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03.04.2019

DAP-Audio iMix 7.2 Test

7-Kanal-Installationsmixer

Wenn es heißt, sich ein neues Mischpult für das mobile DJ-Rack zuzulegen, zur Eventbeschallung oder ein Gerät zu erstehen, das man sich in Bar, Club oder Gastronomie einbauen kann, steht man vor einem ziemlich breiten Angebot. Auch DAP-Audio hat mit dem IMIX 7.2 ein Pult im Sortiment, das im Gewässer der Gastronomen, Club- und Barbetreiber, Eventtechniker, DJs und mobilen Dienstleister fischt. Immerhin verfügt das Gerät über stattliche sieben Kanäle, allesamt zwei unterschiedlichen Zonen zuweisbar, bietet diverse nützliche Stellschrauben für In- und Outputs und sogar zwei USB-Ports. Und das ist noch nicht alles, was der DAP-Audio 7.2 Bolide dem potenziellen Käufer anzubieten hat.

Details

Das ist ein ordentlicher Bolide von einem Mixer, der sich hier zum Test einfindet. Stolze 6,4 kg Lebendgewicht bringt der DAP bei Maßen von 481 x 135 x 266 mm auf die Waage und belegt damit 6 Höheneinheiten im Rack. Ein robustes Stahlblechgehäuse beherbergt das empfindliche technische Innenleben. Vier Gummifüße schützen – so ihr den Boliden nirgends einschrauben wollt – den potenziellen Aufstellort vor Kratzern und tragen Sorge, dass das Gerät auch bei impulsiveren Handhabungen nicht verrutscht.

Eingänge und Ausgänge

Für analoge Zuspieler sind insgesamt sieben Paar Cinch-Buchsen vorhanden, allesamt für Line-Signale vorgesehen. Oben auf dem Mixer sind ebenfalls noch ein Miniklinkeneingang und zwei Cinch-Buchsen zu finden, schaltbar auf Phone- oder Line-Level, doch bleiben wir noch einen Moment an der Rückseite. Dort sind noch zwei weitere Eingänge vorhanden und zwar XLR-Klinke-Kombobuchsen für zwei Mikrofone. Der Mic-Input 1 ist auch noch auf der Oberfläche zugegen. Zwei USB-Buchsen dienen dem Anschluss von Laptop oder PC. Einen FX-Send/Return sucht man vergeblich.

Bei den Outputs zeigt sich der DAP nicht minder spendabel und offeriert zweimal symmetrische XLR-Verbindungen (Master A, Master B), wodurch sich ein zweiter Raum mit anderen Signalen beschallen lässt. Master A ist außerdem im Cinch-Format abgreifbar, dazu kommen zwei weitere Stereo-Cinch-Outputs: Record und Monitor, welcher über eine eigene Lautstärkeregelung verfügt. Die wurde natürlich auch Master A und B zuteil, jedoch sind hier on-top Balance-Regler zur Korrektur des Stereosignals und je ein L/R-Level-Meter mit 15 Schritten verbaut.

Nun stellt sich noch die Frage, welche Funktion die Encoder ganz unten am Gerät übernehmen. Kurzum: Sie stellen für das Display auf dem Mixer ein, was an dem Kanal anliegt. Prima, denn der DAP bietet eine stattliche Anzahl von Anschlüssen und auch oben auf dem Pult ist allerlei Regelwerk auszumachen, das ich mir nun im Praxisteil genauer ansehen möchte. 

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