Test
4
04.12.2009

Millenium MPS-600 Test

Ausstattungskönig zum Bettelpreis

Wer anfängt, diesen Text zu lesen, ist wahrscheinlich Schlagzeuger, vielleicht auch "potentieller". Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, vielleicht kennt ihr das: "Scheißidee!", schießt es mir oft in Situationen in den Kopf, in denen ich schwitzend den Kombi bis unters Dach mit Cases voll lade oder mich darüber aufrege, nicht einfach mal eben im Wohnzimmer mein Instrument benutzen zu können. "Im nächsten Leben lerne ich lieber Querflöte oder werde gleich Sänger. Dann kann ich mich vom Konzert einfach mit einer Bierflasche in der Hand in der U-Bahn davonmachen."

Eure Gegenargumente in Gottes Ohr: Schlagzeugspielen macht einfach höllisch Spaß und das Drumset ist sowieso das coolste Instrument auf dem Erdenrund. Da nimmt man einige Abstriche doch gerne in Kauf. Außerdem haben wir nicht mehr 1961: Mit E-Drums ist es möglich, das Hämmern des Nachbarn an die Wand oder Decke nicht nur einfach zu übertönen, sondern komplett zu vermeiden. Da es mittlerweile neben den Platzhirschen auf dem E-Drum-Markt auch deutlich preiswertere Anbieter gibt, gilt es die Frage zu klären, wie viel Geld man denn nun für ein ordentliches und amtlich  ausgestattetes E-Drumkit ausgeben sollte. Das MPS-600 der Musikhaus Thomann-eigenen Marke Millenium ist zwar beileibe nicht das einzige Kit in dieser Preisklasse, doch das mit der umfangreichsten Ausstattung. Kann das gut gehen oder muss man starke Einbußen bei Qualität, Sounds, Editierbarkeit oder Spielgefühl hinnehmen?

1 / 4
.

Verwandte Artikel

User Kommentare