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Test
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22.01.2015

Meinl Turbo Slap-Top Cajon Test

Cajon

Meinl verpasst dem Cajon Flügel

Ein Cajon mit Flügeln? Die Firma Meinl - früher vornehmlich als Beckenhersteller bekannt - bietet mittlerweile ein beachtliches Portfolio an traditionellen und innovativen Percussion-Instrumenten. Eine der jüngsten Entwicklungen ist das patentierte Turbo Slap-Top Cajon, welches - wie man dem Namen bereits entnehmen kann - zum Spielen auf den Schoß genommen wird. Das ist doch mal ein interessanter Kandidat für den heutigen bonedo Test.

Ein Exot ist das Cajon schon lange nicht mehr. Unzählige Modelle sind inzwischen auf dem Markt und die Hersteller tüfteln scheinbar unermüdlich immer weiter, um mit ihren Neuentwicklungen die Käufergunst für sich zu gewinnen. Mit dem Turbo Slap-Top Cajon verlässt Meinl die traditionellen Pfade der Cajon-Konstruktion und schafft ein neues Instrument mit ganz eigenen Spiel- und Klangeigenschaften.

Details

Mitteldichte Holzfaserplatte (MDF) und Walnussholz sind die Materialien, die für das Turbo Slap-Top Cajon zum Einsatz kommen. Unter der sehr edel wirkenden und durchgängig verleimten Walnuss-Schlagfläche befinden sich drei separate Resonanzkammern für die Bass- und Snaresounds. Auffällig sind die drei Öffnungen an der Vorderseite des Instruments, die den Sound geradewegs ins Publikum projizieren: Ein breiter Spalt für den Bass und zwei mit Kunststoffröhren versehene Löcher für die Snares. Der Snaresound wird durch an der Schlagfläche anliegende Snareteppiche erzeugt. Um das Cajon bequem und rutschfest auf den Schoß nehmen zu können, sind unter den „Snare-Flügeln“ Schaumstoffmatten verklebt. Vier Gummifüße unter der Basskammer sorgen zudem dafür, dass das Turbo Slap-Top Cajon auch auf eigenen Füßen stehen kann. Der einzige Makel an diesem ansonsten top verarbeiteten Instrument ist eine leicht ausgefranste Ecke an der Seite der Schlagfläche. 

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