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Test
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17.08.2020

Heavyocity Damage 2 Test

Kontakt-Library

Epic Percussion Toolkit reloaded!

Damage 2 ist die langersehnte Fortsetzung eines der erfolgreichsten Produkte von Heavyocity aus New York. Der erste Teil hat mich bereits vor rund zehn Jahren im wahrsten Sinne des Wortes von den Socken gerissen: heftigste Hybridsounds, epische Drums und eklektische Loops sowie natürlich jede Menge Distortion! Perfekt für etwas heftigere Soundtracks, spielfertig aufbereitet und mit einem funktionalen Interface garniert. Was bringt Teil 2?

What it is


Heavyocity Damage 2 ist eine Hybrid-Library, die echte Percussion-Ensembles mit drastisch manipulierten Sounds und Effekten kombiniert. Organisiert in drei verschiedenen Kontakt-Instrumenten stehen jede Menge Orchester-Drums und ratternde Rhythmen parat.

Serious Business

Filigrane Sounds findet man in dieser Library eher nicht. Damage 2 steht ganz in der alten Tradition heftig-aggressiver, brutal-böser und drastisch-schiebender Cinematic-Percussions moderner Blockbuster. Aufgenommen wurde stilecht im Skywalker Sound Studio, in dem Filme wie Ad Astra, Star Wars und Toy Story gemischt wurden. 

Das gesamte Material wurde dabei so aufbereitet, dass es äußert intuitiv spielbar wird, entweder in NI Kontakt oder in NI Komplete Kontrol. Für letzteres gibt es natürlich NKS-Unterstützung – entsprechende Keyboards wie das NI S61 und S88 mk2 leuchten dann entsprechend bunt für eine intuitive Navigation. Für Filmkomponisten, die unter Zeitdruck stehen, also genau das richtige – oder einfach für Musiker, die deutlich heftigere Sounds benötigen.

Spannung, Spiel und Schokolade


Damage 2 besteht nur noch aus drei NKIs (Native Instruments Kontakt Instruments) und organisiert alle Sounds darin übersichtlich sortiert als Snapshots („Presets“). Das nervige Löschen und Neuladen von NKIs wird so auf ein Minimum reduziert. 

Alle drei NKIs – Ensemble Designer, Kit Designer und Loop Designer – bieten eine dem Anwendungszweck besser dienliche Bedienung und somit teils andere Möglichkeiten. Das GUI ist dennoch grundlegend logisch strukturiert und nur da verschachtelt, wo es wirklich sein muss. Trotz des fixen Kontakt-Fensters lassen sich so alle Einzelsounds zügig verwalten.

Immerhin gilt es, 24 GB zu bewältigen, die entpackt an der 60-GB-Grenze nagen. Oder anders ausgedrückt: Aus 1600 Quellen und 40000 Samples resultieren 860 Loops, sortiert in 200 Snapshots und 20 Kategorien. Das Upgrade kostet aktuell 199 US-Dollar, die Vollversion wiederum 399 US-Dollar und bis zum 27.8.2020 gibt es noch das Einführungsangebot für 299 US-Dollar.

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