Test
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03.04.2018

The t.mix xmix 802 USB, 1002 FX USB, 1202 USB, 1202 FX USB, 1202 FXMP USB, 1402 USB, 1402 FXMP USB Test

Analoge Kleinmischer mit FX, USB-Interface und Mediaplayer

Sieben auf einen Streich

Die brandneue t.mix xmix-Serie aus dem Hause Thomann enthält sieben Kleinmixer, die in der Topausstattung USB-Schnittelle, Effektboard und sogar einen Mediaplayer bieten. Dabei liegen die Preise zwischen 111 und 169 Euro durchaus im taschengeldfreundlichen Bereich. Inwiefern die „xmixe“ bei der ohnehin schon überzeugenden Soundqualität der t.mix-Serie noch eine Schippe drauflegen, zeigt dieser Test.

Details

Optisch können die xmixe ihre Vorfahren nicht leugnen. Wie bei diesen sind die Gehäuse robust und roadtauglich ausgeführt, das Schaltnetzteil sitzt im Innern. Die Kanalzüge sind bei jedem xmix identisch aufgebaut. So gibt es in den Monokanälen jeweils einen XLR- und Line-Eingang (Hi-Z-tauglich), ein Trittschallfilter bei 80 Hz ist zuschaltbar. Es folgen Gain, 3-Band-EQ (80 Hz, 1 kHz, 12kHz / ±10 dB), Regler für Aux (pre/post schaltbar) FX und Balance, PFL-Schalter (Relais) sowie PFL- und Peak-LED. Den Abschluss bildet der 70-mm-Kanalfader. Ein Schalter über der Master-LED-Kette legt Phantomspeisung auf alle Mikrofoneingänge.

Der erste Stereokanal besitzt Cinch- und Klinkenbuchsen, der linke Kanal kann mono gefahren werden. Der zweite Stereokanal lässt sich zwischen Line (Klinkenbuchsen) und USB-In umschalten. Ansonsten gleichen die Stereozüge ihren Monobrüdern, müssen aber auf Gain und Mitten-EQ verzichten. Mute-Taster sucht man am ganzen Pult vergebens.

Auch die Master-Sektion ist bei allen Pulten identisch aufgebaut: Es gibt zwei 70 Millimeter lange Fader für den Stereomix und ein Poti für Kopfhörer- respektive Control-Room-Ausgang, der über zwei Klinkenbuchsen abgegriffen werden kann. Eine zwölfstellige LED-Kette zeigt den Master- beziehungsweise PFL-Pegel. Bei PFL-Betätigung rastet ein Relais ein, quittiert von einer roten LED.

Auf der Rückseite sitzen die Main Outs in XLR- und Klinkenausführung. Hier lässt sich auch die Schmelzsicherung einfach wechseln. Auf dem Pult gibt es zusätzlich ein Cinch-Pärchen für Rec Out, die USB-Buchse sowie Aux- und FX-Send. Die beiden Letztgenannten lassen sich per Poti regeln, Rec und USB liegen pre-fader.

Diese Features gelten für die Pulte 802 USB, 1202 USB und 1402 USB. Die einfachen Pulte besitzen ein Klinkenbuchsenpaar für den FX-Return, der in der Master-Sektion per Poti in den Mix geregelt wird. Ein weiteres Poti justiert dort den FX-Return auf den Aux-Send.

Bei den Pulten 1002 FX USB, 1202 FX USB, 1202 FXMP USB und 1402 FXMP USB entfällt der FX-Return, dafür verfügen sie über ein FX-Board mit 16 Effekten von Reverb über Modulation bis hin zu Delays. Die Schlüsselparameter der Presets werden über einen Regler gesteuert, Mixanteil und FX to Aux-Sends sind ebenfalls per Poti mischbar. Die Aktivierung der FX kann über einen Schalter am Gerät oder per Fußtaster erfolgen.

Die beiden FXMP-USB-Mischer besitzen einen Audioplayer, der USB-Medien, SD-Cards (FAT32-Formatierung) und einen Bluetooth-Eingang verwaltet. Der Player nutzt die USB-Option des zweiten Stereokanals und lässt sich so in die Master-Summe mischen. Zur Ausstattung gehört eine einfache Transportsteuerung inklusive Wiederholungstaste, per Schalter wechselt man zwischen Speichermedium und Bluetooth. Ein zweistelliges LC-Display rundet die Sache ab.

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