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Test
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18.05.2015

Komplete 10 (Ultimate) Kontakt Libraries Test

Sample-Instrumente

Darf es ein bisschen mehr sein ?

Wenn Native Instruments ein neues Komplete-Bundle erstellt, dann befinden sich darin abgesehen von den Effekten und Synthis auch immer einige neue Kontakt-Libraries. Dieses Mal sind es vier Libraries, welche ähnlich wie die Action Strings Library vorarrangierte Patterns liefern, jedoch auch selbst gespielt werden können. Und insgesamt sieben Kontakt-Libraries sind in der Komplete Ultimate enthalten. Ob diese Libraries das Updaten eurer „Ultimates“ Wert sind, dass erfahrt Ihr hier im Test!

Details

Definitive Piano Collection

Mit der Definitive Piano Collection erhält man das Bundle im Bundle: Diese Collection ist eine Zusammenstellung aus drei einzelnen Pianos, bestehend aus „The Grandeur“, „The Maverick“ und „The Gentleman“. Produziert wurden diese von der Firma Galaxy Instruments, welche schon mit dem „Galaxy Vintage D“ eine hervorragende Kontakt-Library eines gesampelten 1920er Steinway-Flügels gelungen ist. Die Definitive Piano Collection löst die älteren Piano-Libraries innerhalb der Komplete-Bundles ab. Die drei Pianos wurden mit dem gleichen Setup gesampelt, wodurch die Klangunterschiede hauptsächlich von den Pianos selbst stammen.

Session Horns

Mit den Session Horns erhält man eine Library mit vorgefertigten Phrasen, jedoch können auch einzelne Noten gespielt werden. Das Ensemble kann wie gewünscht zusammengestellt werden und auch die Spielweisen sind wählbar. Somit sind die Session Horns auch für Nicht-Bläser geeignet, um ein authentisches Ergebnis zu erzielen.

Drumlab 

Mit Drumlab erhält man einen Drum-Designer, der das Schichten von akustischen Drum-Sets mit  elektronischen Drum-Maschines vereint. Hierzu wurden 58 Schlaginstrumente und 80 Layering-Sounds von Drum-Maschines gesampelt und in ihrer Tonhöhe und Phase aufeinander abgestimmt. Neunhundert Patterns liefern vorgegebene Grooves, die zum Arrangieren und Editieren per Drag-and-Drop in den Sequenzer einer DAW importiert werden können. Die Effekt-Sektion bietet Kompressor, Transient Master, Solid-EQ, Solid-Bus-Kompressor und einen Faltungshall.

Action Strikes (Nur Komplete Ultimate)

Die Action Strikes sind das Orchester-Drums-Pendant zu den Action Strings. Mit den Strikes erhält man ein gesampeltes Orchester-Schlagwerk mit 105 wählbaren Phrasen, welche auf das Keyboard gemappt sind. Natürlich können die insgesamt 65 Einzelinstrumente in den zwölf Kits auch selbst gespielt werden und liefern dramatischen Sound für Film-Scoring und Game-Design.

Rise & Hit (Nur Komplete Ultimate)

Wer an dieser Stelle die hundertfünfundachtzigste Noise-Filter-Sweep-Library mit Swooshes befürchtet hat, kann aufatmen. Die Rise & Hit Library beinhaltet Build-Ups für Musik und Film-Scoring. Die 8,55 GB große Library liefert Klangwelten für Spannungsaufbau und Schläge, wie sie in der Dramaturgie heutiger Kinofilme kaum wegzudenken sind. Auch hier wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Galaxy Instruments ein mächtiges Kontakt-Futter entwickelt, welches mit 750 Single-Layern und 250 Multi-Layern von Orchester- bis Synth-Sounds, Swooshes, Lifters und weiteren Dramaturgie erzeugenden Sounds aufwarten kann.  

Kinetic Metal (Nur Komplete Ultimate)

Der Sounddesigner Jeremiah Savage sampelte ca. ein Jahr lang unkonventionelle, metallische  Klänge wie Uhrwerke, Schreibmaschinen und Öltanks und hat sie zu in sich stimmigen Multi-Layern gemacht. Jedes der 200 Multi-Layer beinhaltet vier Klänge, welche jeweils auf einem Regler liegen. Diese können durch die Drehung von Zahnrädern in Bewegung gesetzt und somit gemischt werden. 

Discovery Series Cuba (Nur Komplete Ultimate)

Die Cuba Library enthält afrokubanische Rhythmen und Akkordfolgen, welche in perkussiven und melodischen Ensembles zusammengestellt sind. Hierbei stehen auf den Tasten des Keyboards ganze Patterns und Grooves bereit. So ist das Keyboard gesplittet: Eine Oktave spielt ganze Patterns, die restlichen Tasten triggern die Multi-Samples der insgesamt 17 Instrumente. Hier ist von perkussiven Instrumenten wie Cayon, Conga, Bongo über Hand-Percussions wie Maracas, Woodblock, Clave bis hin zu Instrumenten wie Bass, Klavier, Tres und Trompete alles mit an Bord, um einem Song kubanisches Flair zu verleihen. 

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