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Test
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12.06.2015

Millenium RW500 Rhythmpumper Test

Metronom

Tick Tack war gestern

Der Millenium RW500 Rhythmpumper, den wir euch in diesem bonedo-Test vorstellen, ist konzipiert als Drummer-Metronom und bietet mit seinen Programmierungsmöglichkeiten, dem großen, beleuchteten Display, einfacher Integrierbarkeit ins Drumset und einem Fußschalteranschluss Features, die das Gerät vor allem für Live-Anwendungen interessant machen. 

Details

Viele Knöpfe und Regler laden zum Schrauben ein

Die Verpackung des Millenium RW500 Rhythmpumper enthält, außer dem Gerät selber, eine schwarze Schutzhülle sowie eine 9 Volt-Batterie. Knapp 20 Schalter und Knöpfe entdecke ich am Gerät, eine ganze Menge für eine Kiste, die in erster Linie als Metronom dienen soll. Da wären zunächst sechs nebeneinander liegende Potis, von denen der äußerste die Gesamtlautstärke regelt. Mit den restlichen fünf können jeweils verschiedene Notenwerte bzw -figuren im gewünschten Verhältnis zusammengemischt werden, so dass verschiedenste rhythmische Figuren kreiert werden können. Ganz unten befindet sich der Start/Stopp-Taster, der gleichzeitig der „Tap Tempo“-Eingabe dient. Die zwei großen Potis rechts und links sind zuständig für die Timer-Funktion sowie die Temporegelung. In der Mitte, neben den beiden Navigationstastern, befinden sich noch drei weitere Schalter: Durch wiederholtes Drücken von BEAT kann die Anzahl der Viertel pro Takt – auch während eines laufenden Patterns – bestimmt werden, über MODE können verschiedene Metronom-Sounds abgerufen und die Tap Tempo Funktion aktiviert werden, und die STORE-Taste dient, neben der Speicherung von Patterns, auch zum Einschalten der Beleuchtung des großzügigen Displays. 

Sinnvolle Anschlüsse, ordentliche Befestigungsmöglichkeit

Auf der linken Gehäuseseite hat der Hersteller, neben dem An/Aus-Schalter, die Buchse für ein (nicht mitgeliefertes) 9 Volt-Netzteil sowie einen Fußschalteranschluss integriert, welcher nicht nur zum Starten und Stoppen eines Patterns, sondern auch zur „Tap Tempo“-Eingabe verwendet werden kann. Weiterhin befindet sich dort die VOICE-Taste, die die Option bietet, die Viertelnoten mittels Computerstimme mitzählen zu lassen. Bliebe noch die rechte Seite zu erwähnen, die den Line Out, einen Miniklinken-Kopfhöreranschluss sowie den Umschalter zwischen NORMAL und ADVANCED Modus beherbergt. Zur Befestigung an einem Beckenständer ist in die Stirnseite ein Metallgewinde integriert, und selbstverständlich darf auch das Batteriefach an der Unterseite zur Aufnahme des 9 Volt-Blocks nicht fehlen.

In der Verarbeitung spiegelt sich der günstige Preis wider

Dass bei einem derart günstigen Preis für ein von den Funktionen her recht umfangreiches Gerät Abstriche gemacht werden müssen, kann nicht verwundern, und so hinterlassen die Plastikknöpfe und -schalter doch einen billigen und nicht sehr stabilen Eindruck. Vor allem bei der Start-Taste wünsche ich mir einen konkreteren Druckpunkt.

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