Software Hersteller_iZotope
Test
10
02.12.2015

Fazit
(4 / 5)

iZotopes Upgrade auf Ozone 7 Advanced bringt im Vergleich von Version 5 zu 6 nicht viel Neues. Die Erweiterung der Module mit einer hochwertigen Vintage-Reihe, neue, sehr gute IRC-Algorithmen für den Maximizer und der von den Usern geforderte MP3/AAC-Export sind die Highlights. Mit einem Live-Preview des ausgewählten Komprimierungs-Codecs setzt iZotope noch einen oben drauf.

Die Standardversion von Ozone 7 wird durch Ergänzung der ehemaligen Advanced-Plug-Ins aus Version 6 und der zusätzlichen neuen Features ein sehr interessantes Update zu einem wirklich guten Preis-Leistungsverhältnis. Wer die Module aber als eigenständige Plug-Ins in der eigenen DAW einsetzen will, muss auf das Advanced-Paket upgraden, das im Preis stark gesenkt wurde und deswegen den Minuspunkt der Vorgängertests verliert. 

Leider vermisse ich immer noch die Option, neben der Auswahl einer Soundkarte für einen Output einen bestimmten Ausgangskanal festlegen zu können. Das gehört zu einer professionellen Software einfach dazu. Ein Maximum von sechs Modulen und Plug-Ins für eine Masteringkette ist ebenfalls nicht zeitgemäß, sollte aber eigentlich in den meisten Fällen ausreichen. Störend finde ich die auf einigen Bildschirmen geringe Fenstergröße, also den Arbeitsbereich, der in der Stand-Alone-Version weder justierbar, noch in den Fullscreen-Modus schaltbar ist.

Alles in allem ist dieser gelungene Mastering-Prozessor wegen des Stand-Alone-Modus' für mich eine großartige Bereicherung für ein digitales Mastering-Setup. CPU-Beanspruchung hält sich im Rahmen, professionelle Metering-Ansichten und Soundqualität sprechen für sich, sodass Ozone 7 in der wirklich sehr attraktiven Standard Ausführung meine absolute Empfehlung für Profis und Amateure erhält. 

  • Pro
  • VST- und Audio-Unit-Plug-In-Einbindung
  • hochwertige Vintage-Plug-In-Reihe
  • neue IRC-Maximize-Algorithmen
  • Stand-Alone-Version
  • Module als einzelne Plug-Ins nutzbar (Advanced)
  • MP3/AAC-Support und -Export
  • MP3/AAC-Codec-Preview (Advanced)
  • verbesserte Preisgestaltung (Advanced)
  • Contra
  • keine professionelle Output-Auswahl (Stand-Alone)
  • Maximum von sechs Plug-Ins/Modulen
  • keine Fullscreen-Ansicht
  • Features
  • professionelle Masteringsoftware
  • enthaltene Audio Tools: Equalizer, Vintage EQ, Vintage Tape, Multiband Harmonic Exciter, Vintage Compressor, Multiband Dynamics, Dynamic EQ, Multiband Stereo Imaging, Post Equalizer, Vintage Limiter, Maximizer und Dithering
  • MP3/AAC Support und Export
  • MP3/AAC Codec Preview
  • VST und Audio Unit Plug-In Einbindung (Stand-Alone)
  • Preset Manager mit umfangreichen Mastering Voreinstellungen und Signature Presets
  • flexibles Plug-In/Modul Routing
  • Undo History
  • A/B Tools
  • Plug-In Formate:
  • ProTools 10-12: RTAS, Audiosuite, 64bit AAX
  • VST 2, VST 3
  • Audio Unit
  • Systemvoraussetzungen:
  • Windows: 7, 8 und 10
  • Mac: OS X 10.8 oder neuer (nur Intel Prozessoren)
  • Mindestauflösung des Bildschirms: 1166 x 827 Pixel
  • Grafikkarte mit OpenGL 2.0 Support (für 3D Spectrogram)
  • Preis:
  • Ozone 7 Advanced 459 Euro (UVP)
  • Ozone 7 Standard 229 Euro (UVP)
  • Upgrade von Ozone 1-6 Advanced zu Ozone 7 Advanced 185 Euro (UVP)
  • Upgrade von Ozone 1-6 Standard zu Ozone 7 Advanced 229 Euro (UVP)
  • Upgrade von Ozone 1-6 Standard zu Ozone 7 Standard 95 Euro (UVP)
3 / 3

Verwandte Artikel

User Kommentare