Gitarre Hersteller_Lunastone
Test
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14.01.2017

Lunastone - Three Stage Rocket Test

Overdrive Effektpedal

3 -2 -1 ...Ignition!

Three Stage Rocket heißt das Verzerrerpedal des dänischen Hersteller Lunastone, das in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in Dänemark beheimateten Gitarristen Soren Andersen entstand. Vielen Gitarristen genügt ein einzelner Verzerrer oft nicht, wenn es darum geht, auf der Bühne unterschiedliche Sättigungs- und Zerrstufen zu realisieren. In diesem Fall kann man natürlich unterschiedliche Pedale kaskadieren, aber wenn man neben Kabelwirrwarr und Anpassungsproblemen auch Platz auf dem Pedalboard sparen möchte, muss ein mehrkanaliges Modell her.

In Zusammenarbeit mit dem dänischen Gitarristen Soren Andersen hat die Firma Lunastone so etwas wie ein Schweizer-Overdrive-Messer konstruiert, das auf den Namen Three Stage Rocket hört.

Details

Konzept und Aufbau

Die Schaltung des Pedals sitzt in einem relativ breiten, schwarz lackierten Metallgehäuse, das von seinen Abmessungen her fast schon an einen Deluxe Memory heranreicht. Die Größe braucht es aber auch, denn sonst könnte man die drei Fußtaster nicht problemlos mit der Fußspitze bedienen.

Im vorderen Bereich sitzen die besagten Fußtaster mit je einer LED. Mit dem rechten Taster wird die Overdrivesektion eingeschaltet, während der linke Taster für den Booster zuständig ist. Der Booster kann hier übrigens auch ohne aktivierten Overdrive-Effekt verwendet werden. Der mittig gelegene Taster schaltet zwischen OD1 und OD2 hin und her. Im vorderen Teil befinden sich die Regler des Pedals. Das Boostpoti erlaubt einen Verstärkungsgrad von maximal 15 dB. Mit einem kleinen Schalter lässt sich die Boosterschaltung vor bzw. hinter die Zerrstufe legen. Klasse Idee, denn so kann man die Overdrivesektion auch mit schwachen Pickups heiß anfahren. Aber zurück zu den Potis. Mit dem Level-Regler wird die Ausgangslautstärke justiert, während Tone den Frequenzgang in einem gewissen Umfang beeinflusst. Blieben noch die beiden Gainregler für OD1 und OD2 zu erwähnen.

An der Stirnseite liegen die beiden Ein- und Ausgänge des Pedals sowie die Anschlussbuchse für das Standard-9-Volt-Netzteil. Alternativ zum Betrieb mit einem Netzteil kann das Pedal auch mit einem 9-Volt-Block gespeist werden.

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