Auswahl): Ramones, Sex Pistols, The Clash, Green Day, NOFX, Bad Religion, Die Toten Hosen, Die Ärzte.
Mini-Merkhilfe: Punk ist kein Sound – Punk ist eine Haltung und Lärm.

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6) Pop: Hooks, Charts, Massen-Ohrwürmer

Pop ist nicht „weniger Kunst“, sondern Populärmusik: Musik, die zugänglich ist, schnell greift, starke Melodien und klare Strukturen hat. Pop nimmt sich seit Jahrzehnten Elemente aus Rock, R&B, Hip-Hop und Elektronik und macht daraus ein Format, das im Idealfall sofort hängen bleibt.

“The King of Pop” Michael Jackson zählte zu den einflussreichsten Pop-Künstlern seiner Zeit und „Thriller“ gilt immer noch als Maßstab für Erfolg: Thriller gilt als bestverkauftes Album der Welt; Schätzungen liegen bei über 67 Mio. verkauften Einheiten. Auch das Musikvideo setzte den Standard. Nicht nur für visuelle Inhalte zum jeweiligen Song, sondern auch für die Popkultur. 1984 gewann Michael Jackson als erster Artist acht Grammys in einer Nacht und ist damit definitiv ein “King of Pop”.

Typische Merkmale: Hook-Fokus, eingängige Refrains, starke Produktion, oft tanzbare Beats.
Subgenres (Auswahl): Dance-Pop, Synthpop, R&B-Pop, Reggae-Pop, Jazz-Pop, Indie-Pop, Art Pop, Electropop, Teen-Pop, K-Pop, J-Pop, Gospel-Pop, Pop-Rock, Latin Pop.
Bekannte Namen (Auswahl): Michael Jackson, Madonna, Prince, Beyoncé, Rihanna, Taylor Swift, Lady Gaga, The Weeknd, Dua Lipa, Nina Chuba (Deutschland), Katy Perry, Peter Fox (Deutschland), Adele, Justin Bieber, Billie Eilish, Ariana Grande, Bruno Mars, Bee Gees.
Mini-Merkhilfe: Pop ist der Ort, wo „eingängig“ nicht als Beleidigung gilt, sondern als Handwerk.

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7) Hip-Hop/Rap: Beats, Flow, Kultur

Hip-Hop ist Musik und Kultur: DJing, Rap, Breakdance, Graffiti – plus ein globales Ökosystem an Szenen. Rap ist das Herz: Rhythmus, Sprache, Flow, Stories, Punchlines, Kommentare, Identität. Der Stil entstand in den 1970er Jahren und wurde allen voran von den afroamerikanischen Gemeinschaften performt.

Typische Merkmale: Beats/Samples, Rap-Vocals, Groove-Fokus, oft starke „Signature“-Sounds pro Szene.
Subgenres (Auswahl): Boom Bap, Trap, Drill, East Coast Hip-Hop, West Coast Hip-Hop, Melodic Rap, Jazz Rap, Disco Rap, Conscious Rap, Country Rap, Cloud Rap, Alternative Hip-Hop, Grime, Emo Rap.
Bekannte Namen (Auswahl): Tupac, Notorious B.I.G., Jay-Z, Eminem, Kendrick Lamar, Drake, Sido, Bushido, Shakur, Outkast, Kanye West, Post Malone, Nicki Minaj, Flo Rida, Chris Brown, 50 Cent, Snoop Dogg, Die Fantastischen Vier, Casper, Apache 207 (Deutschland), Lil Baby, Lil Wayne, Chris Brown.
Mini-Merkhilfe: Wenn die Stimme fast wie ein zusätzliches Percussion-Element funktioniert, bist du sehr wahrscheinlich im Hip-Hop-Kosmos.

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8) Jazz & Blues: Wurzeln, Improvisation, Feeling

Blues ist eines der großen Fundamente moderner Popmusik (Rock, R&B, Soul, Jazz) – oft erkennbar an typischen Harmonien, Blue Notes und diesem „wehmütigen Zug“.
Jazz lebt von Improvisation und Interaktion: Musiker*innen reagieren aufeinander, formen den Moment neu.

Jazz-Merkmale: Improvisation, komplexere Harmonien, Kommunikation im Ensemble, Feel.
Blues-Merkmale: typische Patterns (häufig 12-Takt), Blue Notes, erdiges Storytelling.
Subgenres (Auswahl): Swing, New Orleans Jazz, Dixieland, Bebop, Cool Jazz, Fusion, Free Jazz, Delta Blues, Chicago Blues, Blues Rock, Soul Blues, Flamenco Jazz, Latin Jazz, West Coast Jazz, Modern Jazz, Jazz Punk, Electro Swing, Jazzrock, Acid Jazz
Bekannte Namen (Auswahl): Miles Davis, John Coltrane, Ella Fitzgerald, B.B. King, Muddy Waters, Etta James, Samara Joy, Louis Armstrong, Billie Holiday, Duke Ellington, Charlie Parker, Thelonious Monk, Carmen McRae, Miles Davis, Dizzy Gillespie, Benny Goodman, Benny Carter, Count Basie, Nina Simone, Sonny Rollins, Glenn Miller, Keith Jarrett, James Carter, David Murray, Frank Sinatra, Sarah Vaughan, Melody Gardot, Josephine Baker, Bill Evans, Joe Pass, Jim Hall.
Mini-Merkhilfe: Jazz ist das Genre, in dem „Fehler“ nur dann entstehen, wenn die Nachfolgende Note nicht passend ist.

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9) Klassische Musik: Formen, Epochen, Orchester

Klassische Musik ist weniger ein einzelnes Genre als ein gigantischer Kosmos aus Epochen und Formen: Sinfonie, Konzert, Oper, Kammermusik, Chorwerke. Vieles ist notiert, strukturiert, harmonisch komplex und gleichzeitig maximal emotional.

Typische Formen: Sinfonie, Konzert, Sonate, Oper, Kammermusik, Oratorium.
Epochen (Auswahl): Barock, Klassik, Romantik, Moderne.
Bekannte Namen (Auswahl): Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Johannes Brahms, Claude Debussy, Franz Schubert, Georges Bizet, Antonio Vivaldi, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Gustav Mahler, Arnold Schönberg.
Mini-Merkhilfe: Wenn du ein Orchester hörst ist meist auch Klassik drin.

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10) Folk, Volksmusik & Country: Tradition und Storytelling

Hier geht’s oft um Herkunft, Geschichten, regionale Sounds und typische Instrumente. Folk ist in vielen Ländern ein Sammelbegriff für traditionelle/akustische Stile, Volksmusik ist stärker regional geprägt, Country ist im Kern „amerikanische Erzählmusik“ mit klarer Klangästhetik.

Typische Merkmale: akustische Instrumente, Story-Fokus, regionale Einflüsse, oft klare Songformen.
Subgenres (Auswahl): Folk, Irish Folk, Bluegrass, Americana, Honky Tonk, Country-Pop, Cajun.
Bekannte Namen (Auswahl): Dolly Parton, Johnny Cash, Willie Nelson, Shania Twain, John Denver, Taylor Swift.
Bonedo-Kurzregel: Wenn ein Song sich anfühlt wie ein Gespräch am Küchentisch – willkommen im Folk-Universum.

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Und der Schlager?

Das ist die moderne deutsche Volksmusik, die besonders bei Volks- und Oktoberfesten, zelebriert wird. Unterschieden wird hier zwischen traditionellen Schlager und Malle-Schlager:
Bekannte Namen (Auswahl): Marianne Rosenberg, Udo Jürgens, Helene Fischer, Roland Kaiser, Andrea Berg, Matthias Reim, Vicky Leandros, Michelle, Maite Kelly.
Bekannte Namen (Malle-Auswahl): Micky Krause, Jürgen Drews, Ikke Hüftgold, Mia Julia, Olaf Henning, Isi Glück

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11) Elektronik & Dance: Club, Maschine, Sounddesign

