Hersteller_Motu
Test
2
21.06.2017

Fazit
(4 / 5)

Das 8A ist eine gutes, leichtes MOTU-Interface, das dank AVB unkompliziert acht analoge Kanäle auch in bestehende Setups eingliedert. Grundsätzlich ist AVB ein tolle Sache und die vielen zusätzlichen DSP-Effekte eine gute Ergänzung. Mehr als erweitertes Monitoring würde ich mit diesen allerdings nicht machen. Um ein Mischpult auf der Bühne zu ersetzen, ist die browserbasierte Software mir persönlich noch nicht ausgereift genug, was sich in ab und zu fehlender GUI, unvollständiger Bearbeitungsmöglichkeit mit der Maus und den nicht-vorhanden GEQs manifestiert. Nichtsdestotrotz klingt das 8A sehr gut, ist „pretty straight forward“ ausgestattet und simpel zu bedienen. Wer acht hochwertige Line I/Os auf kompaktem Raum braucht, ist hier bestens beraten. Dass man bei der Anbindung an den Rechner die Wahl zwischen USB, Thunderbolt und AVB hat, ist ein dickes Plus! Der Preis ist angemessen.

  • Pro
  • AVB-Interface
  • einfache Bedienung
  • USB 3 und Thunderbolt
  • viele EQs und Kompressoren
  • Wireless-Steuerung via WLAN/iPad
  • Contra
  • Update nur über Netzwerk
  • Effekt-Reihenfolge nicht änderbar
  • Grafik-Mode nicht vollständig mit Maus bedienbar
  • Features
  • Audiointerface mit Thunderbolt-, USB-3.0- sowie AVB-Anbindung
  • 24 Bit, 192 kHz
  • ESS-Sabre32-DAC-Technologie
  • LCD-Display (324 x 24)
  • 8 x Line-Eingang symmetrisch (6,3mm-Klinke)
  • 8x Line-Ausgang symmetrisch (6,3mm-Klinke)
  • 1 x Kopfhörerausgang
  • 2 x ADAT-Ein- und -Ausgang mit S-MUX
  • Web App Control (Fernsteuerung über Laptop, Tablet oder Smartphone möglich)
  • AVB Ethernet Port
  • inkl. Audiodesk 4 Software
  • Preis
  • 899 Euro (Straßenpreis vom 16.6.2017)
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Auspackbilder findest du hier ->

MOTU 8A AVB

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