Hersteller_Finhol
Test
4
20.02.2016

Fazit
(2 / 5)

So interessant das Konzept integrierter, auf die Bass Drum abgestimmter Minimal-Modul/Trigger-Einheiten auf den ersten Blick wirkt, so wenig möchte es im Falle der Air Kicks wirklich zufriedenstellend funktionieren. Während die Sounds an sich teilweise durchaus annehmbar sind und besonders im Kontext zu guten Ergebnissen führen könnten, lassen sowohl die Dynamikspanne als auch die Zuverlässigkeit des Luftdrucksensors zu wünschen übrig. Fehltrigger und ausgelassene Schläge sind dabei ebenso frustrierend wie eine Latenz im spürbaren Bereich. Problemlöser – wie von Finhol versprochen – sind die Air Kick Module so jedenfalls nicht. Rund 170 Euro Straßenpreis für jeweils zwei nicht veränderbare Bassdrum-Sounds sind zudem nicht gerade günstig, vor allem wenn man bedenkt, dass eine konventionelle, deutlich besser ausgestattete, Lösung mit Drum-Modul und Bassdrum-Trigger auch nicht deutlich mehr kosten muss.  

  • Pro
  • einfache Anwendung
  • robuste Verarbeitung
  • Contra
  • Trigger-Sensibilität und Dynamik sind unbefriedigend
  • das Jazz/Blues-Modell ist nicht stilgerecht verwendbar
  • keine Beeinflussungsmöglichkeiten der Sounds
  • Latenzen im spürbaren Bereich
  • Im Live-Betrieb ist die Umstellung der Sounds umständlich
  • hoher Preis
  • Technische Spezifikationen
  • Bezeichnung: Finhol Air Kick
  • Anzahl der gespeicherten Sounds: jeweils zwei Bassdrum-Sounds pro Modul
  • Ausführungen:
  • Pop / Funk
  • Rock / Metal
  • Blues / Jazz
  • Klangerzeugung: Sample-basiert, anschlagsdynamisch
  • Gehäuse/Finish: schwarzes Metallgehäuse (Aluminium)
  • Ausgang: XLR
  • Abmessungen (BxHxT): 60x110x30 Millimeter
  • Zubehör: Netzteil, Bedienungsanleitung
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Preis: 169,00 EUR (Verkaufspreis)

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