Test
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15.01.2014

Fazit
(4 / 5)

Das Lewitt LCT 940 ist ein Studio-Kondensatormikrofon mit einer außergewöhnlichen Featureliste. Ob man alle Funktionen dieses Mikros, wie z.B veränderbarer Röhren-/FET-Signalweg, automatisches Pad und Lock-Funktion für die Bedienelemente, wirklich benötigt, muss jeder für sich entscheiden. Allerdings ist es absolut verständlich, dass besonders die Dual-Topologie manchem Anwender Freude bereitet: Sie kann ihm definitiv bei der Gestaltung seines Wunschklangs behilflich sein. Durchaus passend ist in diesem Zusammenhang, dass sich vielfältige Klangveränderungen bei der Kombination von Richtcharakteristik und Signalweg ergeben. Sehr gute Noten kann man dem Großmembran-Mikrofon unbestritten für die generelle Klangqualität ausstellen. 

  • Pro
  • Flexibilität, Ausstattung
  • weiter Übertragungsbereich
  • gutes Dynamikverhalten im normalpegligen Bereich
  • guter, ausgewogener Klang (besonders Niere / FET)
  • Contra
  • Sonderkabel mit seltener Steckernorm
  • Haptik der Bedienelemente
  • Sonderfunktionen Lock und Auto-Pad
  • Spezifikationen
  • Membrangröße: groß (1")
  • Empfängerprinzip: Doppelmembran-Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Kugel, Niere, Acht und sechs Zwischenpositionen
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: externes Speisenetzteil
  • Frequenzgang: 20 Hz - 20 kHz
  • Übertragungsfaktor: 23 mV/Pa (Niere)
  • THD+N: 8 dB(A-bewertet) (FET)
  • maximaler Schalldruckpegel: 0,5% THD bei 143 dB(SPL) (FET)
  • Pad: 6, 12 und 18 dB
  • HPF, 40 Hz (12 dB/oct), 150 Hz (6 dB/oct), 300 Hz (6 dB/oct)
  • Besonderheiten: zwischen FET- und Röhrenschaltung frei wählbar, Pad-Automatik, Bedienelemente-Sicherung, 11-poliges Verbindungskabel
  • Ausgang: XLR
  • Lieferumfang: Mikrofon, Speiseteil, Kabel, Koffer, elastische Halterung, Windschutz
  • Preis: € 1784,– (UVP)
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