Test
4
19.05.2018

Fazit
(5 / 5)

Das erste Fazit unseres Testmarathons E-Drum-Monitore wirkte in der Tat ernüchternd, da alle vermeintlichen Spezialisten für elektronische Drums von ganz einfachen und teils sehr günstigen „Wald-und-Wiesen-Monitoren“ geschlagen wurden. Nachdem Roland nun den PM-100 und den PM-200 auf den Markt gebracht hat, ist die Welt aber wieder in Ordnung. Endlich gibt es ein paar Boxen, die konkret auf das Monitoring von E-Drums zugeschnitten sind und dabei auch noch sehr gut klingen. Wer sich bei hohen Lautstärkeverhältnissen, zum Beispiel im Proberaum, Gehör verschaffen will, muss den Aufpreis des PM-200 in Kauf nehmen, für den normalen Hausgebrauch ist der PM-100 eine sehr gute Wahl. Dem bisherigen PM-10 Monitor wird dadurch reichlich Wind aus den Segeln genommen. Wer einen entsprechend gut gefüllten Geldbeutel hat, darf bei den beiden Neuzugängen bedenkenlos zuschlagen.

  • Pro
  • sehr guter Klang
  • hohe Lautstärkereserven
  • ordentliche Verarbeitung
  • kein Problem mit Rauschen
  • Contra
  • keins
  • Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Roland
  • Herkunftsland: Chins
  • Bezeichung: PM-100 / PM-200
  • aktiver 2-Wege-Monitor
  • 10-Zoll-Tieftöner (PM-100) bzw. 12-Zoll-Tieftöner (PM-200) und 2-Zoll-Hochtöner
  • Ausgangsleistung: 80 W (PM-100), 180 W (PM-200)
  • Eingänge: Drum-In (6,3 mm Klinke) und Line-In (6,3 mm und 3,5 mm Klinke)
  • Ausgänge (nur PM-200): Direct Out (2x XLR, Stereo oder Dual-Mono)
  • Eingangsimpedanz: 10 kOhm
  • Gewicht: 13,5 kg (PM-100), 21 kg (PM-200)
  • Maße PM-100: 38,8 cm x 40,7 cm x 35,4 cm
  • Maße PM-200: 45,8 cm x 46,9 cm x 42,0 cm
  • Preis PM-100: € 319,– (Straßenpreis 05/2018)
  • Preis PM-200: € 529,– (Straßenpreis 05/2018)

Seite des Herstellers: www.roland.com/de

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