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Focusrite iTrack Solo Test Preview

Der britische Hersteller Focusrite zeigt sich vor dem Weihnachtsgeschäft umtriebig und veröffentlichte im November neben „Forte“, das ultramobile Recording-Interface iTrack Solo, welches sowohl am iPad als auch am PC oder Mac betrieben werden kann.

Focusrite iTrack Solo – Ein echter Hingucker
Focusrite iTrack Solo – Ein echter Hingucker


Die Kommunikation mit den Hostrechnern übernimmt eine USB 2.0-Schnittstelle, die Anbindung ans iPad wird über die rückseitige Device-Link-Buchse erledigt. Neben einem Mikrofoneingang in Form einer XLR-Buchse hat ein Instrumenteneingang auf dem Frontpanel Platz gefunden, welcher bereit für E-Gitarren und Bässe ist. Natürlich kann der Mike-In auch Signale von Kondensatormikrofonen verarbeiten. Hierfür sorgt der auf dem Frontpanel untergebrachte 48V-Schalter.
Der erste Eindruck ist gut. Das Gehäuse aus Aluminium ist ziemlich stabil und alle Schalter und Buchsen sitzen fest an Ort und Stelle. Vier relativ große Gummifüße sorgen für einen sicheren Halt auf jedweder Unterlage. Mit nur 500 Gramm Gewicht unterstreicht das Recording-Tool seinen Portabilitätsfaktor, aber erzielt nicht unbedingt Bestnoten in der Disziplin „Unkapputtbarkeit“. Die „großen“ Brüder aus dem Hause Focusrite (Scarlett und Co.) vermitteln insgesamt einen robusteren Eindruck, was natürlich auch auf den ziemlich günstigen Preis von iTrack Solo zurückzuführen ist. Für 169 Euro Straßenpreis wird man wohl nicht unbedingt die eierlegende Wollmilchsau erwarten können. Aber das steht auf einem anderen Blatt…

Fotostrecke: 4 Bilder Focusrite iTrack Solo – Frisch auf den Tisch
Fotostrecke

Neben den beiden Input Gain-Reglern, hat sich noch ein silberfarbenes handliches Monitor-Poti, niedergelassen, das für die Justage der Kopfhörerlautstärke verantwortlich zeichnet. iTrackSolo verfügt über eine Direct-Monitoring-Funktion, um Latenzen während der Recording-Session zu vermeiden.

Focusrite_iTrack_Solo_Frontpanel_frontal-1043305 Bild

Vom Backpanel gibt es ähnlich wenig wie von der Vorderseite zu berichten. Neben den bereits genannten Schnittstellen für die Rechenknechte, findet man hier noch den Abhörweg für die Monitore, der in Form von Cinchbuchsen vorliegt. Darüber hinaus haben die Entwickler dem Tool noch eine Vorrichtung für eine Diebstahlsicherung spendiert. 

Focusrite_iTrack_Solo_Backpanel_frontal-1043308 Bild

Auf geht`s zur ersten Aufnahme…
Zuerst habe ich eine Funky E-Gitarre mit iTrack Solos Preamp aufgezeichnet. Anschließend habe ich mich noch selbst als Sprecher verdingt. Natürlich werden wir noch Bässe und weitere E-Gitarren, sowie Gesang aufnehmen und die Recordings mit Aufnahmen meines Standard-Setups vergleichen (Mackie VLZ Pro und RME Hammerfall). Auch wie sich das Teil in Verbindung mit einem iPad schlägt, erfahrt ihr demnächst im Testbericht. – Natürlich hier auf bonedo…

Audio Samples
0:00
Guitar 1 edit Sprecher i Track Solo edit
  • *Technische Daten
  • Frequenzgang In: 20 Hz – 20 kHz +/- 0,2 dB
  • Gain-Bereich: +10 dB bis +55 dB
  • Maximaler Eingangspegel: -3 dBu
  • Nomineller Ausgangspegel: 0 dBFS = +9 dBu, unsymmetrisch
  • Frequenzgang Out: 20 Hz – 20 kHz +/- 0,2 dB
  • Unterstützte Sample-Raten (Mac und PC): 44,1 KHz, 48 KHz, 88,2 KHz, 96 KHz
  • Unterstützte Sample-Raten (iPad) 44,1 KHz, 48 KHz
  • Gewicht und Abmessungen
  • Höhe: 45 mm
  • Breite: 150 mm
  • Tiefe: 100 mm
  • Gewicht: 500 g
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Focusrite iTrack Solo – Ein echter Hingucker

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von Daniel Wagner

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Profilbild von Robert G.

Robert G. sagt:

#1 - 26.03.2014 um 15:15 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Nur der Korrektheit halber. Focusrite ist eine britische, genauer, englische Firma.Gruß
Ich

Profilbild von BonedoMalte

BonedoMalte sagt:

#2 - 27.03.2014 um 13:57 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo Robert,
du hast natürlich Recht! Wir haben es gleich geändert! Vielen Dank fürs Bescheid geben und aufmerksam lesen!
Viele Grüße!

Kommentare vorhanden
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