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02.08.2016

Die 10 größten Fehler beim Einsatz von Hall- und Delay-Effekten

…und Tipps, wie man die Effekte im Mix richtig benutzt

Das Reverb- und Delay-Kompendium - Effekte richtig einstellen

Hall und Delay sind beim Mischen nicht so wichtig? Nun ja: Es gibt Musikstücke, die wir auf Anhieb erkennen. Wir hören eine einzige Zeile, vielleicht sogar nur ein paar Töne, und wissen sofort, um welchen Titel es sich handelt. Häufig haben die im Mix verwendeten Effekte einen entscheidenden Anteil an diesem hohen Wiedererkennungswert. Der spezielle Hall auf der Stimme oder das Delay auf der Gitarre machen aus der guten Komposition einen Kult-Hit, der sich in die Gehörgänge eingräbt.

In diesem Tutorial zeigen wir euch, wie ihr die 10 größten Fehler beim Einsatz von Hall, Delay und Co. vermeidet. Welcher Hall passt für die Vocals, ohne dass der Mix matschig wird? Welches Delay eignet sich für eine rhythmische Untermalung des Beats? Der kleine Crashkurs soll euch helfen, die Effekte sinnvoll einzusetzen, damit euer Mix professionell und möglichst "teuer" klingt.

Fehler 1: Ihr verwendet ein unpassendes Hall-Preset

Gerade Anfänger sind häufig etwas ungeduldig, wenn sie für die Vocals, die Snare oder eine Akustikgitarre den passenden Effekt suchen. Da wird das nächstbeste Hall-Preset auf die Vocals gepackt, nach dem Motto: Hauptsache, es ist irgend ein Hall auf der Stimme. Leider ist das Ergebnis dann häufig auch dementsprechend ernüchternd. Auch wenn sich der Sänger alle Mühe gegeben hat und die Hookline des Songs durchaus Potenzial besitzt - der Funke, den der Song beim Hörer eigentlich entzünden soll, springt nicht über. Ein anderes Hallprogramm beispielsweise kann den Charakter eines Songs komplett verändern. Deshalb solltet ihr euch Zeit für die Wahl des passenden Effekts nehmen!

Um euch die Wirkung des geeigneten Effekt-Presets bewusst zu machen, könnt ihr folgende kleine Übung durchführen: Ihr nehmt eine trockene Gesangsspur und legt zuerst einen langen Kathedralenhall mit 3 bis 5 Sekunden Nachhallzeit auf die Stimme. Sie wirkt nun feierlich und vermittelt eine gewisse Größe und Weite. Dann nehmt ihr dieselbe Stimmen-Passage und fahrt ein Early Reflection Pattern mit kurzen Delays (Presets mit Namen wie "Small Room" oder "Tiled Room" eignen sich gut) hinzu - auf einmal wirkt die Stimme deutlich kleiner und enger! Auch Room- oder Ambience-Presets sind meist gut geeignet, da sie die Hallstruktur kleiner Räume nachempfinden. Dieses kleine Beispiel zeigt, welch großen Einfluss die Wahl des Effekts auf die Stimmung hat, die der Song am Ende entfaltet. Natürlich hängt die Wahl des passenden Effekts sehr stark vom Geschmack und dem Genre des jeweiligen Songs ab. Ein Rockabilly-Song braucht einen ganz anderen Raum auf den Vocals als eine Pop-Ballade. Aber es gibt eine Grundregel, die ihr immer beachten solltet: Wenn ihr der Stimme ein Reverb-Preset mit langer Hallfahne gebt, dann verschwindet sie im Raum. Wird die Hallfahne kürzer oder der Hallanteil kleiner, dann kommt die Stimme nach vorn und die Sprachverständlichkeit wird besser.

