Test
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10.07.2015

Fazit
(4.5 / 5)

Wir haben es bei dem Fredenstein HD Mic Pre nicht mit einem Boutique-Preamp zu tun, der hinter einer massiven Stahlbetonfrontplatte im 19“/3HE-Gehäuse mit externem Netzteil residiert und nur an einen ausgesuchten Kreis Toningenieure veräußert wird, die sich schriftlich bewerben mussten und mindestens ein Monatsgehalt dafür auf den Tisch zu blättern haben. Im Blindtest könnte man ihm derartige Eckpunkte aber prinzipiell zutrauen. Das letzte Quäntchen zu den ganz Großen mag ihm fehlen, allerdings darf man den geradezu erschreckend kleinen Preis und das bezüglich Spannungsversorgung und Einstreuungen nicht gerade unproblematische System-500-Format nicht unberücksichtigt lassen. Der HD ist wirklich grandios!

  • Pro
  • sehr transparent und detailliert
  • enormer Frequenzgang
  • schnell
  • sehr verfärbungsarm
  • hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • Contra
  • -
  • Features und Spezifikationen
  • Mikrofonvorverstärker für das API 500 Lunchbox-Format
  • Transistor
  • Gain: 22 bis 64 dB
  • Pad: 20 dB
  • HPF: 60 Hz
  • Polarity-Switch
  • Phantomspeisung
  • Impedanzschalter
  • LED-PPM
  • DI-Input
  • Frequenzgang: 7 Hz bis 917 kHz (- 3 dB)
  • Max. Output Level : + 26 dBu
  • Preis: € 449,– (UVP)
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