Test
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19.10.2016

Praxis

Hinsichtlich der Akkulaufzeit schlägt sich das System wacker. Im Büro des Autors hält der Roadman etwas über fünf Stunden bei sanfter Hintergrundmusik durch, bei Volllast im Lager ist nach gut vier Stunden Schluss. Etwas mehr dürfte dagegen beim Maximalpegel gehen. Das Manual gibt einen maximalen Schalldruck von 115 dB SPL an, was sich mit den Einschätzungen des Autors deckt. Das reicht für eine Musikperformance im überschaubaren Rahmen oder um sich in einer Schulkasse Gehör zu verschaffen. Für die Bandverstärkung bräuchte es aber eindeutig mehr Drehmoment. Generell müssen Musiker einige Abstriche in Kauf nehmen. Die minimale Klangregelung und das Fehlen jeglicher Effekte macht das Musizieren zum spartanischen Event. 

Die Funkstrecke verrichtet ihren Dienst ordentlich, sofern man den Gain am Taschensender auf -10 dB umschaltet. In der 0-dB-Position neigt die Kapsel des Headsets bei lauten Signalen zum Übersteuern. Der Basisklang des Roadman 102 geht durchaus in Ordnung, solide und koppelfrei. Klangwunder sollte man besonders in Hinsicht auf Transparenz und Auflösung allerdings nicht erwarten.

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