Test
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08.06.2016

Praxis

Um die Position und Höhe des Crane Stand Plus zu justieren, verfügt dieser über zwei Drehgelenke, mit denen sich die Auflageplattform und das Bodenteil rotieren lassen. Die Drehvorrichtungen sind in die beiden 25 Millimeter im Durchmesser betragenden Metallrohren integriert, die wiederum über zwei dünnere Rohre (Durchmesser: 20 Millimeter) verbunden sind. Die Position des Ständers lässt sich mithilfe der beiden erfreulich leicht zu öffnenden Schnellspanner zuverlässig sichern. Das Maß der Spannung reguliert man über die Schrauben auf der gegenüberliegenden Seite der Spanner. Durch diese Art der Konstruktion ist der CV3 stufenlos verstellbar und kann damit ziemlich gut an die persönlichen Anforderungen angepasst werden und in einer C- oder Z-Form aufgestellt werden, wie man den Bildern entnehmen kann.

Crane CV3 ermöglicht Arbeitshöhen von etwa 10 bis 33 Zentimeter, verstellbar ausschließlich durch den Neigungswinkel der Konstruktion. Eine separate Höhenverstellung des Zwischenstücks, wie sie  bei den Modellen Elevate oder Elite des gleichen Herstellers möglich ist, bietet der Crane CV3 nicht.

Die Gummikappen an den Enden des Standfußes und der Geräteplattform schützen effektiv vor Kratzern und dergleichen auf der Unterlage oder den verwendeten Geräten. Nicht unerwähnt lassen möchte ich in diesem Zusammenhang auch die an den Rohren des Ständers befestigten O-Gummiringe, denn diese geben dem Crane CV3 auf dem Tisch zusätzlichen „Grip“ und schützen die Unterlage vor Beschädigung. Den gleichen erfreulichen Effekt haben die beiden oberen Gummiringe auf die verwendeten Geräte.

Für den Transport lässt sich der Crane auf ein Maß von 3,3 x 34 x 32 Zentimeter zusammenfalten und passt somit bequem in jede Laptoptasche oder Record-Bag. Ein Leichtgewicht, wie vom Hersteller versprochen, ist der CV3 allerdings nicht, bringt er doch stolze 1,6 Kilogramm auf die Waage. Dafür bekommt man allerdings ein besonders robustes und widerstandsfähiges Produkt geboten. Ich selbst nutze den Crane CV3 nun bereits seit vielen Monaten in Kombination mit einem MacBook Pro (13 Zoll) und habe bezüglich der Standsicherheit und dergleichen keinerlei Kritikpunkte. Die Gerätschaften stehen bombenfest und absolut wackelfrei. Die Schnellspanner arbeiten nach wie vor zuverlässig. So muss es sein!

Einen Nachteil möchte ich allerdings nicht verschweigen: Das Blech des Fußteils ist circa 10 Millimeter dick/hoch und nicht jeder Mixer bietet in der Mitte seiner Unterseite so viel Platz. So wackelte mein Pioneer DJM-909 stets etwas, während der CV3 mühelos unter dem Nachfolger des zuvor genannten Mischers DJM-S9 Platz findet.

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