Test
2
08.03.2012

Fazit
(4.5 / 5)

Das Horch RM3 klingt absolut hervorragend. Wer auf den edlen Großmembran-Röhrensound alter, deutscher Machart steht und Gesang aufnehmen will, der sollte sich einen Hörtest dieses Mikrofons nicht entgehen lassen. Allerdings sollte man sich seines Finanzpolsters vergewissern, weil gut viereinhalb Tausender wirklich eine Menge Holz sind. Allerdings gibt es ein echtes deutsches Mikrofon mit vergleichbarer Klang- und Verarbeitungsqualität kaum für weniger auf dem Markt. Das blaue Herumgeleuchte im Inneren der Kapsel ist schlicht und einfach Geschmackssache, mit dem offensichtlich absolut kompromisslos geplanten und gefertigten RM3 gibt es aber einen ernst zu nehmenden Neumann-Verfolger, in verschiedenen Bereichen sogar -Überholer.

  • Pro
  • hervorragender Klangcharakter
  • grandioser Achter-Klang
  • Klangqualität allerhöchster Güte
  • geringe Anfälligkeit für Popplaute
  • sehr gut verarbeitet
  • Contra
  • Charakter harmoniert nicht mit allen Stimmen und Anwendungsfeldern perfekt
  • Technische Spezifikationen
  • Membrangröße: groß
  • Empfängerprinzip: Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Kugel, Niere, Acht einstellbar
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: 48V Phantomspeisung
  • Frequenzgang: k.A. seitens des Herstellers
  • Übertragungsfaktor: k.A. seitens des Herstellers
  • THD+N: k.A. seitens des Herstellers
  • maximaler Schalldruckpegel: k.A. seitens des Herstellers
  • Röhre: Triode
  • Ausgang: 3-pol-XLR am Netzteil
  • Preis: € 4666,-(UVP)
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