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Test
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30.07.2011

Behringer Xenyx X1222USB Test

8+2 Kanal Mischpult mit 7-Band Summen-EQ, DSP-Effekteinheit und USB-Anschluss

Vier Mono- und vier Stereo-Kanäle mit 3-Band Klangregelung, 7-Band Summen-EQ mit Feedback-Detection, integrierte 24-Bit Effekteinheit, USB-Konnektivität - und das alles noch im 19-Zoll Formfaktor für knapp unter zweihundert (!) Euro Straßenpreis: Das klingt verdächtig nach einem weiteren Preisbrecher aus der Behringer-Flotte. Und richtig: Feature-mäßig „wassert“ der Xenyx X1222USB zwischen X1204 und X1832. Wie sich die kleine Konsole im eiskalten bonedo-Test geschlagen hat, lest ihr hier.

Zunächst einmal eine kurze Erklärung, warum ich dem vorliegenden Probanden in der Unterschrift nur acht plus zwei Kanäle zugestehe, er aber in allen Katalogen als 16-Kanal Mischer bezeichnet wird: Ein Blick auf die Frontplatte und auch ein Laie sieht hier lediglich acht Kanalfader, wovon die letzten vier als Stereokanäle ausgelegt sind. Bei Behringer hingegen zählt man aber offenbar bereits jede einzelne XLR- und Klinkenbuchse als Kanal und kommuniziert das auch so in den Produktinformationen. Zum Vergleich: Kein Hersteller von DJ-Mischern käme auf die Idee, einen 2-Kanal Battlemixer als achtkanalig zu bezeichnen, nur weil jeder Kanal Stereo ist und sich zwischen Phono und Line umschalten lässt (2 Stereo x 2 Quellen x 2 Kanäle = 8). Wenn man keine bewusste Übertreibung unterstellen möchte, kann man auch einen Übersetzungsfehler dafür verantwortlich machen, denn auf der englischen Website von Behringer wird der X1222 völlig zurecht als „16-Input-Mixer“ bezeichnet – also Eingänge aber eben nicht als „16-Channel-Mixer“. Nachdem das also geklärt wäre, widmen wir uns jetzt den: 

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