Test
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30.03.2016

Denon DN-410X Test

Analoger Zehnkanal-Rackmixer

Zehn fürs Rack

Die Pro-Audio-Sparte von Denon bietet eine reichhaltige Auswahl an DJ-Equipment und PA-Komponenten. Heute liegt der Denon DN-410X, ein analoger Zehnkanal-Rackmixer mit Bluetooth-Konnektivität auf dem Tisch. Mit seinen 19 Zoll und drei Höheneinheiten mutet der Mischer sehr nach einem DJ-Tool an, zumal sich übersichtlich neben der Mastersektion vier Mono- und drei Stereokanäle auf der Frontplatte tummeln. Der Preis liegt bei empfohlenen 452 Euro. Wie sich das Gerät schlägt, lest ihr im Folgenden.

Details

Das Gehäuse besteht aus solide verarbeitetem Metall und wie es sich für einen Rackmixer gehört, befinden sich die Anschlüsse auf der Rückseite. Zum Einschleifen von Mikrofonen und Instrumenten hat Denon zusätzliche XLR-Combobuchsen auf der Frontplatte angebracht.

Mono- wie Stereokanäle verfügen über einen Gain-Poti mit Peak-LED, einen Zweiband-EQ (12 kHz, 80 Hz, ±15 dB), ein Aux-Pre-Poti, ein Aux-Post-Poti, Pan und einen 60-Millimeter-Fader. Die Monokanäle können per Klinke mit einem Line-Signal oder via XLR mit einem Mikrofon versorgt werden. Zuschaltbare Phantomspeisung erlaubt den Einsatz von Kondensatormikrofonen. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, externe Effekte per Insert einzuschleifen. Der Stereokanal 5/6 wird über ein Stereoklinkenpaar gefüttert, bei Kanal 7/8 kommt ein Cinch-Pärchen dazu. Stereokanal 9/10 wird über die Bluetooth-Antenne bzw. den frontseitig verbauten Miniklinkeneingang versorgt. Unter diesem befindet sich der Record-Output (ebenfalls Stereo-Miniklinke), darunter die Combobuchsen für den Input 1 und 2.

Die Mastersektion beherbergt eine zehnstellige LED-Kette nebst LEDs für die Phantomspeisung und Power-on. Es folgt der 60 Millimeter lange Masterfader, der Aux-Return-Regler und die Kopfhörerbuchse mit Lautstärkepoti. Darüber befinden sich der Bluetooth-Wahlschalter und seine blaue Aktivitäts-LED. 

Rückseitig befinden sich die beiden Aux-Send-Klinkenbuchsen, ein Stereo-Return, ein Monitor- und Master-Ausgang jeweils als Klinkenbuchsenpaar. Daneben sehen wir die Bluetooth-Antenne, den Betriebsschalter mit Spannungswahlschalter, die Wippe für die Phantomspeisung und die Netzbuchse mit extern erreichbarer Schmelzsicherung.

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