Test
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03.06.2009

FAZIT

Der MoPho bietet eine große Auswahl an Möglichkeiten um dreckige und druckvolle Lead und Bassklänge hinzubekommen. Der Grundklang der Oszillatoren und die Formung durch den Curtis-Tiefpasfilter lassen das gewünschte Analogfeeling aufkommen. Der Gebrauch der  Suboszillatoren und der Feedbackschaltkreis machen aus einem einfachen Leadklang schnell einen fetten und schmutzigen Basssound.  Besonders die vier Sequenzer ermöglichen es lebendige und verspielte Klänge zu zaubern. Das kann von perkussiven Gatesounds bis zu durchgeknallten Klangwirbeln gehen.Für Flächen oder gar Akkorde ist der MoPho bauartbedingt wenig bzw. gar nicht zu gebrauchen. Der Keyboarder, der schicke Presets für seine Sammlung sucht, muss sich eben bewusst sein, dass er hier einen analogen, einstimmigen Synthesizer vor sich hat. Insbesondere der günstige Preis von knapp vierhundert Euro könnte dazu führen, dass der MoPho sich in vielen Studios bald als "der erste Analoge" wiederfindet.

  • Pro
  • Preis
  • Echter Analog Klang
  • Vielfältige Modulationsmöglichkeiten
  • Contra
  • Ohne Editor nur schwer bedienbar
  • Bugs im kostenlosen Editor
  • Keine Polyphonie
  • Nicht multitimbral
  • TECHNISCHE DATEN
  • Zwei Oszillatoren
  • Ein analoger Filter mit 12/24db
  • Analoge VCAs
  • Drei Hüllkurven
  • Zwei Suboszillatoren
  • Audio Input mit Feedbackschaltung
  • Vier frei zuweisbare Dreregler
  • 4x16 Stepsequenzer
  • Arpeggiator
  • 384 Programs
  • I/O: MIDI In, MIDI Out/Thru, Audio In, Links und Rechts Audio Out, Kopfhörer Out
  • Abmessung 19.05 cm x 12.7 cm x 3.56 cm
  • Gewicht 0.7 kg
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