Bass
Test
7
20.12.2014

Fazit
(4 / 5)

Wer den Kala California U-Bass zum ersten Mal seinen Bandkollegen präsentiert, wird in der Regel skeptische Blicke ernten und/oder den einen oder anderen Witz über sich ergehen lassen müssen. Das ändert sich allerdings schnell, wenn die Mitmusiker den voluminösen Sound des eingedampften E-Basses am Verstärker erst einmal gehört haben. Ob man allerdings für einen derart speziellen (wenn auch zugegebenermaßen äußerst transportfreundlichen) Bass je nach Deckenholz zwischen 1000,- € und 1500,- € auf die Ladentheke blättern will, kann nur jeder Bassist nach einer ausgiebigen Probefahrt mit dem California selbst entscheiden. Von den übrigen Kriterien spricht jedenfalls nichts dagegen, denn das Instrument ist hervorragend verarbeitet, die Hardware ist durch die Bank hochwertig, und als Zubehör gibt es ein gut gepolstertes Gigbag. Davon abgesehen ist der Spaßfaktor mit diesem ungewöhnlichen Bass wirklich sehr hoch!

  • Pro
  • super kompakte Form
  • fetter, organischer Basssound
  • hohe Verarbeitungs- und Materialqualität
  • hoher Spaßfaktor
  • Contra
  • nur ein Sound
  • in den hohen Lagen kaum spielbar
  • gewöhnungsbedürftige Handhabung
  • Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Kala
  • Land: USA
  • Model: California U-Bass
  • Mensur: 21 Zoll
  • Korpus: Sumpfesche mit Ahorndecke
  • Hals: geschraubt, Ahorn, Palisandergriffbrett, 24 Bunde
  • Steg: Palisander
  • Tonabnehmer: Piezo
  • Preamp: L.R. Baggs, Vol/Bass/Treble, 9 Volt-Batterie
  • Hardware: Hipshot Stimmmechaniken, Graph Tech Black Tusq Sattel
  • Zubehör: Gigbag gepolstert
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