Test
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10.07.2020

Praxis

Für den Test ist das Gerät schnell mit meinem DMX-Interface verbunden, was mir auch direkt durch die DATA-LED am Transmitter angezeigt wird. In meinem Testumfeld habe ich mehr als zehn Hotspots in der näheren Umgebung, was bei selbständiger Kanalwahl für die Funkfrequenz beim WLS-DMX Pro G5 kein Problem darstellt. Aber nicht nur eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist möglich. Sofern man mehrere WLS-DMX Pro G5 als Empfänger benutzen möchte, ist das kein Problem. Einfach die Geräte als Empfänger einstellen und Strom draufgeben, dann  verbinden sie sich automatisch.

Ist das nicht gleich der Fall, dann einmal die Funktionstaste am Transmitter auslösen und die LINK-LEDs am Sender und Empfänger beginnen zu blinken, d. h. die Verlinkung der Transceiver wird neu angeschoben und dann klappt es auch wieder mit dem DMX-Signal. Nachdem die Verbindung aufgebaut ist, drücke ich für sechs Sekunden die Taste für die TX/RX-Umstellung. Ein roter LED-Ring signalisiert mir, dass die Tastensperre aktiv ist.

Beim Überschlagen der Bedienungsanleitung fiel mir auf, dass die Funkeinheit ebenfalls G4S unterstützt. Ich möchte aber G5, also die Tastensperre wieder gelöst, sprich sechs Sekunden lang auf TX/RX gedrückt und nun die Function-Taste solange halten, bis die LINK- und DATA-LED abwechselnd blinken. Dann noch einmal die Function-Taste betätigt und ich kann von G4S auf G5 umstellen. Die Umstellung war erfolgreich, wenn die MODE-LED nicht mehr leuchtet. Das wiederhole ich für die Receiver und erfreulicherweise muss ich die Verlinkung nicht erneut vollziehen. 

Der WLS-DMX Pro G5 unterstützt RDM, was für Remote Device Management steht und gerade bei größeren Lichtanlagen für eine vereinfachte Systemeinrichtung an der Konsole sorgt, natürlich müssen die Komponenten der Lichtanlage auch RDM unterstützen. Bei der Übertragung der DMX-Signale kann ich keine Latenz feststellen, also auch hier hält der Stairville-Transceiver, was er verspricht.

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