Parameter-Einstellungen im Platinum Reverb:

Balance ER/Reverb: 100% Reverb

Reverb Section:

  • Initial Delay: 39 ms
  • Spread: 124%
  • Crossover: 220 Hz
  • Low Ratio: 78%
  • Low Frequency Level: -4 dB
  • High Level: 6100 Hz
  • Density: 50%
  • Diffusion: 58%
  • Reverb Time: 3,35 sec

Parameter-Einstellungen im Platinum Reverb:

Balance ER/Reverb: 100% Early Reflections

Early Reflections Section:

  • Predelay: 35 ms
  • Room Shape: 5
  • Stereo Base: 2.0 m
  • Room Size: 34 m

Auch "Plate Reverb"-Programme, wie Vocal Plate oder Gold Plate eignen sich gut für die Vocals, da sie ein dichtes Reflexionspattern erzeugen. Diese Programme haben den Plattenhall aus den 1970er Jahren zum Vorbild. Damals wurde der Hall mit Hilfe einer Stahlplatte erzeugt, indem ein Signal mit einem Tongeber auf die Platte aufgespielt und wieder abgenommen wurde. Die Reflexionen in der Stahlplatte entwickeln sich infolge der höheren Schallgeschwindigkeit deutlich schneller als in der Luft. Aus diesem Grund wirkt der Plattenhall sehr dicht und voll, sodass ihr der Stimme auch ohne lange Hallfahne einen schönen räumlichen Charakter geben könnt.

Die Snare hingegen kann häufig ein Pattern mit etwas mehr Reflexionsanteil vertragen. Dadurch wirkt sie knackiger und verschwimmt nicht in der Hallsuppe. Um das ultimative Preset für eure Signale zu finden, hilft jedoch letztlich nur Ausprobieren und Suchen. Gerade wenn ihr Faltungshall-Programme wie den Space Designer von Logic verwendet, solltet ihr zunächst alle Presets ausprobieren, die für euren Zweck in Frage kommen. Häufig gibt es ein oder mehrere Programme, die schon ganz gut passen. Um herauszufinden, welches Programm im Mix am besten funktioniert, gibt es eine gute Methode: Ihr insertiert alle in Frage kommenden Presets auf der Spur, deren Signal ihr bearbeiten wollt. Dann schaltet ihr der Reihe nach alle die Effekte stumm, die ihr gerade nicht hören wollt. Auf diese Weise könnt ihr die verschiedenen Möglichkeiten der Reihe nach durchhören und euren Favoriten heraussuchen. Dabei ist es allerdings notwendig, dass ihr die Wet-Dry-Mischung im Plug-in vornehmt und alle Effekte mit dem gleichen Hallanteil anhört.

Fehler 2: Ihr wählt eine zu lange Nachhallzeit

In der Regel werden die Vocals, aber auch andere Instrumente absolut trocken aufgenommen. Wenn der natürliche Raumklang in der Aufnahme nicht mit enthalten ist, habt ihr die Freiheit, den Signalen die Effekte zu geben, die sie optimal in die Mischung einbetten. Leider birgt diese Freiheit auch die Gefahr, zu viel des Guten zu tun. Eine zu lange Hallfahne auf den Vocals wirkt meist eher unnatürlich - schließlich sind in einem natürlichen Raum auch selten lange Hallfahnen oder Delays zu hören. Klar - wenn ihr gregorianische Gesänge in einer großen Kirche mit acht Sekunden Nachhallzeit aufnehmt, dann hallt es ordentlich. Doch wenn die musikalische Begleitung und das Tempo des Musikstücks nicht auf eine so lange Reverb Time abgestimmt sind, dann klingt das Arrangement matschig und undifferenziert. Die Folge ist, dass man die einzelnen Instrumente nicht mehr exakt heraushören kann und der Groove im Nachhallbrei verschwimmt. Und genau das ist das Problem, wenn ihr den Vocals eine zu lange Nachhallfahne verpasst.

