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18.09.2019

Die besten Kleinmixer für Proberaum und Gig im Vergleich

Top Kompaktmixer: kleine Mischpulte für jeden Zweck

Guter Sound zum guten Preis

Vernünftige Mischpulte für kleine und mittlere Projekte müssen nicht teuer sein. Auch namhafte Hersteller haben sehr gute Kompaktmixer im Repertoire, die ich euch im nachfolgenden Artikel vorstellen möchte. Die kleinen Mischpulte für „unterwegs“ gehen zum schmalen Kurs über die Ladentheke und je nach Ausstattung könnten sie vielleicht auch eine Option für eure Band darstellen, sowohl im Proberaum als auch auf der Bühne.

t.mix Kleinmischerserie 1202FX, 802, 502

Wir starten mit gleich drei Mischern aus der t.mix-Serie. Sie bieten eine gute Ausstattung zum schmalen Kurs von gerade mal 33 Euro für den Fünfkanäler über 59 Euro für den 802 bis hin zu schlanken 79 Euro für den 12-Ender mit der gut klingenden Effektsektion. Die Pulte sind robust und solide verarbeitet, haben durch die Bank einen guten Sound und liefern laut unserem Tester Christian Bloche stattliche Pegel an Ausgängen und Kopfhörern. Was ihr im Detail von den T-Mixern erwarten könnt, erfahrt ihr hier.

Soundcraft Notepad-5 und Notepad-12FX

Soundcraft darf in dieser Liste nicht fehlen. Die neuen Notepads bringen sinnvolle Ausstattungsdetails zu einem attraktiven Preis. Gute Preamps, Hi-Z-Einänge und USB-Schnittstellen gibt es schon für 69 Euro beim Notepad-5. Für 139 Euro hat das zwölfkanalige Notepad-12FX bereits 4 Mike-Eingänge und Lexicon-Hallalgorithmen im Schlepptau. Proben aufzeichnen und gute Soundverwaltung sind mit der Notepad-Serie kein Problem mehr, selbst wenn das Budget knapp ist. Schaut selbst.

 

Allen & Heath ZED-6, ZEDi-8

ZED, das bedeutet cooles Aussehen trifft auf ausgefeilte Technik. Mit den Minimischern ZED-6 für 95 Euro und ZEDi-8 für 166 Euro zielt Allen & Heath auf Musiker ab, die am liebsten alles mit ihrem Gitarrenkoffer bestreiten. Der Klang ist erhaben und die Preamps der sechs- und achtkanaligen Mischer holen aus Mikrofonen und Hi-Z Instrumentarium alles heraus. Hochwertige Verarbeitung, durchdachtes Design und solide Technik in Form von zwei sehr kompakten aber dennoch übersichtlichen Mischpulten. Der Sound der Straße bekommt dank Allen & Heath eine ganz besondere Note. Unser Tester Frank Pieper konnte in seinem Bericht keinen gravierenden Kontrapunkt feststellen... 

Alto ZMX52, ZMX862

Alto bietet mit seinen Zephyr-Pulten gleich zwei Konzepte für die Musikschaffenden an. Das ZMX863 ist ein Kompaktmixer mit acht Inputs, Dreiband-EQs und zwei AUX-Wegen für 75 Euro. Demgegenüber ist der fünfkanalige ZMX52 für 50 Euro eher ein „Notepad“, mit dem ihr schnell ein Mikro und zwei Stereokanäle summieren könnt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt laut Stempel Steinmetz.Er schätzt darüber hinaus den sehr guten Klang und die saubere Verarbeitung. Auf alle Fälle lohnt sich der Blick in den Test.

t.mix Kleinmischerserie (Produktseite auf thomann.de)

Soundcraft Notepad-5 (Produktseite auf thomann.de)

Soundcraft Notepad-12FX (Produktseite auf thomann.de

Allen & Heath ZED-6 (Produktseite auf thomann.de)

Alto ZMX52 (Produktseite auf thomann.de)

Alto ZMX862 (Produktseite auf thomann.de)

Yamaha MG12XUK

Hier noch ein Klassiker im neuen Gewand. Yamaha spendiert seinem MG12XU Rotary-Knobs und der Modelbezeichnung ein K mehr. Der Yamaha MG12XUK bietet einen amtlichen, studioreifen Sound für gerade mal 298 Euro. Externes Netzteil, zwölf Eingänge, davon sechs mono und drei Stereo, symmetrische XLR-Ausgänge, 48V-Phantomspeisung, D-PRE Mikrofonvorstufen, One-Knob-Kompressoren, eine USB-Schnittstelle und das fette SPX-Effektboard sind an Bord. Dazu gibt es Routing satt und das alles in einem überschaubaren, stylischen Metallgehäuse, kompakt dank platzsparender Poti-Regler anstatt Fadern. Im Test konnte das Pult überzeugen!

t.mix xmix Serie XMIX 802 USB, XMIX 1002 FX USB, XMIX 1202 USB, XMIX 1202 FX USB, XMIX 1202 FXMP USB, XMIX 1402 USB, XMIX 1402 USB FX, XMIX 1402 FXMP USB

Thomann hat die t.mix-Serie erweitert: herausgekommen sind die XMIX-Pulte. Sie sind serienmäßig mit USB ausgestattet, einige mit Effektboard (FX)und zwei dazu noch mit integriertem Mediaplayer(MP). Die Preise sind wie gehabt äußerst moderat.

