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26.11.2020

Warwick RockBass: Alien Deluxe Hybrid Thinline

Es ist mal wieder so weit: MTV hat angerufen und eure Band für das nächste Unplugged-Konzert gebucht. Klar, jetzt brauchst du einen Akustikbass. Da kommen die neuen Modelle der Alien Deluxe Hybrid Thinline von Warwick gerade recht.

Akustikbass

Akustikbässe sind cool und in vielen Situationen praktisch. Ich selbst nutze oft einen daheim zum Jammen mit YouTube und beim Üben. Weil ich ein fauler Sack bin und oft keine Lust habe, extra zum Kabel und Verstärker zu greifen. Es kräftigt außerdem den Anschlag und sorgt für einen guten Ton aus den Fingern. Davon abgesehen gibt es auch Situationen, in denen ich die Nachbarn nicht nerven möchte. Oder wenn ich keinen Strom zur Hand habe, beispielsweise beim Camping im Urlaub. Der Hersteller aus Markneukirchen ist in dieser Sparte seit vielen Jahren eine Instanz. Die Alien-Modelle sind bewährt. Und jetzt bekommen sie spannenden Zuwachs.

Alien Deluxe Hybrid Thinline

In meiner speziellen Situation nervt mich eine Sache an meinem Akustikbass: Er ist dick! Ganz klar, wer tiefe Frequenzen ohne elektronische Verstärkung laut bekommen möchte, beispielsweise um am Lagerfeuer mit der Akustikgitarre mithalten zu können, braucht einen großen Resonanzkörper. Je größer, desto besser. Doch das ist in meiner Situation ja gar nicht der Fall.

Die neue Deluxe Hybrid Thinline mit ihren schmalen Zargen (Korpustiefe 80 mm) ermöglicht einen hohen Spielkomfort und ist erfreulich flexibel aufgestellt! Es gibt Viersaiter mit 32er Medium Scale-Mensur, Fünfsaiter mit 34er Long Scale-Mensur, bundiert, fretless, in Natural Transparent Satin oder Solid Black Satin. Und das alles sowohl für Rechtshänder als auch ohne Aufpreis für Linkshänder – Respekt!

Und wenn ich doch verstärkt spielen möchte?

Zargen und Boden bestehen aus Walnuss, die massive Decke aus AA Sitka Fichte. Dazu bekommt ihr einen Mahagoni-Hals mit Wenge-Griffbrett. Mich als überzeugten „Daumen-auf-dem-Tonabnehmer-Parker“ überzeugt die ab Werk verbaute Daumenstütze aus Wenge sofort! Selbstverständlich können diese Modelle auch an einen Verstärker, einen Mixer oder ein Audiointerface angeschlossen werden.

Das Besondere: Neben dem Shadow Piezo-Tonabnehmer unter dem Steg ist zusätzlich ein nahezu unsichtbarer Shadow NanoMag Magnet-Tonabnehmer im Griffbrett verbaut. Beide Signale können an der passenden Shadow NFX-Elektronik frei gemischt werden. Ich muss ja sagen: ganz großes Kino zum fairen Kurs! Gern würde ich so einen bundierten Viersaiter für unsere Rubrik Angecheckt anspielen. Vielleicht liest ja jemand in geeigneter Position mit. ;o)

Wo wir gerade bei Warwick sind. Die im Januar angekündigten Gnome Micro-Verstärker sind inzwischen erhältlich! Die würden hervorragend ins Gigbag (oder in die Hosentasche) passen.

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