Deshalb ist es häufig sinnvoll, der Stimme einen eher kleinen Raum mit kurzer Nachhallzeit zu geben. Meist macht eine Nachhallzeit im Bereich von 0,5 bis 1,5 Sekunden Sinn, um der Stimme Räumlichkeit zu geben, ohne dass der Hall die Mischung vermatscht. Um die passende Nachhallzeit zu finden, lasst ihr den Song laufen und fahrt die Vocals in passender Lautstärke zusammen mit dem Hallsignal in die Mischung. Nun dreht ihr langsam die Nachhallzeit hoch, bis ihr den Raum gut wahrnehmen könnt. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr die Hallfahne in der Gesamtmischung nur schwer wahrnehmen könnt, dann drückt ihr einfach mal auf die Stopp-Taste, während der Song läuft. Nun bleibt die Hallfahne noch einen kurzen Moment stehen, während die Direktsignale sofort stoppen. Tendenziell könnt ihr bei langsameren und atmosphärischen Titeln mit längeren Hallfahnen arbeiten, schnellere Nummern verlangen meist nach einer kurzen Nachhallzeit.

Fehler 3: Ihr nutzt die räumliche Wirkung der Early Reflections nicht aus

Der Early Reflections sind die ersten von den Raumbegrenzungen zurückgeworfenen Reflexionen. Sie kommen beim Hörer an, bevor die Raumreflexionen zu einem diffusen Nachhall verschmelzen. Gerade in Räumen mit glatten, harten Wänden hört man diese ersten Reflexionen sehr deutlich als eine Art Echo mit sehr kurzer Verzögerungszeit. Alle Wände, sowie die Decke und der Fußboden erzeugen dabei Erstreflexionen, welche die geometrische und akustische Beschaffenheit des Raumes sehr gut wiedergeben. Aus diesem Grund solltet ihr die Wirkungsweise der Early Reflections nicht außer Acht lassen. Sie verleihen dem Signal eine räumliche und plastische Wirkung, ohne dass der Raumanteil als eigenständiger Effekt wahrgenommen wird. Da die Klangverhältnisse eines kleinen Raums nachgebildet werden, verschwindet das Signal nicht im diffusen Nachhall. Im Gegenteil: Wenn ihr die Early Reflections geschickt einsetzt, dann wird das Signal sogar nach vorn geholt. Es tritt ein Effekt ein wie beim Doppeln von Stimmen: Das Originalsignal wird gedoppelt und die Stimme wirkt lauter, wobei die Delaytime jedoch maximal 20 ms betragen darf. Wenn ihr die Reflexionen dann noch im Panorama unterschiedlich anordnet, könnt ihr euren eigenen kleinen Raum "bauen" und die Stimme oder andere Instrumente in einen virtuelle Umgebung stellen, die der Hörer als interessanten Klangnuance wahrnimmt.

Fehler 4: Ihr gebt allen Instrumenten den gleichen Hall

Ein gern gemachter Fehler ist es, allen Signalen den gleichen Nachhall zu verpassen.So entsteht ein matschiges, undurchsichtiges Klangbild, bei dem die Ortung der einzelnen Signale schwerfällt. Aus diesem Grund macht es immer Sinn, wenn ihr in der Mischung mit mindestens zwei unterschiedlich großen Hallräumen arbeitet, um die Instrumente so zusagen in unterschiedliche Ebenen zu stellen. Bei einer typischen Pop-Produktion haben Gesang und Schlagzeug häufig unterschiedliche Hallräume, wodurch sich diese Signale deutlich voneinander abheben. So könnt ihr beispielsweise der Snare ein knackiges Gated Reverb geben - also ein Hallprogramm, in welchem der Nachhall durch ein Noisegate abrupt abgeschnitten wird. Es macht häufig Sinn, den Toms einen ähnlichen Effekt zu geben wie der Snare, um das Drumset auf diese Weise zu einer Einheit zu verschmelzen. Bei der Bassdrum solltet ihr allerdings mit Effekten sehr vorsichtig sein, da der Punch schnell verloren geht. Auch Becken und Hi-Hat kommen meist mit wenig Raumeffekten aus, da der Sound sonst schnell verschmiert.

