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29.03.2018

Pioneer DDJ-SB3 Test

DJ-Controller

Pioneer DDJ-SB3 ist zum bonedo.de Test angekommen. Erwartungsgemäß hat der Hersteller in der dritten Generation dezente Produktpflege betrieben, wenngleich es einige Besonderheiten an diesem Controller gibt. Er kann nämlich Fade-Effekte und Scratch-Routinen auf Knopfdruck abrufen und damit sich das Ganze auch amtlich anhört, hat man sich Hip-Hop Ikone Jazzy Jeff beratend ins Haus geholt. 259 Euro kostet der DDJ-SB3 mit Serato Light und was ihr von dem Gerät erwarten könnt, verraten wir im nachfolgenden Artikel.

Details

Der DDJ-SB weicht als Serato Einstiger-Controller auch in der dritten Ausgabe kaum vom dominierenden Branchendesign ab. Dennoch gibt es im Vergleich zum Vorgänger leichte Veränderungen beim Layout und neue Features, auf der anderen Seite muss DJ sogar vermeintliche „Abstriche“ in Kauf nehmen. Darauf wollen wir im nachfolgenden Test eingehen und schauen, wie sich die Revision in der Praxis schlägt.

Layout

Unterscheidungsmerkmal NR.1: Die beim SB2 seitlich angebrachten Anschlüsse sind nach hinten und vorn verlegt worden. Im Detail findet sich frontal statt „große und kleine Klinke“ nur noch eine Miniklinkenbuchse für den Kopfhörer ein, hinten folgt dann der regelbare 6,3-Millimeter-Mikrofonanschluss, dem man ruhig hätte einen Einschaltknopf zukommen lassen können, gefolgt von den Cinch-Buchsen für die Ausgabe des Mastersignals sowie einem USB-Port und der Kensington-Aussparung. Nicht mehr, nicht weniger. Das reicht für die Party im Freundeskreis allemal und das gilt auch – so viel vorweg – für die Klangqualität des Mikrofonwegs, Kopfhörersignals und Master-Outputs.

Setze der Hersteller vormals auf ein gespiegeltes Layout, kommen nun identisch designte „Player“ zum Tragen, so wie es bei externen Laufwerken der Fall wäre. Die beiden Sektionen bedienen bis zu vier Serato-Decks, allerdings muss man auf vier separate Fader verzichten. Stattdessen wird zwischen den Playern umgeschaltet. Das gilt auch für das grafische Benutzerinterface in Serato, wo es nicht möglich ist, vier Decks gleichzeitig einzublenden.

Der DDJ-SB3 besitzt neuerdings einen dedizierten Autoloop-Baukasten, wie es in ähnlicher Form bei den Profi-Modellen der Fall ist. Der Grund ist die Neuausrichtung der Performance-Pad Modi, wo zuvor eben jene Loop-Funktionen untergebracht waren, ebenso auch die Cue/Play/Sync-Steuerung. Hier hat der SB3 nun endlich amtliche Tasten im CDJ-Design spendiert bekommen. Prima.

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