Test
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01.02.2019

Stairville Bowl Beam 604 LED MKII RGBW Test

Moving-Head

Multifunktionaler Beam Moving Head mit COB-LED, Reflektor und Ambient-Light-LED-Ring

Heute nehmen wir den Bowl Beam 604 LED MKII RGBW von Stairville, der Eigenmarke aus dem Hause Thomann, unter die Lupe. Ein durchaus kompakter Kamerad, der sich mit seiner speziellen Ausstattung empfehlen will. Das Besondere neben dem höchst variabel schwenkbaren Lichtkopf sind die RGBW-LED mit einer Leistung von 60 Watt und PMMA-Linse, außerdem der Ambient-Effektring, der Lichttechnikern, DJs und Musikern zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten an die Hand geben möchte. 

Details

Der Stairville Bowl Beam 604 MKII RGBW bringt dezente 5,1 kg auf die Waage und misst 299 x 210 x 210 mm. Geringes Gewicht bei kompakten Maßen, womit er sich einfach in das vorhandene Setup integrieren soll. Dabei will er mit einer effektiven 60 Watt COB-LED inklusive Reflektor-Optik punkten und liefert mit dem kreisrunden LED-Ring gleich noch einen interessanten Effekt. Hinsichtlich der Leistungsdaten von konzentriertem Abstrahlwinkel bis zu horizontaler und vertikaler Beweglichkeit vielversprechend. Ein Anlass, dieses noch frische Produkt aus der Thomann-Schmiede auf Herz und Lampen zu prüfen.

Konstruktion und Aufbau

Die Form des Lichtkopfes ist nicht wirklich kugelrund; auf der Vorderseite und an den Seiten ist er flach. Vermutlich deshalb hat er den Namen „Bowl“ erhalten. Irgendwie erinnert er mit seiner robusten Konstruktion optisch ein wenig an eine aufgehängte Bowlingkugel.

Ausgestattet ist der Scheinwerfer mit einer Osram-LED. Davor platziert ist eine PMMA-Linse. (PMMA steht für Polymethylmethacrylat, dem sehr formstabilen und insofern harten Kunststoff, aus dem auch Brillengläser und Kontaktlinsen hergestellt werden.) Besonderes Merkmal des Heads ist der Ambient-Effektring, der aus vier unabhängig ansteuerbaren Segmenten besteht. In diesen Segmenten befinden sich jeweils zwei RGB-LEDs mit 0,5 Watt. In den Korpus des Heads sind seitlich und auf dem Rücken Belüftungsschlitze für die Kühlung integriert.

Auf die Seiten geblickt

Gehalten wird der Kopf von einem soliden U-förmigen Ausleger, der ebenfalls rund um die eigene Achse drehbar ist. Die gummierten Flächen, die als Tragegriffe dienen sollen, sind eher sparsam konfektioniert. Zuverlässiges Greifen ist damit etwas unkomfortabel. Der Gerätesicherheit halber scheint es ratsam, den Scheinwerfer bei Montage oder Transport lieber komplett in die Hände zu nehmen.

Chassis: Vorder- und Rückseite

Auf der Chassis-Frontseite ist leicht versenkt das Bedienfeld platziert. Hier befindet sich das digitale Display, darunter die üblichen Bedientaster Menü, Up, Down und Enter. Für die Stromversorgung und Stromweiterleitung stehen auf der Rückseite der Gerätebasis die beiden verriegelbaren PowerTwist Ein- und -Ausgänge zur Verfügung. Für das DMX-Signal hält der Testkandidat dreipolige DMX-Inputs und -Outputs bereit. Außerdem verbaut ist hier die Sicherung.

Von Unten

Der Scheinwerfer kann mit den gummierten Füßen auf dem Boden, dem DJ-Pult oder sonstiger geeigneter Stelle gestellt werden. Ebenfalls auf der Unterseite befinden sich die Vorrichtung für den im Lieferumfang enthaltenen Omega-Brackets und die Öse für das beim Fliegen obligatorische Sicherungsseil. Alles solide verbaut und wie der gesamte Schweinwerfer servicefreundlich verschraubt. 

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören die Bedienungsanleitung, der Omegabügel mit Quick-Lock-Verschlüssen und das PowerTwist-Kabel für die Stromversorgung. Die deutschsprachige Bedienungsanleitung ist online einsehbar.

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