Gitarre Hersteller_Moen Moen_GEC5
Test
1
13.09.2019

Praxis

Im folgenden Praxisteil geht es ausschließlich um den Klang und die Signaltreue. Zu diesen Zweck habe ich die Loops mit einigen Pedalen verbunden. Alle Schaltvorgänge gehen absolut geräuschlos vonstatten, sehr gut! Aber auch Signalaussetzer konnte ich keine ausmachen. Das gilt auch für die Amp-Umschaltung.
Ich verwende einen Marshall JVM 410, der eine 2x12" Box mit Vintage 30 Speakern antreibt, die ich wiederum mit einem SM 57 abnehme. Alle Audiofiles wurden natürlich nicht weiter im Klang bearbeitet. Bei der verwendeten Gitarre handelt es sich um eine Fender Telecaster.

Im ersten Audiobeispiel ist der Amp pur zu hören, die Gitarre ist somit direkt mit dem Verstärker verbunden. Alle Beispiele spiele ich im Crunch-Kanal des Marshalls an, wobei ich unterschiedliche Anschlagsstärken einsetze.

Jetzt parke ich die verwendeten Pedale vor dem Verstärker. Bei den Pedalen handelt es sich um ein TC Electronic Corona, ein Danelectro Tune Melt Tremolo, ein Digitech Envelope Filter und ein Boss OD2.

Ich kann leichte Dynamikeinbußen ausmachen, auch werden die Mitten leicht abgesenkt. Die Pedale verwende ich jetzt in Verbindung mit dem GEC5, wobei keine Loop aktiv ist. Wie erwartet, klingt der Bypass-Sound des GEC5 besser als die Pedale direkt vor den Amp geschaltet, aber deaktiviert.

In den folgenden Audiobeispielen habe ich verschiedene Schaltungsvarianten zum besseren Vergleich mit dem Eingang ohne (NBUF IN) und mit Buffer (BUF IN) aufgenommen.

Das erste Beispiel mit dem gebufferten Eingang an den normalen Ausgang zeigt sich offen und direkt. Auch in Sachen Dynamik kann das GEC5 hier punkten.
Im zweiten Beispiel, bei dem ich den NBUF-Eingang mit dem normalen Ausgang verwende, verdichtet sich das Mittenbild und der Sound erscheint etwas gedrungener. Wird das BUF IN-Signal direkt an den BUF OUT geleitet, kommt ein etwas offenerer Klang zustande.

Jetzt aktiviere ich alle Loops und deaktiviere die angeschlossenen Pedale. Wieder ist erst ein Beispiel mit dem Input-Buffer zu hören, im zweiten verwende ich den nicht gebufferten Eingang.

Auch hier ist der Unterschied deutlich hörbar, der Buffered-Input zeigt sich wesentlich offener als der Eingang ohne Buffer, der sich, wie in den ersten Beispielen auch, recht mittig darstellt.

2 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare