Gitarre Hersteller_Sennheiser
Test
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14.10.2019

Praxis

Die Bedienung fällt kinderleicht und selbsterklärend aus. Dass Sender und Empfänger bereits im Auslieferungszustand miteinander gekoppelt sind, macht sie sofort einsatzbereit. Die Bedienungsanleitung auf der Herstellerwebsite deutet darauf hin, dass sich bis zu vier Sender mit dem Empfänger koppeln lassen. Sobald Letzterer mit Strom versorgt und der Schalter am Sender gedrückt wird, verbinden sich die beiden miteinander.
Der Stimmvorgang geht ebenfalls vollkommen problemlos über die Bühne. Dank der großen, sehr gut lesbaren Buchstaben sind diese auch aus der Entfernung und bei hellem Licht sehr gut zu erkennen.

Kommen wir zum spannenden Teil: Wie klingt das Sennheiser XSW-D am Amp? Sind Unterschiede zum kabelgebundenen Einsatz zu hören?

Für den Test verwende ich einen Marshall JVM 410 samt 2x 12" Box mit Vintage 30 Speakern und eine Music Man Valentine. Die Audiofiles habe ich im Klang natürlich nicht weiter bearbeitet.

Zuerst ist das Signal mit Sender zu hören, anschließend die Gitarre direkt in den Amp. Das wiederhole ich in den beiden darauffolgenden Beispielen, dann aber mit dem Crunch-Kanal des Verstärkers.

Im direkten Vergleich fällt mir auf, dass beim Anschluss der Gitarre per Kabel die Mitten mehr Druck besitzen als über die Funkstrecke, was im Crunch-Kanal des Amps noch deutlicher in Erscheinung tritt als im cleanen. Im Höhenbild sind dagegen keine hörbaren Unterschiede auszumachen.

Darüber hinaus zeigt sich das Pedalboard-Set ausgesprochen nebengeräuscharm, erhöhtes Rauschen, Sirren oder sonstige Störungen traten im Test nicht auf.

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