Bass
Test
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12.09.2017

Glockenklang Uno Rock Art Light Test

15-Zoll-Bassbox

Mächtig und klar!

Glockenklang ist sicherlich nicht in erster Linie für große Rock'n'Roll-Stacks bekannt, die Herforder Amp- und Boxenschmiede steht vielmehr für extrem ausgewogen und detailreich klingendes Bass-Equipment und konnte sich damit einen hervorragenden Ruf in der Szene erarbeiten. Nichtsdestotrotz hat Glockenklang für Freunde der härteren Gangart seit vielen Jahren eine kompakte 15er-Box im Programm, die im Doppelpack oder zusammen mit einer 10-Zoll-bestückten Duo- oder Quattro-Box und einem leistungsstarken Amp zu einem potenten Bass-Stack mit ordentlich Druck kombiniert werden kann. Die Glockenklang Uno Rock ist in drei Versionen erhältlich: Als Ergänzungsbox (Uno Rock) ohne Hochtöner, als Fullrange-Box mit Hochtöner (Uno Rock Deluxe) und schließlich auch als "Uno Rock Art"-Ausführung mit der seidenweichen Höhenwiedergabe des speziellen Glockenklang-Kalottenhochtöners. Für den gewichtsbewussten Tieftöner haben die Herforder alle drei Modelle sogar als "Light"-Versionen mit jeweils 5kg Gewichtsersparnis im Vergleich zu den Standardmodellen im Programm. In diesen bonedo-Test wollen wir sehen, wie sich das Highend-Modell der Uno-Serie, die "Uno Rock Art Light", als kompakte Einzelbox-Lösung schlägt.

Details

Die Uno Rock Art Light ist mit den Maßen von 530 x 615 x 445 mm relativ kompakt und kann problemlos mit einer Hand transportiert werden, zumal das Gewicht durch die Leichtbauweise eher moderat ausfällt - das Light-Modell wiegt gerade einmal 19,5kg. Durch die Verwendung von besten Materialien und einer peniblen Verarbeitung wirkt die Box dennoch ultra stabil und genau so hochwertig, wie man es von sämtlichen anderen Glockenklang-Produkten kennt.

Das aufwändig in Sandwich-Bauweise aufgebaute Gehäuse wurde mit einem sehr strapazierfähigen Industrie-Nadelfilz überzogen. Stapelecken aus Kunststoff schützen die edle Box vor Remplern beim Transport, und große Schalengriffen an den Seiten sorgen für einen komfortablen Transport zum Einsatzort.

Hinter einem stabilen schwarzen Metallgitter, welches das Firmenlogo der Herforder Verstärkerschmiede trägt, blitzt die Lautsprecherausstattung der Uno Rock Art Light hervor. In einer Frontplatte aus 24 mm starkem Birken-Mulitplex sitzen der mit satten 400 Watt belastbare 15-Zoll-Neodym-Lautsprecher und ein regelbarer Kalottenhochtöner, der bei den Art-Modellen von Glockenklang für die Übertragung der oberen Frequenzbereiche zuständig ist.

Ebenfalls in der Frontplatte finden wir eine Bassreflexöffnung mit einem Durchmesser von zirka 11 cm, die eine kräftige Basswiedergabe in Richtung des Spielers gewährleistet und zudem einen Blick ins Innenleben der Uno Rock Art zulässt. Durch die Öffnung kann man sehen, dass die Box komplett mit schallabsorbierendem Noppenschaum ausgekleidet wurde, um unerwünschte Resonanzen zu verhindern, die den Sound nachteilig verändern können.

Auf der Rückseite meines Testkandidaten finden wir schließlich das Anschlusspanel mit zwei Speakonbuchsen für die Verbindung mit dem Amp oder einer weiteren Box, und oberhalb der Buchsen sitzt der Regler für die Lautstärke des Kalottenhochtöners.

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