Test
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28.09.2018

MasterSounds FX Test

DJ-Effektgerät

Das fehlende Glied für den Mastersound-Mixer?

Die Turntable-Zubehör- und Mischpultschmiede MasterSounds aus England hat kürzlich ihr Produktportfolio erweitert. Nach den Rotary-Mixern Radius 2 und 4 wurden – erneut in Kooperation mit Union Audio – die DJ-Mischpulte Radius 4V und Linear 4V mit Röhrenverstärkung vorgestellt und dazu gleich eine passende Effekteinheit aufgetischt. Das Multi-Effektgerät richtet sich primär an DJs, hört auf den simplen Namen MasterSounds FX, kostet 449 Euro und ist Gegenstand des nachfolgenden Testberichts.

Details

Kaum ist das Gerät aus dem Karton befreit, werden Erinnerungen an Allen&Heaths Xone D1-Controller wach, die vor einigen Jahren in etwas größerer, aber dennoch ähnlicher Bauform und Farbgebung als MIDI-Controller-Add-on neben dem Mischer Platz fanden. Die Handschrift ist erkennbar. Hier war der ehemalige Allen&Heath-Chefdesigner Andy Jones am Werk, der auch die Radius-Mixer konzipiert. Das Effektgerät wird mit einem Netzteil und Handbuch ausgeliefert. Es wiegt 0,8 kg und misst 80 x190 x 80 Millimeter. Das robuste Kleinod britischer Ingenieurskunst ist ordentlich lackiert und verschraubt und steht auf vier Kunststofffüßen.

Konzept

Das MasterSounds-Effektgerät ist eine Kombination aus analogem Multimode-Filter und Distorsion-Unit und diversen analog-emulierenden Klangverbiegern als Hauptsektion, die mit 8 Effekten aufwartet: Und das sind 3 Delays, 3 Reverbs, Noise und ein Pitching-Delay sowie verschiedene Regeloptionen. An der Rückseite sind vier Klinkenbuchsen auszumachen, die für den Anschluss an ein MasterSounds-DJ-Mischpult oder andere Mixer/Hardware gedacht sind, die über Send/Return/Insert-Anschüsse verfügen. Das Effektgerät selbst hat keinen Strom-Einschaltknopf.

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