Fehler 5: Ihr rückt durch zu viel Hall die Main Vocals nach hinten

Meist sollen die Main Vocals in der Mischung relativ weit vorn erscheinen, womit sich jedoch ein Problem bei der Verhallung ergibt: Bekommt die Stimme einen dicken Hall, rückt sie unweigerlich nach hinten. Eine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, ist die Wahl eines kurzen Hallprogramms für die Vocals. Hier bieten sich Programme wie "Small Room" oder "Chamber" an. Wenn man jetzt die Predelay-Zeit auf 30 bis 80 Millisekunden erhöht, dann entsteht ein kleiner zeitlicher Abstand zwischen dem Originalsignal und der Nachhallfahne. Das bewirkt, dass der trockene Gesang erst einmal ohne den Nachhall wahrgenommen wird, bevor die Reflexionen einsetzen. Eine andere Möglichkeit ist, mit Early-Reflection-Programmen zu arbeiten, da diese eine Räumlichkeit schaffen, aber keine Hallsuppe erzeugen.

Fehler 6: Ihr erzeugt keine Tiefenstaffelung

Mit Tiefenstaffelung ist die Anordnung der Instrumente in der Tiefe gemeint und damit die Ortung der Schallquellen in Bezug auf die Entfernung zum Hörer. Bei der Mischung eines Songs in Stereo taucht ein entscheidendes Problem auf: Die dreidimensionale Anordnung der Instrumente im realen Raum muss auf zwei Ebenen reduziert werden. Aufnahmen mit einem Stereomikrofon bilden die natürliche Raumtiefe zum Teil mit ab, aber wenn wir es mit absolut trockenen Signalen wie Vocals, Gitarre oder Schlagzeug zu tun haben, müssen wir die Tiefenwirkung künstlich erzeugen. Durch Pegel- und Klangfarbenunterschiede könnt ihr dem einen oder anderen Instrument zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen, aber eine Tiefenwirkung werdet ihr so nicht erzielen. Sobald ihr jedoch mit unterschiedlichen Hallräumen arbeitet, tut sich so zusagen eine dritte Dimension auf - der Mix gewinnt an Größe und Tiefe und beginnt zu atmen. In Hörbeispiel 7 wurden Vocals und Gitarre ohne natürlichen Raumanteil aufgenommen und tauchen auch in der Mischung absolut trocken auf. Im Hörbeispiel 8 wurde ein kleiner Raum auf die Vocals gelegt und die akustische Gitarre mit einem Room-Programm mit etwa zwei Sekunden Nachhallzeit versehen. Ihr hört, dass die Mischung auf einmal deutlich tiefer klingt und die Instrumente nicht mehr auf einer Ebene angeordnet wahrgenommen werden. Dieser Effekt wird besonders deutlich, wenn ihr die Hörbeispiele mit einem Kopfhörer abhört.

Fehler 7: Ihr bearbeitet den Klang des Nachhalls nicht

In einem natürlichen Raum ist die Nachhallzeit sehr stark von der Frequenz abhängig. In den meisten Fällen klingt der Raumhall bei tiefen Frequenzen länger aus als bei hohen - wenn das in eurem Mix anders ist, dann bekommt ihr eventuell ein scharfes, zischeliges Klangbild. Deshalb macht es häufig Sinn, das Reverb auf dem Returnweg noch einmal mit einem Equalizer zu bearbeiten. Sucht die nervigen Frequenzen im Nachhall und bedämpft sie etwas. Schon wirkt die Hallfahne klarer und durchsichtiger. Auch Parameter, wie High Damp oder High Cut dienen dazu, den Nachhall im Klang zu verändern. Während der Parameter High Damp bei vielen Hall-Plug-ins die Nachhallzeit der hohen Frequenzen reduziert, senkt ihr mit High Cut die hohen Frequenzen im Nachhall ab. Generell gilt: Falls euer Nachhall etwas natürlicher und unauffälliger klingen soll, dann macht es Sinn, die hohen Frequenzen etwas zu bedämpfen.

