Vocals_Effektgeräte
Test
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26.05.2011

TC Helicon Voicetone C1 Test

Vocal-Effektgerät

Von “TC Helium” bis “TC HELLicon”

“Möönsch, ehrlich? Nee, oder?” Ich muss schon zugeben, dass ich seinerzeit ziemlich entrüstet war, als ich erfuhr, dass das urzeitliche Gegrunze des “Sängers” einer meiner damaligen Lieblingsbands nur mit technischen Hilfsmitteln zu dem werden konnte, was mich auf den Alben so begeistert hat. Ok, das war Ende der 1980er Jahre, als Otto-Normalmusik-Konsument noch nicht einmal aufgefallen ist, dass die Leute bei der Hitparadenshow gar keine Kabel in der Gitarre stecken hatten – mal ganz abgesehen davon, dass in dem Song, zu dem sie merkwüdig herumhampelten, überhaupt keine Gitarre vorkam. Hörgewohneiten ändern sich, man sensibilisiert sich. Dass aber Eingriffe in die Tonhöhe mittlerweile nicht nur im Studio in unterschiedlichsten Musikstilen eingesetzt werden, sondern es überhaupt erst ermöglichen, dass sich so manches singende Soap-Sternchen “live” auf die Bühne trauen kann, bleibt der Allgemeinheit im Regelfall verborgen.  

TC Helicons C1 aus der Voicetone-Serie ermöglicht zum einen, Sänger vor peinlichen Erlebnissen durch unbeabsichtigt freie Interpretation des Begriffs “in tune” zu schützen, zum anderen, die verbreitetsten Vocal-Pitch-Effekte zu realisieren: Hard-Tune à la Cher und Gender-Change.

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