Elektronische Musik definiert sich weniger über „Instrumente“ als über Produktionsweise: Synths, Samples, Drum Machines, Computer als virtuelle Instrumente. Dance-Genres sind häufig cluborientiert: repetitiv, energiegeladen, der Groove steht im Vordergrund.
Typische Merkmale: Loop-Ästhetik, Sounddesign, Club-Funktion (oft), von hypnotisch bis maximal eskalierend.
Subgenres (Auswahl): Techno, House, EDM, Trance, Drum’n’Bass, Dubstep, Ambient, Lo-Fi.
Bekannte Namen (Auswahl): Kraftwerk, Daft Punk, Fisher, Jeff Mills, Nina Kraviz
Mini-Merkhilfe: Wenn du den Drop erwartest, bist du irgendwo im Dance-Kosmos.

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12) Latin: Rhythmus, Wurzeln, Weltpop

Latin ist weniger ein Genre als ein Sammelbegriff für Musik aus Lateinamerika. Verbunden durch Rhythmik, Tanzbarkeit und kulturelle Wurzeln. Je nach Stil stehen Percussion (Claves, Congas, Timbales), Bläser, Gitarren oder moderne Beats im Vordergrund. Latin kann traditionell und akustisch sein (z. B. Son, Bolero, Merengue, Salsa), aber genauso globaler Pop-Export (Reggaeton, Latin Pop).

Typische Merkmale: markante Grooves (z. B. Clave-Feeling), viel Percussion, Tanzfokus; oft Mischung aus Tradition + modernen Produktionen.
Subgenres (Auswahl): Salsa, Son, Merengue, Bachata, Cumbia, Reggaeton, Latin Pop, Latin Trap, Bossa Nova, Samba, Bolero, Ranchera, Mariachi, Afrobeat/Afrolatin (als Schnittstelle).
Bekannte Namen (Auswahl): Celia Cruz, Buena Vista Social Club, Juan Luis Guerra, Daddy Yankee, Bad Bunny, J Balvin, Kaisa Rya (Deutschland).
Mini-Merkhilfe: Wenn der Groove dich zwingt, Hüften zu haben – auch wenn du dachtest, du hast keine – bist du sehr wahrscheinlich im Latin-Kosmos.

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13) Weitere Genres

In der heutigen Zeit gibt es so viele Genres, dass sie diesen Artikel sprengen würden. Dennoch sind sie viel zu wichtig und interessant, um sie nicht wenigstens zu erwähnen.

  • Singer Songwriter
  • Techno
  • R&B
  • Indie
  • Disco
  • House
  • NDW
  • Soul
  • Reggae
  • Musical
  • Gospel
  • Funk
  • Lo-Fi
  • Easy Listening
  • New Age
  • Ska
  • Industrial

14) Tool-Tipp: Every Noise at Once – der Genre-Atlas

Wenn du Genre-Nerd bist (oder einer werden willst): Every Noise at Once ist ein interaktiver „Genre-Atlas“, der tausende Genres als klickbare Karte zeigt. Du kannst einen Begriff anklicken, hörst ein Sound-Beispiel und dich von dort zu verwandten Stilen und Artists weiterhangeln. Das ist eine Reise wert, wenn du:

  • neue Musik jenseits deiner Bubble suchst,
  • Genre-Vokabular für Bio/Pressetext/Playlisting brauchst,
  • verstehen willst, welche Sounds „Nachbarn“ sind.

Mini-Warnhinweis: Das Tool ist ein eigenes Universum. Du gehst rein, um „kurz zu schauen“ und kommst mit 40 neuen Playlists raus.

Genre-Fazit

Genres sind zur Orientierung, nicht um Grenzen zu setzen. Schließlich entstehen die spannendsten Sounds oft dort, wo sich Welten überschneiden: Pop wird urban, Rock wird elektronisch, Jazz wird fusion, Folk wird Indie… Also wenn du das nächste Mal nicht weißt, was du hörst: Nenn’s einfach erst mal „Musik“ …und klick dich dann bei Every Noise durch.

Welche Genres hörst du am liebsten und welches Subgenre klingt für dich unmachbar?

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