Fehler 8: Ihr probiert keine "verrückten" Parameter-Einstellungen aus

Hall- und Raumeffekte müssen nicht zwangsläufig immer das natürliche Vorbild imitieren. Klar ist es gut, wenn ihr wisst, welcher Parameter bei einem Hall-Plug-in die jeweilige Komponente in der natürlichen Akustik abbilden soll. Viel wichtiger ist jedoch, dass ihr eurem Spieltrieb freien Lauf lasst und alles ausprobiert, was möglich ist. Vielleicht ist es gerade die Kombination von in der Natur unmöglichen akustischen Konstellationen, die den Sound in eurem Song einmalig machen. Bestes Beispiel ist der Rückwärts-Hall, bei dem die Hallfahne mit verkehrtem zeitlichem Ablauf abgespielt wird oder das Gated Reverb auf der Snare von Phil Collins im Song "Another Day in Paradise" (Album: But Seriously, 1989). Auch dynamisch gesteuerte Hallparameter, die sich durch den Einsatz von Automation während des laufenden Songs ändern, können der Produktion den Kick geben, der sie aus der Masse heraushebt. Einen markanten Effekt könnt ihr auch erzielen, wenn ihr der Snare an besonders betonten Stellen einen anderen Raum gebt als beim Rest des Songs.

Fehler 9: Ihr nutzt die atmosphärische Wirkung von Echo und Delay nicht aus

Die Wirkung von Delayeffekten wird häufig stark unterschätzt. Während der typische Nachhall die Mischung tendenziell vermatscht, können Echo und Delay das Klangbild enorm auflockern und in die Breite ziehen. Wir sprechen meist von einem Echo, wenn die Wiederholungen des Originalsignals deutlich zu hören sind. Bei ganz kleinen Verzögerungszeiten unterhalb von 20 bis 30 ms schafft es das Gehör nicht, die Wiederholung als separates Signal zu identifizieren. In diesem Fall nehmen wir nur ein einziges Schallereignis wahr, da Originalsignal und Delay so zusagen miteinander verschmelzen. Erst ab einer Verzögerungszeit deutlich mehr als 50 Millisekunden nehmen wir die Wiederholung als Echo wahr. Probiert es einfach aus, indem ihr euch ein Delay-Plug-in wie das Multi Delay von AIR nehmt und die Delaytime langsam hochfahrt. Wenn ihr dem Signal mehrere Einzeldelays mit unterschiedlichen Verzögerungszeiten gebt, werdet ihr hören, wie das Signal langsam größer und räumlicher wirkt, das Klangbild aber trotzdem durchsichtig bleibt.

Fehler 10: Ihr wählt ein Echo, das nicht dem Songtempo angepasst ist

Woran ihr beim Einsatz von Echo-Effekten jedoch unbedingt denken müsst, dass ihr die Delayzeiten mit dem Songtempo synchronisiert - ansonsten gibt es Rhythmus-Salat und der Groove des Songs geht unweigerlich den Bach hinunter. Wenn das Delay auf den Beat abgestimmt ist, dann kann das Echo dem Arrangement einen auflockernden Effekt geben - so zu hören im Hörbeispiel 9, bei dem die Vocals mit einem Stereo Delay versehen wurden. Um die Delaytime auf das Songtempo zu synchronisieren, könnt ihr zum Beispiel in Logics Stereo Delay den Button "Beat Sync" drücken. Diese Funktion stellt die Delayzeit auf das eingestellte Songtempo ein - je nachdem, welche Wahl ihr trefft, wird dann bei jeder Viertel-, Achtel- oder Sechzehntelnote ein Delay abgespielt. Falls euer Delay-Plug-in keine automatische Tempoanpassung bietet, könnt ihr die Delaytime eures Stereo Delays auch selber ermitteln, indem ihr folgende Formel anwendet: Delaytime (ms) = 60.000 / Tempo (bpm). Mit dieser Formel erhaltet ihr die Verzögerungszeit, die ihr für ein Viertelecho einstellen müsst - also ein Echo, das bei jeder Viertelnote des Songs ertönt.

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