Test
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21.08.2015

Fazit
(4.5 / 5)

Der Drawmer 1978 ist ein Stereo-Kompressor, der dank Character-Presets, kontrollierbarer Obertonanreicherung, durch das Tone-Shaping des Sidechain-Weges und durch den Wet/Dry-Regler unglaublich flexibel ist. Für relativ wenig Geld hat man hier nicht nur einen tollen Hardware-Kompressor für die gängigsten Standard-Kompressions-Aufgaben, sondern ein Tool, mit dem man komplette Mischungen dichter und kompakter machen und manch zu kaltes, digitales Werk zurück in die analoge Wärme verfrachten kann. Ein wenig schade, dass man mit ihm die zwei anschließbaren Kanäle nicht unabhängig voneinander einstellen kann. Allerdings gelingt es dem 1978 in allen Kompressionslagen das Stereobild sauber zu erhalten.

  • Pro
  • schnelle Regelzeiten
  • intuitive, spielerische Bedienung
  • Wet/Dry-Regler
  • Steuersignal mit flexiblen EQs filterbar
  • Sättigungsregler
  • panoramastabile Kompression beider Stereo-Kanäle
  • Contra
  • -
  • Technische Spezifikationen
  • schneller, analoger 1HE 19“-Stereo-Kompressor auf FET-Basis
  • übliche Threshold-, Ratio-, Attack- und Release-Bedienung
  • vier Character-Switches die Charakteristiken verschiedener, herkömmlicher Kompressoren bieten
  • Umfangreiche Filterbearbeitung der Sidechain
  • Saturation-Regler zur Verdichtung mit Obertönen
  • Wet/Dry-Regler zur stufenlosen Hinzumischung des Originalsignals
  • Sidechain Insert/Return über TRS-Anschluss (Klinkenbuchse)
  • 2*2 XLR Ein- und Ausgänge (+21dBu an 10kOhm)
  • Frequenzgang 20Hz bis 20kHz +/- 0,2dB
  • Übersprechen < -70dB @ 1kHz
  • Rauschabstand -88dB
  • THD @ 1kHz 0,02%
  • Maße 482mm (B) * 88mm (H) * 202mm (T)
  • Gewicht 2,7 kg
  • Preis: € 1189,– (UVP)
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