Test
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17.02.2021

Meinl Byzance Foundry Reserve 2021 Modelle Test

Becken Serie

More is more

Wie bereits im ersten Test der Byzance Foundry Reserve Becken erwähnt, reiht sich Meinls neue Serie in Bezug auf Klangcharakter und Optik nahtlos neben Zildjians Constantinople Serie, Istanbul Agops 30th Anniversary Serie und Sabians Artisan Elite Serie ein. Somit ist die Foundry Reserve Reihe vor allem für klangaffine TrommlerInnen gedacht, die obendrein bereit sind, für ihren Traumsound auch einen entsprechenden Preis zu zahlen. Immerhin sind beispielsweise die in diesem Test vorgestellten 24“ Foundry Reserve Ridebecken hierzulande derzeit die teuersten 24“-Beckenmodelle unter den weltweit etablierten großen Herstellern wie Meinl, Paiste, Zildjian und Sabian.

Details

Zeitloser Look

Die gesamte Beckenreihe ist in einem zeitlosen, noblen Look gehalten, was der Verzicht eines großen Firmenlogos auf der Oberseite untermauert. Diese prägt ein deutliches, leicht grobes Abdrehmuster, das gemeinsam mit der leichten Hämmerung eine interessante Oberflächenstruktur ergibt. Die Kuppen aller Becken tragen dabei wesentlich kräftigere Hammermale, die offensichtlich von einem sehr spitzen Werkzeug stammen und das Prädikat „handgehämmert“ unterstreichen. Die matt gehaltene Unterseite der Becken bietet mit dem großen Firmenlogo im Gegensatz dazu einen eher vertrauten Look und erinnert an die Meinl Byzance Jazz Beckenreihe.

Nach den bekannten 20“ und 22“ Modellen sind jetzt auch die beiden neuen 24“ Rides in „Light“ und „Regular“ erhältlich. Mit 2625 Gramm ist das 24“ Light Ride für seine Größe ein waschechtes Leichtgewicht und deutlich leichter als sein 2970 Gramm schweres Pendant. Im Praxisteil gehen wir näher auf die Klangunterschiede der beiden Becken ein. Auch die 16“ Hi-Hat ist gewiss kein Schwergewicht, zumindest was das Top-Becken angeht. Mit 1060 Gramm ist es deutlich dünner als das Bottom-Becken, das 1355 Gramm auf die Waage bringt und somit der Hi-Hat genügend Masse für satte „Tschick“-Sounds geben sollte

Dünn und dünner

Mit 1400 Gramm und 1670 Gramm fallen die beiden Crash-Modelle in 19“ und 20“ ohne Zweifel in die Kategorie „Thin Crash“, auch wenn sie so vom Hersteller nicht betitelt werden. Rein äußerlich sind sie von weitem kaum voneinander zu unterscheiden, da sie ein ähnliches Hämmerungs- und Abdrehmuster besitzen. Das Profil der beiden Becken ist recht flach gehalten, was allgemein für eine schnellere Ansprache, einen dunkleren Grundton und ein weicheres Spielgefühl sorgt.

Ein Nobel-Becken kommt selten allein

In technischer Hinsicht werden die fünf Testkandidaten ihrem noblen Image gerecht. Alle Becken sind einwandfrei verarbeitet und ihre individuellen Erscheinungen zeugen jeweils von einem aufwändigen Arbeitsprozess unter dem Hämmerchen. Außerdem kommt jedes Modell in einem opulent gestalteten Karton ins Haus, der neben dem jeweiligen Beckenmodell ein Paar Stoffhandschuhe, ein Paar Meinl Drumsticks sowie ein Zertifikat mit der Unterschrift von Reinhold Meinl bereithält. 

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