Gitarre Hersteller_Fluid_Audio
Test
1
17.09.2017

Praxis

Sound:

Ich befestige den Strum Buddy auf meiner Music Man Reflex und positioniere ein Großmembran-Mikrofon im Abstand von ca. 50 cm vor dem Lautsprecher.

Los geht es ganz pur, also ohne Effekte.

Der Strum Buddy erzeugt, bedingt durch den kleinen Lautsprecher, einen recht mittigen Sound, der sich im Raum aber gut durchsetzt. Wer allerdings crispe Höhen und einen vollmundigen Bassbereich erwartet, ist hier definitiv an der falschen Adresse.

Für das nächste Beispiel aktiviere ich den Reverb.

Dabei handelt es ich um ein kurzes Echo, wobei der Effektanteil recht hoch gewählt ist, was mich aber nicht stört, ganz im Gegenteil.

Im folgenden Audiobeispiel ist der Chorus zu hören.

Auch der kann gefallen und verleiht dem Klang, wie erwartet, eine gewisse Breite. Auch hier ist der Effekt deutlich zu vernehmen und wertet, wie schon der Reverb, den Sound auf.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass je nach Anschlagsstärke unschöne Verzerrungen zu hören sind. Und das, obwohl ich den Strum Buddy bei einer recht moderaten Lautstärke teste. Das Problem taucht im übrigen auch mit Singlecoils auf.

Ich aktiviere nun beide Effekte.

Heraus kommt ein durchaus vernünftiger Sound, der das Üben oder Jammen erleichtert. Es wird Zeit für den dritten DSP-Effekt, den Verzerrer.

Dieser ist erst einmal ganz ohne Reverb und Chorus zu hören.

Und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht! Denn er fällt weitaus weniger harsch aus als erwartet. Allerdings ist der Lautstärkesprung von Clean zum Zerrsound sehr groß und das Signal knickt beim Betätigen des Crunch-Schalters ein. Dazu kommt ein deutlich vernehmbares Rauschen.

In den folgenden Beispielen spiele ich zusätzlich den Reverb und abschließend zusätzlich noch den Chorus an.

Wie schon im Clean-Modus sind die Effekte eine Bereicherung und werten den Sound auf. Sie setzen sich gut in Szene, drängen sich aber nicht auf.

2 / 3
.

Verwandte Artikel

Elite Acoustics D6-8 A Test

Der Elite Acoustics D6-8 Combo präsentiert sich als batteriebetriebener Akustikverstärker mit überzeugendem Sound und beispielhaft üppiger Ausstattung.

Boss Katana Air Test

Der Boss Katana Air Modelling Combo ist nicht nur kompakt, leicht und klingt gut – er rockt auch ohne Steckdose und braucht nicht einmal ein Gitarrenkabel.

Vox Adio Air GT Test

Mit dem Vox Adio Air GT E-Gitarrencombo funktioniert das Jammen abseits der Steckdose bis zu acht Stunden lang, und das mit durchweg amtlichen Sounds und Effekten.

Elite Acoustics A1-4 & A4-8 Test

Die Elite Acoustics A1-4 und A4-8 Akustik-Combos sind nicht nur schön anzuschauen, sondern glänzen auch mit Sound und Mobilität – und bis zu 20 Stunden ohne Netzkabel.

Vox Soundbox Mini Test

Die Vox Soundbox Mini ist da, wenn die Gitarre auch unterwegs oder spontan zum Einsatz kommen soll - zum Üben, Jammen oder für das Mini Open Air an der Straßenecke. Denn auch Batteriebetrieb ist möglich. Wir haben das "Radio Gaga" ausprobiert.

User Kommentare