Das Angebot reicht vom XMIX 802 USB (99 Euro), XMIX 1002 FX USB (119 Euro)und XMIX 1202 USB (119 Euro) über den XMIX 1202 FX USB (129 Euro), XMIX 1202 FXMP USB (139 Euro) bis hin zum XMIX 1402 USB (139 Euro), XMIX 1402 USB FX (149 Euro) und XMIX 1402 FXMP USB (159 Euro).

Kleine bis mittelgroße Acts mit schmalen Budget dürfen hier zuschlagen, denn die Qualität der Mischer hat sich im Test bestätigt. Sie bieten sich sowohl für den Proberaum als auch auf der Bühne und für Studioprojekte zum Summieren an.

Mackie 1202VLZ4

Die vierte Revision des Mackie-Klassikers ist ein solides Pult für den eisenharten Rock´n´Roll Betrieb, speziell für Leute, die mit Standards zu arbeiten gewohnt sind. Vier Mikrofonkanäle mit exzellenten Onyx-Preamps, gepaart mit vier Stereo-Inputs in bewährter Mackie-Qualität, das bietet kleinen Bands ein schnörkelloses, verlässliches Tool für den Proberaum und Live-Gigs. Das Pult erklärt sich dank seiner neuen Optik von selbst und auch Novizen in der Kunst des Mixings finden sich schnell zurecht. Reich an Features bietet das Pult genug Möglichkeiten, die kommenden Gigs sauber über die Bühne zu bringen. Für um die 232 Euro Straßenpreis bekommt ihr kaum ein wertigeres Pult in der analogen Kompaktklasse, wie ich meine. Lest selbst!

 

Mackie 1202VLZ4 (Produktseite auf thomann.de)   

Soundcraft UI12 (Produktseite auf thomann.de)

Soundcraft UI16 (Produktseite auf thomann.de)

MIDAS MR18 (Produktseite auf thomann.de)

Yamaha MG12XUK (Produktseite auf thomann.de)

the t.mix XMIX Serie (Produktseite auf thomann.de)

Soundcraft UI12 und UI16

Soundcraft UI12 ist ein kompaktes 12-Kanal-Digitalmischpult im Rack-Format. Es bringt unter anderem acht Mic/Line-Eingänge mit 4-Band-EQ, Gate, Kompressor, De-Esser und Hochpassfilter mit. Zwei Inputs können Amp-Simulationen von DigiTech adressieren. Sechs Aux-Busse stehen zur Verfügung, wobei jedem Aux-Weg ein klassischer 31-Band-GEQ sowie eine automatische AFS2-Feedback-Unterdrückung von dbx zugewiesen sind.

Via USB-Port können Stereo-Playbacks oder Pausenmusik gefahren werden, auch lassen sich so Audiodateien, zum Beispiel Bandprobe oder Gig, aufzeichnen. Die Bedienung erfolgt via Netzwerk, also WLAN oder kabelgebunden. Wer sich gut mit dem App-gesteuerten Konzept anfreunden kann, aber mehr Kanäle benötigt, für den ist das Soundcraft UI16 eine Option.

MIDAS MR18

Ein weiteres hochinteressantes Rackmixer-Modell ist Midas MR18. Okay, 649 Euro sind sicher kein Wühltischangebot mehr, doch wenn ihr eine mehrköpfige Band seid, mit großen Ambitionen zu Live-Auftritten oder gar im weiten Feld des „Tonmenschen“ debütieren wollt, ist das Midas MR18 eine der günstigsten Einstiegsmöglichkeiten in die Profiklasse. 18 Combo-Eingänge, acht Ausgänge, eine hochwertige Verarbeitung, vier professionelle DSP-Effektbänke, und nicht zuletzt die bewährten MIDAS Pro Preamps sprechen für sich - und die Feature-Liste ist längst noch nicht am Ende.

Wie geht so ein Pult zu dem Preis? Indem es als 19-Zoll-Rackmixer in Erscheinung, der per Tablet-PC über den integrierten WLAN-Router gesteuert wird. Die Apps sind zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür habt ihr einen Mixer, der im Proberaum alles bietet, was die Bühne verlangt und noch viel mehr! Was genau ihr erwarten könnt, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Eure Meinung

Soweit meine Tipps. Ihr könnt mir gern über die Kommentarfunktion mitteilen, welche Kompaktmixer ihr zu welchen Anlässen einsetzt und warum es genau diese sind. Ich freu mich drauf! Hier noch ein Verweis auf unseren Testmarathon Live- und Kleinmixer. Soll es lieber was digitales mit/ohne Tablet-Option sein? Hier findet ihr unseren Kaufberater. Bis zum nächsten Mal

Euer Axel Erbstößer

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