Test
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24.09.2015

Cameo Hydrabeam 400 RGBW Test

4 Head Moving Bar

Klein, aber wirkungsvoll

Die 4 Head Moving Bar Cameo Hydrabeam 400 RGBW verfügt über vier individuell steuerbare Moving Heads, die auf einer Bar nebeneinander angeordnet sind. Zehn Watt Quad-LEDs, 16 integrierte Programme und eine Strobe-Funktion mit 30 Lichtblitzen pro Sekunde sorgen für buntes Treiben, ganz gleich ob das Teil stand alone betrieben oder per DMX angefahren wird. Ja, das kleine Effektlicht verspricht viel, doch bei über 600 Euro sind die Erwartungen entsprechend hoch. Was die Hydra drauf hat, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Details

Aus der Packung auf den Tisch. Erster Eindruck: Erstaunlich! Wo sind die Motoren? Wie kann so ein kleines Gerät so viel Bewegung erreichen? Fragen, die der Praxistest klären wird. Die Gummifüße des Multi Heads erlauben den stehenden Betrieb ohne weitere Hilfsmittel. Zwei Omegabügel für die Montage an Traversen liegen bei. In der Mitte der vier Moving Heads ragt eine abschraubbare, aber vormontierte Stativaufnahme heraus. Die Bar misst 810 x 250 x 130 mm (BxHxT) und bringt stolze 7,5 kg auf die Waage. 

An den Seiten des Geräts befinden sich die Lüfter. Bei den Köpfen liegen sie gegenüber dem Lichtaustritt. Das Gehäuse besteht aus Stahlblech und ABS, es hält die Heads sicher und macht einen soliden Eindruck. Wegen der beinahe zierlichen Bauweise erlauben die Heads wahrscheinlich keinen allzu groben Umgang. Für sie hätte ich mir deshalb eine Arretierung gewünscht, denn ohne Netzspannung machen die kleinen Heads, was sie wollen. Das erschwert das Verpacken.

Per IEC-Netzkabel lässt sich das Gerät zwar mit Strom versorgen, dieser aber nicht durchschleifen Neben der Buchse sind dreipolige DMX In/Outs angeordnet; ferner ist ein  vierstelliges LED-Display verbaut, dass euch die Betriebsart und weitere Systeminformationen anzeigt.

Handhabung

Mit den Mode-, Up-, Down- und Enter-Tasten navigiert ihr durchs Menü. Die Anzeige ist lediglich vierstellig, was aber zur Orientierung ausreicht. Die Bedienungsanleitung liefert übersichtlich strukturierte Hilfe.

Im Automatik- und Musik-Modus gibt es 16 interne Programme, die sich in der Geschwindigkeit regulieren lassen. Im Sound-to-Light-Modus kann man sogar die Bassempfindlichkeit des Mikrofons festlegen. Unter Set findet ihr im Menü Angaben über die bisherigen Betriebsstunden des Gerätes, auch ein Reset der Motoren lässt sich hier auslösen. Des Weiteren ist es möglich, die Displaydarstellung für die Verwendung auf einem Stativ oder an einer Traverse zu drehen. Zusätzlich zur Anwahl der DMX-Adresse und des DMX-Modes, kann jeder Head in Pan und Tilt invertiert werden. Die Bewegungsfreiheit liegt bei 540 Grad horizontal und 270 Grad vertikal. Die Geräte als Slave zu markieren ist ebenfalls möglich.

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