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07.01.2015

Dynaudio BM9S II und Dynaudio BM14S II Test

Aktive Subwoofer

Dänische Donner

Dynaudio BM9S mk II und Dynaudio BM14S mk II im Test bei bonedo – Wer Tiefbass braucht, sich ein Surround System zusammenstellen oder gar die Leistungsfähigkeit eines bestehenden Stereo Setups verbessern will, kommt um sie nicht herum: Subwoofer. In diesem Review sind das Dynaudio BM9S II und Dynaudio BM14S II. 

Beide stammen zwar noch aus der „Mark 2“-Generation der BM-Serie, sind aber nach wie vor aktuell und damit auch bestens für die erst kürzlich von uns getesteten Dynaudio BM5 mkIII und BM6 mkIII aus der „Mark 3“. Und auf geht es!

Details

Dynaudio BM9S II und BM14S II sind zwei aktive und geschlossene Subwoofer mit integriertem Stereo-Bassmanagement und einem LFE-Eingang. Die kleinere Variante namens BM9S II beherbergt einen 10-Zoll-Woofer und wiegt rund 9 kg. Die größere Variante BM14S II hingegen hat einen 12-Zoll-Teller zu bieten und bringt beachtliche 21 kg auf die Waage. Beide sind mit einer dicke Aluminium-Schwingspule ausgestattet und stellen je nach Leistungshunger eine perfekte Ergänzung zu Dynaudios BM5MK3 und BM6 MK3 dar. Sie kosten 1189 und 2201 Euro (beides UVP).

 

 

Ausstattungsmäßig sind beide Subs praktisch identisch aufgestellt, nur leistungsmäßig gibt es nicht unerhebliche Unterschiede, so dass wir uns diesen zuerst widmen sollten: Während die untere Grenzfrequenz des BM9 bei 29 Hz liegt, bringt es der große Würfel auf beachtliche 18 Hz und damit eine halbe Oktave tiefer. Die angegebene Verstärkerleistung an 4 Ohm unterscheidet sich hingegen von 200 Watt zu 300 Watt und natürlich gibt es auch Unterschiede bei den Gehäusemaßen festzustellen: Während der große Kasten 350 x 350 x 412 mm (BxHxT) misst und etwa 50 Liter Volumen einnimmt, bringt es die kleinere Variante nur auf 28 Liter und damit auf etwas mehr als die Hälfte (290 x 290 x 337 mm, BxHxT).

Optisch orientieren sich beide Subwoofer klar an der BM-Serie Mark 1, 2 und auch 3. Ihr Gehäuse ist also von schick schwarz-anthrazit, mit Echtholz furnierter MDF dominiert. Auf der Vorderseite gibt es eine schwarze Textil-Bespannung zum Einstecken und zum Schutz vor Schmutz sowie Beschädigungen. Diese kann man abnehmen, um so auch das helle, metallische Chassis zu bestaunen, welches den fetten Treiber beherbergt. Die kleinere Variante verfügt dabei über eine „gelochte“ Staubschutzkalotte, welche ebenfalls Assoziationen zur BM-Range weckt. Wissen sollte man außerdem noch, dass es sich bei beiden Subwoofern um die BM-Modelle der MK2 Serie handelt, welche noch „voll analog“ aufgebaut sind. Trotzdem harmonieren sie auch wunderbar mit der neuen „Class D“ MK3-Serie, wozu die kleine BM compact mkIII, die ganz große BM12 mkIII und die beiden mittleren Modelle BM5 mkIII und BM6 Mk3 mkIII gehören. Die beiden Letzteren durften wir auch schon testen und für gut befinden.

Weiterhin sind beide Subs bestens zur Unterstützung von Stereo-  und Surround-Setups geeignet. Für Stereo-Setups ist dabei eine integrierte Zweikanal-Frequenzweiche vorgesehen, um so die angeschlossenen Satelliten bei Bedarf entlasten zu können. In der Surround-Anwendung hilft hingegen der ungefilterte LFE-Eingang weiter, welcher sogar über einen Slave-Out zum Daisy-Chaining weiterer Subs verfügt. Selbstverständlich kann man die Stereo-Eingänge auch in einem Surround-Setup nutzen, um so ebenfalls die Lowpass-Filter nutzen zu können. Damit kann man nämlich zusätzlich und zwischen 50 Hz bis 150 Hz tiefpassfiltern. Auf den Satellitenausgängen wiederum kann man ein High-Pass-Filter zuschalten, welches entweder alles unter 50 Hz, 60 Hz oder eben gar nichts entfernt.

Kommen wir also zu der Rückseite, wo sich alle Bedienelemente, sowie Anschlüsse befinden. Den Anfang macht der Gain-Regler, neben dem sich links ein kleiner Schiebeschalter zur Aktivierung des Auto-Standbys befindet. Nach einer gewissen Zeit der Signalinaktivität geht der Sub also in einen stromsparenden Schlummermodus. Rechts des Gains findet sich außerdem noch ein weiterer Schiebeschalter, welcher die Phase invertiert.

Eine Etage weiter unten ist das variable Tiefpass beheimatet. Mit diesem Poti kann zwischen 50 und 150 Hz nach oben hin begrenzt werden. Der Schiebeschalter daneben ist für den Hochpass für die Satelliten gedacht, also die an SAT OUT angeschlossenen Monitore. Diese Anschlüsse befinden sich darunter, neben dem Stereo-Eingang namens SUB IN. Noch weiter unten ist der LFE-Eingang für Surround-Setups oder externes Bassmanagement platziert. Dieser bietet auch noch einen Slave-Out, um das am LFE anliegende Signal seriell zu weiteren Subs durchschleifen zu können. Alle Anschlüsse wurden in XLR ausgeführt.

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